Sonderausstellung ''Gewinner Herbstsalon 2010''
Vernissage vom 10.04.2011
Der Allgemeine Vertreter Herr Manfred Poth (links) mit den Gewinnern (v.l. Herr Roos, Herr Stelte, Frau Franzen und Herr Sirtl). Es fehlt Frau Oberle.
Nach der Eröffnungsrede durch den Allgemeinen Vertreter Herrn Manfred Poth konnten sich die Anwesenden in die ausgestellte Kunst vertiefen.
Gut zwei Stunden lang nahmen sich die Interessierten Zeit und es wurde sogar noch am Eröffnungstag das eine oder andere ausgestellte Werk verkauft.
Die Werke der fünf Künstler können bis zum 01.05.2011 besucht werden.
Die Ausstellung hat zu den normalen Servicezeiten der Kreisverwaltung Euskirchen geöffnet:
Montag - Donnerstag: 8:30 - 15:30 Uhr
Freitag: 8:30 - 12:30 Uhr
Samstag: 8:00 - 11:00 Uhr.
Hermann Sirtl (1. Platz)
Hermann Sirtl wurde 1947 in Lommersum bei Euskirchen geboren und wohnt mittlerweile seit 30 Jahren in Euskirchen.
Er erlernte zwei gestalterische Berufe bevor er von 1971 bis 1975 an die Fachhochschule Aachen zum Kunststudium wechselte. Seit 1975 begann er neben seinem Beruf als Grafik-Designer mit der freien Tätigkeit als Maler und Bildhauer.
Von 1973 bis 1980 war er zudem Mitglied im Kunstverein Jülich, von 1974 bis 1983 ebenfalls im Kunstverein "Boxgraben" in Aachen.
Seit 2008 ist Herr Sirtl im Ruhestand und unterrichtet als Dozent an der Stadt-VHS Euskirchen in den Bereichen "Kreatives Holzgestalten" und "Bildhauen-Schnitzen".
Innerhalb der letzten Jahre hat sich durch "langwierige Versuche" (Zitat Sirtl) in den Werken eine eigene Linie bzw. Formsprache entwickelt. "Die Gestaltung meiner Bilder basiert jeweils auf eine endlose Linie", so Sirtl, "fährt man von einem beliebigen Punkt aus die Konstruktionslinie entlang, so kommt man wieder am Ausgangspunkt an."
Ebendiese Formsprache findet man auch in seinen Holzarbeiten. So entstehen immer wieder neue 3D-Holzobjekte.
Annemarie Franzen (2. Platz)
Die 55-jährige Hobbymalerin ist durch die Sendung "Joy of Painting" (BR alpha) auf das Malen aufmerksam geworden. Zudem besucht Sie seit ihren Malanfängen die Malkurse der VHS. Durch die immer wieder neu ausprobierten Motive und Techniken kommt es zu einer breitgefächerten Vielfalt bei den Bildern.
"Die Malerei ist für mich ein schönes und erfüllendes Hobby, dass ich frei gestalten kann", so Annemarie Franzen. Dass man jedoch mit dem Hobby auch ein wenig verdienen kann zeigte sich im letzten Jahr: beim Herbstsalon 2010 konnte Frau Franzen eines Ihrer Werke auch verkaufen.
Johannes Roos (3. Platz)
Johannes Roos, Jahrgag 1938, begann seine Ausbildung zum Maler im Jahr 1954. 21 Jahre später erfolgte dann jedoch die Umschulung zum Verwaltungsangestellten.
Seit 1976 konzentriert er sich verstärkt auf autodidaktische Malstudien und weiterbildende Kurse. Zudem sind seine Bilder seit 1990 in Ausstellungen im In- und Ausland zu bewundern und seine Werke sind auch schon nach Japan verkauft worden.
2006 ist Herr Roos Preisträger bei dem internationalen Malwettbewerb EUREGIO 2006 in Belgien geworden. Seine Werke wurden daraufhin in einer Sonderausstellung in Herve/Belgien ausgestellt.
Mario Stelte (3. Platz)
Der 1971 in Zülpich geborene Industriemechaniker interessiert sich schon seit seiner Kindheit für die Kunst. Mit 5 Jahren fing er an die ersten Bilder mit den verschiedensten Materialien zu malen. 1981 lernte er den afrikanischen Kunstmaler Mamadou Dihakate kennen. So entstand über die Jahre eine enge und künstlerisch-wertvolle Freundschaft. Zusammen präsentierten beide Maler ihre Werke dann auch während einer Ausstellung 1986 in der Rathaus Galerie Zülpich.
"Die Malerei ist für mich eine Form der Meditation in der ich frei von Gedanken des Alltags meine Gefühle zum Ausdruck bringe", so Mario Stelte. Und so unterschiedlich die Gefühle sein können, so unterschiedlich sind auch seine Bilder. Denn Stelte besitzt keine festgelegte Stilrichtung sondern liebt die Vielfältigkeit seiner Bilder.
Camelia Oberle (3. Platz)
Die gebürtige Rumänin Camelia Oberle interessierte sich schon in ihrer frühen Jugend für das Malen und Zeichnen. Auf Grund ihrer künstlerischen Fähigkeiten entschlossen sich ihre Eltern sie auf ein Kunstgymnasium in zu schicken. Dort wurde sie insbesondere in der Abteilung "Grafik" unterrichtet. Nach der Schulzeit absolvierte Frau Oberle eine Ausbildung als technische Zeichnerin im Maschinenbau und war in diesem Beruf lange tätig.
1984 kam sie aus Rumänien nach Deutschland und wechselte
1990 in die Kreisverwaltung Euskirchen. Hier ist sie bis Heute in der Abteilung
Tiefbau und Abfallentsorgung als Bauzeichnerin tätig.









