Aktuelles aus dem Regionalen Bildungsbüro
- Komm auf Tour - meine Stärken, meine Zukunft 2011
- Vermittlungsoffensive STARTKLAR im Kreis Euskirchen
- Pilotprojekt Kompetenzwerkstatt
- Erfolgreicher Parcoursdurchlauf bei Komm auf Tour
- Wir sind STARTKLAR für die Ausbildung!
- Schulabgängerbefragung Schuljahr 2010/2011
- Dokumentation der 2. Regionale Bildungskonferenz im Kreis Euskirchen "Übergänge gestalten"
- 2. Regionale Bildungskonferenz im Kreis Euskirchen "Übergänge gestalten"
- 10 Jahre VIV-Begabtenförderung
- Aktive Schulen im Kreis: Elternworkshop im Gymnasium Marienschule
- Schüler online
- Tooldu.de
- Euskirchener Ausbildungspakt unterzeichnet
- Berufsfindungstage an der Gemeinschaftshauptschule Blankenheim
- Dokumentation der 1. Bildungskonferenz
Komm auf Tour - meine Stärken, meine Zukunft 2011
Bereits zum dritten Mal konnte das Projekt "komm auf Tour - meine Stärken, meine Zukunft" dank des großen Engagements zahlreicher Kooperationspartner im Kreis Euskirchen erfolgreich durchgeführt werden.
Mehr als 600 motivierte und engagierte Schülerinnen und Schüler der Haupt- und Förderschulen sowie der Gesamtschule entdeckten im Oktober 2011 ihre Stärken in der TON - Fabrik in Mechernich.
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Komm auf Tour 2011 - Auswertung
(pdf-Datei / 13,04 MB)
Vermittlungsoffensive STARTKLAR im Kreis Euskirchen
Für den Ausbildungsjahrgang 2012 stehen im Kreis Euskirchen ca. 80 STARTKLAR-Jugendliche zur Verfügung.
Am 01.12.2011 von 17:30 bis 19:30 fand in den Räumen des Berufsbildungszentrums in Euskirchen im Rahmen der Vermittlungsoffensive STARTKLAR eine Veranstaltung statt, die den engagierten SchülerInnen des Jahrgangs 10 die Gelegenheit geboten hat, sich und ihre erworbenen Fertig- und Fähigkeiten interessierten Ausbildungsbetrieben aus der Region vorzustellen. Ziel war die Vermittlung von Kontakten zur Akquise von Praktikums- und Ausbildungsplätzen. Durch das Programm führte Irena Bischoff, Bischoffscouting Bad Münstereifel.
Projektinformationen Kreis Euskirchen
Im Schuljahr 2011/2012 nehmen im Kreis Euskirchen 412 SchülerInnen aus Jg 8, 84 SchülerInnen aus Jg 9 und ca. 80 SchülerInnen aus Jg 10 von Haupt-, Förder- und Gesamtschulen das Angebot des Programms "STARTKLAR! Mit Praxis fit für die Ausbildung" wahr.
Beteiligte Schulen:
GHS Georgschule Euskirchen, Joseph-Emonds-Schule Euskirchen, GHS Nettersheim, Stephanusschule Zülpich, Friedrich-Haass-Schule Bad Münstereifel, Schule am Veybach Mechernich und Gesamtschule Weilerswist. Die Gesamtschule Weilerswist ist in diesem Schuljahr mit 154 SchülerInnen aus dem Jahrgang 8 neu in das Projekt eingestiegen.
Träger:
Berufsbildungszentrum Euskirchen, Bildungsinstitut der Rheinischen Wirtschaft Euskirchen, Helios gGmbH Euskirchen, vogelsang IP, Bischoff Scouting
Organisation/Projektkoordination/Beratung:
Regionales Bildungsbüro
Projektinhalte und -ziele:
Im Fokus stehen insbesondere Schülerinnen und Schüler, die den direkten Übergang in eine duale Ausbildung anstreben. Die Jugendlichen müssen durch hohes außerschulisches Engagement ihr Interesse an einem Ausbildungsplatz beweisen. So qualifizieren sich die teilnehmenden Jugendlichen im Laufe der drei Jahre in insgesamt 240 Stunden, davon 160 Stunden neben dem Unterricht, um ihre Berufschancen wesentlich zu verbessern.
Jahrgang 8:
zwei aufeinander folgende Projektwochen während der Schulzeit, der komplette Jahrgang nimmt teil
Potenzialanalyse
65 Stunden Praxis in folgenden Berufsfeldern: Holz, Metall, Farbe, Büro, Verkauf, Pflege, Hotel- und Gaststättengewerbe, Stuck/Bau, Elektro, KFZ, Technik
Jahrgang 9/10:
außerschulisches Engagement, SchülerInnen müssen sich am Ende 8 bewerben, maximale Teilnahme von 25 % eines Jahrgangs pro Schule Praxiskurse/Fachkompetenz/Sozialkompetenz 40 Stunden pro Schulhalbjahr Durchführung: Praxiskurse und Fachkompetenz: vier Tage in den Herbst- und Osterferien Sozialkompetenzkurse: am Nachmittag und Samstag
Die Praxiskurse werden durch Fachkompetenzkurse, z.B. Flächenberechnung, ergänzt. In Kursen zur Sozialkompetenz absolvieren die SchülerInnen u.a. Trainingseinheiten zu Themen wie Toleranz, Teamfähigkeit, Kritikfähigkeit oder erlernen in theaterpädogischem Bewerbungstraining selbstsicheres Auftreten.
Die Ziele des Programms sind passgenaue Berufswahl auf der Basis praktischer Erfahrungen und verbesserte Ausbildungsreife für den angestrebten Beruf.
Angebot Praxiskurse 9/10
Berufsfelder Metall, Bau, Garten- und Landschaftsbau, Hauswirtschaft, Lagerlogistik, Wirtschaft und Verwaltung, Friseur/Kosmetik, Hotel- und Gaststättengewerbe, Pflege
Ziel: entsprechend der Ausbildungsordnungen Erwerb von beruflichen Grundkenntnissen
Finanzierung Land NRW STARTKLAR! wird finanziert vom Bundesministerium fu?r Bildung und Forschung, dem Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen und durch Mittel des Europäischen Sozialfonds, der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit sowie dem Ministerium fu?r Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen.
Allgemeine Projektinformationen der Stiftung Partner für Schule NRW:
"STARTKLAR! Mit Praxis fit für die Ausbildung" ist ein Angebot für Haupt- Gesamt- und Förderschulen in Nordrhein-Westfalen. Es zielt ab auf eine systematische Stärkung der Lernkompetenz und damit der Ausbildungs- und Berufswahlreife von Jugendlichen in den Jahrgangsstufen 8, 9 und 10. Im Fokus stehen insbesondere Schülerinnen und Schüler, die den direkten Übergang in eine Ausbildung anstreben und zusätzlicher Unterstützung bedürfen. Die besonderen Bedingungen von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf finden dabei Berücksichtigung.
Die vertiefte Berufsorientierung im Rahmen von "STARTKLAR! Mit Praxis fit für die Ausbildung" umfasst Lerneinheiten in der Schule und an außerschulischen Lernorten.
Das Modell führt verschiedene Bausteine und Modelle der schulischen Berufsorientierung zu einem integrierten und frühzeitig beginnenden Angebot zusammen. Es gliedert sich in drei Phasen, in denen didaktisch konsequent aufeinander aufbauende Elemente praxis- und handlungsorientierten Lernens in Schule und außerschulischen Lernorten umgesetzt werden. "STARTKLAR! Mit Praxis fit für die Ausbildung" wird von den nordrhein-westfälischen Ministerien für Schule und Weiterbildung sowie für Arbeit, Gesundheit und Soziales, dem Europäischen Sozialfond, vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie von der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit finanziert und von der Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks e.V. (LGH) und der Landesstiftung Partner für Schule NRW umgesetzt.
Das Modell
"Die Durchführung von "STARTKLAR! Mit Praxis fit für die Ausbildung" wird von der Schule mit dem Schulprogramm abgestimmt und mit den curricularen Ansätzen der Berufsorientierung verzahnt. Eine enge Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern ist vorgesehen. Bestehende Kooperationen sollen dabei möglichst unterstützt werden.
Das Vorhaben umfasst folgende drei Phasen:
- Jahrgang 8 - Kompetenzen feststellen und sich orientieren: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer orientieren sich durch praktisches Arbeiten in den Werkstätten der Berufsbildungsstätten in mindestens drei verschiedenen Berufsfeldern und lassen ihre dabei gezeigten Kompetenzen dokumentieren.
- Jahrgang 9 - Praxis bezogen lernen und sich qualifizieren: Im nächsten Schritt lernen die Jugendlichen verstärkt praxisbezogene Arbeitsinhalte und qualifizieren sich vertiefend in einzelnen Berufsfeldern. Die Schule arbeitet dabei eng mit außerschulischen Partnern zusammen.
- Jahrgang 10 - Berufswahl konkretisieren / in die Ausbildung begleiten: In Phase drei konkretisieren die Schülerinnen und Schüler ihre Berufswahl und bereiten sich auf den Schulabschluss und den Übergang in eine duale Ausbildung vor. Sie können dabei spezifische Unterstützungsangebote in Anspruch nehmen. Eine anschließende Phase der Nachbetreuung sichert die Stabilität der geschlossenen Ausbildungsverhältnisse.
Die für den 8. Jahrgang vorgesehene Berufsfeldorientierung und anschließende Kompetenzfeststellung sollte sich an alle Schülerinnen und Schüler der teilnehmenden Schulen richten. Ab dem 9. Jahrgang soll die Zahl der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler in der Regel zwischen 15 und 20 liegen. Die bestehenden Organisationsformen der Jahrgangsstufen und Klassen werden beibehalten. Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten aber zusätzliche berufsorientierende Lernangebote im Sinne einer inneren und äußeren Differenzierung.
Das Grundmodell umfasst mindestens 546 Unterrichtsstunden, davon sind 266 in der Stundentafel verankert. Weitere Maßnahmen im Umfang von 280 Unterrichtsstunden werden von außerschulischen Partnern durchgeführt. Als Erweiterung sollte in Klasse 10 in der Regel ein Langzeitpraktikum mit bis zu 145 Zeitstunden (entsprechend 194 Unterrichtsstunden) angeboten werden.
Pilotprojekt Kompetenzwerkstatt
"Probier dich aus. Finde heraus, wie du später einmal leben und arbeiten willst. Sei neugierig auf Neues, Betriebe vor Ort suche qualifizierte Fachkräfte wie dich!" Unter diesem Motto findet aktuell im Kreis Euskirchen das Pilotprojekt Kompetenzwerkstatt statt. Eltern erhielten die Möglichkeit, den Erlebnisraum im Alten Casino in Euskirchen zu besuchen und sich in zahlreichen Expertengesprächen über ihre Rolle im Berufsorientierungsprozess auszutauschen.
"Bei der Berufswahl sind Eltern die ersten Ansprechpartner für ihre Kinder", sagt Christina Marx vom Regionalen Übergangsmanagement Kreis Euskirchen. Bei Projekten, die bei der Berufswahl helfen und den Berufseinstieg erleichtern sollen, sind die Eltern unbedingt ins Boot zu holen.
Das Pilotprojekt - der Kreis Euskirchen ist eine der landesweit zehn ausgewählten Regionen- richtet sich an die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8 und 9 der Realschule im Feytal Mechernich, Städtische Realschule Bad Münstereifel und Emil-Fischer-Gymnasium Euskirchen. Nachdem die Schülerinnen und Schüler den Erlebnisraum durchlaufen haben - hier entdeckten sie ihre Stärken, Schlüsselqualifikationen und setzten sich mit ihren Lebensvorstellungen auseinander - geht es in dieser Woche auf Expedition in Unternehmen der Region. Hier entdecken sie anhand von Aufgaben, welche Stärken und Kompetenzen in verschiedenen betrieblichen Arbeitsfeldern gefragt sind und welche Berufe sie begeistern könnten.
In der kommenden Woche arbeiten die Schülerinnen und Schüler in ihren Schulen unter Anleitung von pädagogischem Personal des Projektträgers Sinus in der Schule einer Zukunftswerkstatt. Hier gleichen sie eigene mit betrieblichen Stärken und Interessen ab, korrigieren eventuell ihre Vorstellungen und prüfen, was sie für ihre Zukunftswünsche bereit sind zu investieren.
Das Pilotprojekt wird finanziert von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit.
Ansprechpartner für den Kreis Euskirchen sind das Regionale Übergangsmanagement und das Regionale Bildungsbüro Kreis Euskirchen, die Kreishandwerkerschaft Rureifel und die Arbeitsagentur Brühl.
Folgende Unternehmen der Region stellen die Möglichkeit für die Expedition: Pfeifer & Langen Euskirchen, Miele & Cie.KG Euskirchen, Phiesel GmbH Bad Münstereifel, Kurhaus Bad Münstereifel, Stork Turbo Service GmbH Mechernich, Vogelsberg Innenausbau GmbH Mechernich, Hecker&Krosch GmbH&Co.KG Zülpich und Colep Zülpich GmbH.
Erfolgreicher Parcoursdurchlauf bei Komm auf Tour
Mehr als 600 motivierte und engagierte Schülerinnen und Schüler der Haupt-, Förder- und der Gesamtschule entdeckten in der vergangenen Woche ihre Stärken in der TONFABRIK. In der Sturmfreien Bude, im Labyrinth, auf der Bühnen und im Zeittunnel lösten sie zahlreiche Aufgaben und sammelten Stärkepunkte, die sie bei der weiteren Berufsorientierung in der Schule unterstützten werden.
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), die Bundesagentur für Arbeit und weitere Partner/innen setzt mit dem Projekt "komm auf Tour - meine Stärken, meine Zukunft" neue handlungsorientierte Impulse, Schüler/innen in den 7./8. Klassen an Haupt- und Gesamtschulen sowie vergleichbaren Schulformen bei der frühzeitigen Entdeckung ihrer Stärken und Interessen zu unterstützen. Die Jugendlichen erhalten Orientierungs- sowie Entscheidungshilfen für die anstehenden Betriebspraktika und erfahren, welche realisierbaren beruflichen Möglichkeiten auf sie warten könnten. Altersgerecht sind Themen aus dem privaten Lebensfeld wie Freundschaft, Sexualität und Verhütung integriert.
Der Erlebnisparcours ist kein diagnostisches Testverfahren, sondern regt an, die eigenen Interessen und Fähigkeiten für sich zu entdecken. Damit die Auseinandersetzung mit dem eigenen Ausbildungs- und Lebensweg kontinuierlich weiter geführt wird, erhalten alle Jugendlichen ihr "komm auf Tour-Logbuch". Die Arbeitsbroschüre motiviert über Selbsttests, Fragebögen und Informationen die sukzessive Entwicklung eines realistischen Selbstbildes. Bis zum Schulabgang schließen sich die bewährten regionalen Angebote zur Berufsorientierung und Lebensplanung nahtlos an, zum Beispiel ein Berufswahlpass, Betriebspraktika, der "Girls'Day", das Projekt "Neue Wege für Jungs", Beratungsgespräche oder ein Kompetenzcheck.
Am Mittwochabend nahmen 132 Eltern im Erlebnisparcours an einem Informationsabend teil, um zu erfahren, wie sie ihr Kind bei dem Prozess der Berufswahl und Lebensplanung unterstützen können. Eine der Einladung beigelegte Stärkenspielkarte unterstützt die Eltern, ihre Meinung zu den Stärken des Jugendlichen wahrzunehmen und in der Familie darüber zu sprechen.
Das Projekt "Komm auf Tour" kann nur funktionieren, wenn zahlreiche Kooperationspartner aus dem Bereich der Lebensplanung und der Berufsorientierung aktiv als Reisebegleiter und Ratgeber im Lehrkräfteservice mitwirken. Dies ist im besonderen Maße auch in diesem Schuljahr wieder gelungen: Von A wie Arbeitsagentur wie R wie Rotarier haben mehr als 40 Personen das viertägige Projekt unterstützt und sich in einem Rückblick für die erneute Durchführung in 2012 ausgesprochen.
Wir sind STARTKLAR für die Ausbildung!
Im Schuljahr 2011/2012 werden im Kammerbezirk Aachen insgesamt 1879 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8, 9 und 10 von Haupt-, Förder- und Gesamtschulen das Angebot des Programms "STARTKLAR! Mit Praxis fit für die Ausbildung" wahrnehmen. Im Fokus stehen insbesondere Schülerinnen und Schüler, die den direkten Übergang in eine duale Ausbildung anstreben. Die Jugendlichen müssen durch hohes außerschulisches Engagement ihr Interesse an einem Ausbildungsplatz beweisen. So qualifizieren sich die teilnehmenden Jugendlichen im Laufe der drei Jahre in insgesamt 240 Stunden neben dem Unterricht, um ihre Berufschancen wesentlich zu verbessern. Sie werden praktisch in verschiedenen Berufsfeldern unterwiesen und arbeiten parallel dazu in modularen Kursen an einer systematischen Verbesserung der Ausbildungs- und Berufswahlreife. Die Ziele des Programms sind passgenaue Berufswahl auf der Basis begründeter Erfahrungen und verbesserte Ausbildungsreife für den angestrebten Beruf.
Was bedeutet dies für den Kammerbezirk Aachen? Für den Ausbildungsjahrgang 2012 sind insgesamt 308 motivierte und mit beruflicher Grundbildung ausgestattete Schülerinnen und Schüler STARTKLAR für die Ausbildung. Dies sind im Detail 128 Jugendliche in der Städteregion Aachen, 96 im Kreis Düren und 84 Jugendliche im Kreis Euskirchen. Diese STARTKLAR - Jugendlichen haben sich intensiv und ihren Interessen entsprechend mit den Berufsfeldern Metall, Garten- und Landschaftsbau, Hauswirtschaft, Verkauf, Lagerlogistik, Wirtschaft und Verwaltung, Elektro, Farbe, Holz, Friseur/Kosmetik, Hotel- und Gaststättengewerbe, Erziehung sowie Pflege beschäftigt und hier bereits entsprechend der Ausbildungsordnungen Grundkenntnisse erworben.
Der Trägerverbund Aachen, Düren und Euskirchen plant in enger Kooperation mit den Regionalen Bildungsbüros, dem Projektbüro "Regionales Übergangsmanagement", der Regionalagentur Aachen und den jeweiligen Agenturbezirken für Herbst 2011 eine Kampagne, um die Unternehmen im Kammerbezirk Aachen auf diese ausbildungs-interessierten, motivierten und bereits mit ersten Fachkenntnissen ausgestatteten zukünftigen STARTKLAR-Azubis aufmerksam zu machen.
STARTKLAR! wird finanziert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, dem Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen und durch Mittel des Europäischen Sozialfonds, der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit sowie dem Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen. Weitere Informationen über das Landesprojekt STARTKLAR sind unter http://www.partner-fuer-schule.nrw.de/startklar.php nachzulesen.
Schulabgängerbefragung Schuljahr 2010/2011
Die Schulabgängerbefragung der Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen der Haupt-, Förder- und Realschulen im Kreis Euskirchen wurde - unterstützt durch die VHS Kreis Euskirchen - in enger Kooperation mit dem Regionalen Übergangsmanagement im vergangenen Schuljahr durchgeführt. Die VHS Kreis Euskirchen stellte den Fragebogen online unter www.vhs-euskirchen.de zur Verfügung. Das Regionale Übergangsmanagement sammelte die schulformbezogenen und schulformübergreifenden Ergebnisse und nahm die Auswertung sowie die grafische Darstellung der Ergebnisse vor. Kurz vor den Sommerferien wurde eine weitere Befragung durchgeführt. Diese zusätzliche Abfrage bezog sich im Schwerpunkt auf den konkreten Übergang Schule - Beruf.
Die teilnehmenden Schulen haben zeitnah nach der Befragung ihre Ergebnisse zugestellt bekommen, damit sie diese für weitere Beratungen der Schülerinnen und Schüler vor Ende des letzten Schuljahres nutzen konnten.
Ab sofort finden Sie unter unten angefügtem Link den Ergebnisbericht der Schulabgängerbefragung, den das Regionale Bildungsbüro erstellt hat.
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Ergebnisbericht Schulabgängerbefragung 2010/2011
(pdf-Datei / 4,03 MB)
Dokumentation der 2. Regionale Bildungskonferenz im Kreis Euskirchen "Übergänge gestalten"
Ab sofort können Sie sich den Newsletter des Regionalen Bildungbüros und des Regionalen Übergangsmanagements herunterladen. In dieser Sonderausgabe finden Sie eine ausführliche Dokumentation der 2. Regionalen Bildungskonferenz im Kreis Euskirchen.2. Regionale Bildungskonferenz im Kreis Euskirchen "Übergänge gestalten"
Die MitarbeiterInnen des Regionalen Bildungsbüros, Bettina Ismar und Gerald Ksyk, sowie die Mitarbeiterinnen des Projekts Regionales Übergangsmanagement, Judith Radscheit und Christina Marx präsentierten, welche Schritte im letzten Jahr unternommen wurden.
Dirk Greskowiak, der die Bildungskonferenz auch moderierte, stellte in seinem Vortrag dar, welche Faktoren im kommunalen Bildungsmanagement beachtet werden müssen, damit Übergänge gestaltet werden können. Das Bildungsmanagement ist ein anspruchvolles Feld, zahlreiche unterschiedliche Bildungsakteure sind hier tätig. Diese Bildungsakteure sind autark. Bei der Vernetzung dieser Akteure ist Kooperation und Konsens bzw. Abstimmung nötig.
Im anschließenden Gespräch mit dem Kölner Stadt-Anzeiger sprachen der allgemeine Vertreter des Landrates, Manfred Poth, und die Abteilungsdirektorin der Bezirksregierung Gertrud Bergkemper-Marks weitere Bildungsthemen an, die für den Kreis in Zukunft von Bedeutung sein werden. So wurde natürlich die Inklusion genannt und der Wunsch nach einem kreisweiten Schulentwicklungsplan formuliert.
10 Jahre VIV-Begabtenförderung
Mathe, Technik und Naturwissenschaften können spannend sein. Das beweisen auch Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Marienschule, des Emil-Fischer Gymnasiums und des Gymnasiums am Turmhof Mechernich, die sich in diesem Schuljahr an der VIV-Begabtenförderung beteiligt haben. 14 Arbeitsgemeinschaften mit insgesamt 130 Schülerinnen und Schülern an elf Gymnasien der Region haben die Vereinigten Industrieverbände von Düren, Jülich, Euskirchen und Umgebung e.V. (VIV) in diesem Schuljahr gefördert. Bei dem Projekt der Vereinigten Industrieverbände bieten Lehrerinnen und Lehrer der beteiligten Gymnasien schulübergreifende Arbeitsgemeinschaften zu mathematischen, technischen und naturwissenschaftlichen Fragestellungen an.
Unterstützt wird das Projekt von der ATCOAT GmbH, der CWS-Lackfabrik GmbH & Co. KG, der Deutschen Mechatronics GmbH, der Julius Hoesch GmbH & Co. KG, der RWE Deutschland AG, der RWE Power AG und der Stadtwerke Düren GmbH. Dabei beteiligen sich die Unternehmen nicht nur finanziell, sondern unterstützen zum Teil auch aktiv einzelne Arbeitsgemeinschaften bei der Projektentwicklung.
"Wir freuen uns, dass wir das Projekt in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal anbieten konnten. Das ist schon etwas Besonderes. Die Schülerinnen und Schüler sind ebenso wie die AG-Leiter immer mit großer Begeisterung dabei. Manche der Lehrer sogar von Beginn der ersten Runde an", erklärt Daniela Dühr, die das Projekt bei den Vereinigten Industrieverbänden koordiniert. "Dabei reichen die Themen von Astronomie über Sensorik bis hin zur Gentechnik."
Insgesamt haben sich in den letzten Jahren 1.300 Schülerinnen und Schüler der Region an der VIV-Begabtenförderung beteiligt. Die Themen werden schulübergreifend angeboten, so dass ein Schüler auch eine AG seines Interesses an einer anderen Schule besuchen kann.
Zum Abschluss des Projekts präsentierten die Teilnehmer nun der Öffentlichkeit die Ergebnisse ihrer Arbeitsgemeinschaften. Als Anerkennung für ihr Engagement erhielten die Jugendlichen von den Vereinigten Industrieverbänden Zertifikate, die sie bei einer späteren Bewerbung unterstützen sollen
Aktive Schulen im Kreis: Elternworkshop im Gymnasium Marienschule
Unter dem Titel "Unterstützung meines Kindes bei der Studienorientierung" fand am 22. Mai 2011 ein Workshop für Eltern der Oberstufe im Gymnasium Marienschule statt.
Immer mehr Jugendliche leiden unter Entscheidungsschwierigkeiten bei der Studien- und Berufswahl, fühlen sich orientierungslos und handlungsunfähig. Dies stellt Eltern vor die schwierige Frage: Wie soll man als Vater oder Mutter auf die Entscheidungsprobleme des eigenen Kindes reagieren?
Die Teamleiterin der Studienberatung der Fachhochschule Köln, Edith Saum führte zu dieser Fragestellung am Montagabend einen Elternworkshop durch.
Der Workshop beinhaltete einen Vortrag mit anschließendem Gruppengespräch, in dem die Eltern Antworten auf zahlreiche Fragen erhielten: Welches sind die typischen Probleme von Jugendlichen bei der Studien- und Berufswahl? ?Welche Hindernisse und Hürden müssen sie überwinden? Welche Rolle sollten Eltern in der Begleitung dieses Prozesses einnehmen? Wie können Eltern sinnvoll helfen? An welchen Kriterien sollte sich die Studien- und Berufswahl der Jugendlichen ausrichten? Wie kann eine systematische und strukturierte Vorbereitung auf die Entscheidung aussehen? Was bedeutet studieren? Was bringt ein Studium? ...
Dieser Workshop wurde vom Regionalen Bildungsbüro organisiert. Das Feedback der teilnehmenden Eltern war so positiv, dass der Workshop im kommenden Schuljahr wiederholt wird.
Alle Gymnasien aus dem Kreis Euskirchen werden gebeten, sich bei Interesse an diesem Workshop mit dem Regionalen Bildungsbüro in Verbindung zu setzen.
Schüler online
Das Regionale Bildungsbüro hat am 14. März 2011 die Schulleitungen der SI und SII -Schulen zu einer Informationsveranstaltung zur Einführung von Schüler Online im Kreis Euskirchen eingeladen. Zum ersten Mal können sich alle Schülerinnen und Schüler vorraussichtlich für das Schuljahr 2012/2013 mit "Schüler Online" zentral über das Internet anmelden, wenn sie im Anschluss an den Besuch der SI einen Bildungsgang der Sekundarstufe II in einem Berufskolleg oder an einem Gymnasium oder an einer Gesamtschule besuchen wollen. Doch "Schüler Online" ist mehr als ein zentrales Anmeldesystem.Tooldu.de
Bewerbungsmappen waren gestern - ab sofort können sich die Jugendlichen aus dem Kreis Euskirchen auch online um einen Ausbildungsplatz bewerben. Mit einem speziellen Code können sich die Jugendlichen einwählen und unter Wahrung der Datenschutzbestimmungen eine eigene Bewerbungsseite erstellen. Gutscheinkarten mit den notwendigen Zugangscodes erhalten die interessiertern Jugendlichen in den Volks- und Raiffeisenbanekn kostenlos. Auch Ausbildungsbetriebe haben die Möglichkeiten, ihre Angebote auf der Seite einzustellen. Für den Kreis Euskirchen findet man die angebotenen Ausbildungsplätze unter dem Stichwort Kreishandwerkerschaft Rureifel.Euskirchener Ausbildungspakt unterzeichnet
Am 02.02.2011 unterzeichneten die Schulleiter der Georgschule Euskirchen, Frank Rosbund, und der Joseph-Emonds-Schule Kuchenheim, Thomas Müller sowie der Bürgermeister der Kreisstadt, Dr. Uwe Friedl, eine Kooperationsvereinbarung mit der Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit, Roswitha Stock, dem Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Rureifel, Uwe Günther, dem Geschäftsführer Aus- und Weiterbildung der IHK Aachen, Heinz Gehlen, der Geschäftsführerin des Stadtmarketingvereins z.eu.s, Sabine Preiser-Marian, und dem Vorsitzenden des Dehoga Nordrhein, Patrick Rothkopf.
Der Ausbildungspakt spricht gezielt die Schülerinnen und Schüler an, die trotz guter schulischer Leistungen und sozialer Kompetenzen keine Aussicht auf einen Ausbildungsplatz haben. Voraussetzung für eine Teilnahme durch Schülerinnen und Schüler sind die Ausbildungsfähigkeit und der Ausbildungswille sowie ein hohes Maß an Elterninteresse und -unterstützung.
Der Bürgermeister der Stadt Euskirchen übernimmt die Garantie für ein Angebot von Ausbildungsplätzen unter gegebenen personellen und finanziellen Möglichkeiten und wirkt auf die Kooperationspartner ein, Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen.
Die Kooperationspartner wirken auf ihre Mitgleider ein, sich dem Pakt anzuschließen, vermitteln Ausbildungsbetriebe, animieren Betriebe, wieder verstärkt in Ausbildung zu gehen und betreiben Öffentlichkeitsarbeit für den Ausbildungspakt.
Damit der Ausbildungspakt gelingt, sichern die beiden Hauptschulen den Kooperationspartnern zu, dass für die Vermittlungsgarantie Schülerinnen und Schüler benannt werden, die eine große Leistungsbereitschaft und hohe Sozialkompetenzen zeigen sowie über mindestens befriedigende Leistungen in den Hauptfächern verfügen.
Berufsfindungstage an der Gemeinschaftshauptschule Blankenheim
Im Rahmen der Berufsvorbereitung an der GHS Blankenheim fanden im Dezember 2010 die Berufsfindungstage für die Schüler der Klassen 8, 9 und 10 statt. Die Schülerinnen und Schüler konnten aus zahlreichen Angeboten zu ihren Berufsvorstellungen passende Vorträge und Seminare auswählen. Neben den Berufskollegs Euskirchen, Kall und Füssenich, der Bundeswehr, der Agentur für Arbeit, der Awo und einem Vertreter des Kooperationspartners Fassbender Tenten vermittelten Handwerker aus der Praxis zahlreiche Grundlagen und Fragestellungen wie zum Beispiel: Wie kann ich mich jetzt schon für einen Beruf oder eine schulische Weiterbildung entscheiden? Woher nehme ich die Motivation, ernsthaft an meinem Berufswunsch zu arbeiten? Was hat die aktuelle Schulsituation mit meiner späteren Ausbildung zu tun? Worauf wird bei der Bewerbung besonders geachtet? Welche Grundfertigkeiten (Pünktlichkeit, Teamgeist, ?..) sind wichtig? Die Schülerinnen und Schüler waren ernsthaft bei der Sache und nicht wenigen wurde bewusst, dass sie selber den Schlüssel für ihre Laufbahn in der Hand halten - getreu nach dem Motto: Nur wer selbst handelt, wird nicht von anderen behandelt! Dieses Motto ist schon seit langem eine der Grundlage der Berufsvorbereitung in der Gemeinschaftshauptschule Blankenheim, die mit einer Vermittlungsquote in Ausbildung von 33 % weit über dem Kreisdurchschnitt liegt.
























