Zukunft fördern - Vertiefte Berufsorientierung gestalten
BOB unterstützt vertiefte Berufsorienterung
Einen Ort in der Schule schaffen, der ausschließlich dem Zweck der Berufsberatung dient - dieses anspruchsvolle Ziel hat jetzt die LVR-Förderschule mit dem Förderschwerpunkt "Körperliche und motorische Entwicklung" in Euskirchen-Euenheim realisiert. Am Freitag, dem 29.01.2010 wurde das Berufsorientierungsbüro - kurz BOB - feierlich eröffnet.Unterstützt wurde die Einrichtung des BOB in der Förderschule in Euenheim mit 5000 € aus dem Innovationsprojekt "Zukunft fördern - Vertiefte Berufsorientierung gestalten" der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit und des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Schule und Weiterbildung.
Detaillierte Informationen zur aktuellen Projektrunde Zukunft fördern - vertiefte Berufsorientierung 2010 finden Sie unter:
www.stiftung-partner-fuer-schule.nrw.de .
Berufsorientierungsbüro - BOB in der Georgschule Euskirchen
Im Projekt "Zukunft fördern - vertiefte Berufsorientierung" hat sich die Georgschule erfolgreich um die Einrichtung von BOB beworben. Die Bundesagentur für Arbeit unterstützte mit 5.000 € die Einrichtung eines Berufsorientierungsbüros in der Schule.
Schüler und Schülerinnen der Jahrgänge 9 und 10 können hier nun an zwei Laptops Ausbildungsplatzrecherche betreiben und ihre Bewerbungen schreiben. Hierbei werden sie von Herrn Dr. Ertel, Seniorexperte und Ministerialbeamter a. D. donnerstags in der Zeit von 13h45 bis 15h15 unterstützt. Zudem bietet Frau Korbmacher als Jobcoach individuelle Förderung und Tests im Bereich "Stärken und Schwächen" am Freitagnachmittag an.
Das BOB wird auch von der Agentur für Arbeit als Standort für die Berufsberatung genutzt. Herrn Rütt, Studien- und Berufswahlkoordinator der Georgschule ist verantwortlich für die Nutzung des BOBs. So wird hier auch die gesamte Berufsorientierung vom Praktikum bis hin zu Betriebserkundungen und Kooperationen mit außerschulischen Partnern organisiert.
Im Jahr 2009 hat die Georgschule sich wieder für dieses Modul bei der Stiftung Partner für Schule NRW beworben. Die hier zugewiesene Fördersumme wurde im vergangenen Schuljahr vor allem in Personalkosten und Projektarbeiten im Übergang Schule - Beruf investiert.
Berufsorientierungscamps
Dank der finanziellen Unterstützung der Bundesagentur für Arbeit konnten die Friedrich-Haass-Schule Bad Münstereifel und die Georg-Schule Dahlem das Modul "Berufsorientierungscamp" erfolgreich durchführen.
Im Rahmen der diesjährigen Kunst- und Werkausstellung zeigten die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen der Friedrich- Haass- Schule in Bad Münstereifel Ende November ihre Arbeiten und Gedanken zum Thema: "Auf dem Weg zum Beruf".
Präsentation der Camp-Ergebnisse
Die 47 Schülerinnen und Schüler präsentierten ihre Ergebnisse aus 10 Tagen intensiver Berufsorientierung anhand von Projektzeitung, Arbeiten aus den Werkstätten des BZE, Fotos über die Kletteraktion zur Stärkung der Kompetenzen wie Teamfähigkeit und einer Aufstellung von Erwartungen und Befürchtungen im Hinblick auf den Beruf.
Schüler und Schülerinnen der Georg-Schule Dahlem verbrachten vier Tage in der Jugendherberge Hellenthal mit vielen Spielen drinnen und draußen zur Förderung von Gemeinschaft, Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein. Zudem gab es viele Tipps und Informationen zum Thema Berufswahl. So stellten sich ehemalige Schüler in Ausbildung und Meister verschiedener Handwerksrichtungen den Fragen der Schüler. Schüler wie Lehrer sind sich auf einer anderen Ebene begegnet, haben sich viel besser kennen gelernt und sich gegenseitig überrascht. Viele Schlüsselkompetenzen zur Berufsvorbereitung wurden gefördert und gefordert und nun in den Schulalltag integriert.
Schüler "campen" in der Berufswelt
Friedrich-Haass-Schule Bad Münstereifel: 47 Schülerinnen und Schüler lernten in einem 7-tägigen Projekt die Berufswelt kennen
Wie finde ich meinen Traumberuf? Wo liegen eigentlich meine persönlichen Stärken? Und welche Ausbildungsmöglichkeiten gibt es in meiner Region? Wichtige Fragen, die 47 Schülerinnen und Schüler der achten Klasse der Friedrich-Haass-Schule sich im Rahmen eines Berufsorientierungscamps in Kooperation mit dem Berufsbildungszentrum Euskirchen und der Agentur für Arbeit selbst beantworteten.
An insgesamt 7 Tagen gastierten die Jugendlichen in der Berufswelt und lernten verschiedene Berufsfelder anschaulich kennen. So berichteten Auszubildende aus erster Hand von ihren Erfahrungen im Lehrbetrieb, außerschulische Trainer coachten die Schülerinnen und Schüler bei ihrer Jobrecherche per Telefon, Internet und Branchenbuch. Ergänzt wurde das Programm durch attraktive Spiel- und Sport-Events, zum Beispiel einem ausgedehntem Besuch im Klettergarten. Zum Abschluss des Berufsorientierungscamps präsentierten die jungen Campteilnehmerinnen und -teilnehmer die Ergebnisse ihrer mehrtägigen "Arbeitsmarktforschung" vor ihren Mitschülerinnen, Mitschülern, Lehrkräften und Eltern.
Möglich wurde das Berufsorientierungscamp an der Friedrich-Haass-Schule durch 7.500 Euro Fördermittel aus dem Innovationsprojekt "Zukunft fördern - vertiefte Berufsorientierung gestalten" der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit und des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Schule und Weiterbildung.






