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Rubrikillustration Bürgerservice
Karte - Euskirchen

Aktuelles aus dem Bereich Veterinärwesen & Lebensmittelüberwachung

Impfmöglichkeit gegen Blauzungenerkrankung

Zum Schutz vor der Blauzungenkrankheit hat die Abt. Veterinärwesen eine Allgemeinverfügung erlassen.

Für das Gebiet des Kreises Euskirchen wird folgende Genehmigung erteilt:

  1. Die Halter von Rindern, Schafen und Ziegen dürfen aufgrund der aktuellen Risikobewertung des Friedrich-Loeffler-Institutes zur geografischen Ausbreitung der Blauzungenkrankheit ihre empfänglichen Tiere freiwillig gegen die Virusserotypen 4 und 8 impfen  lassen. Die Impfung darf nur mit inaktivierten Impfstoffen und nach den Angaben der Impfstoffhersteller vorgenommen werden.
  2. Der Tierhalter hat jede Impfung gegen die Blauzungenkrankheit innerhalb von sieben Tagen nach der Durchführung der Impfung unter Angabe
    -  der Registriernummer seines Betriebes,
    -  des Datums der Impfung,
    -  des verwendeten Impfstoffes einschl. der Chargennummer und
    -  im Falle von Rindern der Ohrmarkennummern der geimpften Tiere
    im Herkunftssicherungs- und Informationssystems für Tiere (HI-Tier) einzutragen bzw. durch den Impftierarzt/ die Impftierärztin eintragen zu lassen.
    Bei Schafen und Ziegen reicht die Angabe der Anzahl der geimpften Tiere.
  3. Die Genehmigung ist vorläufig befristet bis zum 31.12.2017.  

Diese Genehmigung gilt nur, wenn die Eintragungen der durchgeführten Impfungen in der HI-Tier-Datenbank durch den Impftierarzt/ die Impftierärztin vorgenommen werden. In allen anderen Fällen muss eine Einzelgenehmigung bei der zuständigen Veterinärbehörde (Der Landrat, Abt. 39. Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung, Jülicher Ring 32, 53879 Euskirchen) beantragt werden. Die Erteilung der Einzelgenehmigung ist kostenpflichtig.

Lebensmittelüberwachung - Kontrollen werden gebührenpflichtig

Lebensmittelkontrollen werden im Kreis Euskirchen künftig gebührenpflichtig. Darauf weist das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Kreises Euskirchen hin. Grundlage ist eine Änderung des Gebührenrechts in NRW.

Der Kreis ist gesetzlich verpflichtet, die Einhaltung der lebensmittelrechtlichen Vorschriften regelmäßig zu überprüfen. Wie oft das geschieht, richtet sich nach der Risikoklasse, in die ein Betrieb eingestuft wird. Das wiederum hängt von den Produktionsabläufen, den verarbeiteten Materialien und nicht zuletzt den Ergebnissen der letzten Kontrollen ab.

Die Landesregierung von NRW hat durch eine Änderung gebührenrechtlicher Vorschriften dafür gesorgt, dass für diese risikoorientierten Regelkontrollen nunmehr Gebühren erhoben werden. Die Höhe richtet sich nach der Dauer: Für eine Kontrolle bis zu 60 Minuten werden pauschal 77 Euro fällig. Wenn es länger dauert, steigt die Gebühr je nach Zeitaufwand.

Die Kontrollen werden im Kreis Euskirchen von der Abteilung für Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung bei der Kreisverwaltung Euskirchen ausgeführt. Von dort erhalten die Unternehmer auch ihren schriftlichen Gebührenbescheid. Im Anschluss an die Kontrolle wird auf der Grundlage des Ergebnisses die Risikoeinstufung des Betriebes überarbeitet.

Eventuelle Nachkontrollen sind ebenfalls gebührenpflichtig. Das war allerdings früher auch schon so. Die Höhe der Gebühren dafür richten nach dem Zeitaufwand für die Nachkontrolle.

Bienenseuche: Sperrbezirk im Raum Euskirchen

In der Nähe von Euskirchen ist eine hochansteckende Bienenseuche ausgebrochen. Die "Amerikanische Faulbrut" bedroht Bienenvölker im Umkreis von Euskirchen, so dass die Region zum Sperrbezirk erklärt werden musste. Das Kreis-Veterinäramt bittet die Bevölkerung um die Meldung von verlassenen oder augenscheinlich herrenlosen Bienenständen, z.B. in Schrebergärten oder Kleingehölzen.

Nachdem in einem Bienenstand in der Nähe der Zuckerfabrik die "Bösartige Faulbrut" (Amerikanische Faulbrut) festgestellt worden ist, musste die Stadt Euskirchen einschließlich der Ortsteile Kuchenheim, Weidesheim, Kleinbüllesheim und Kessenich nach den Vorgaben des Tiergesundheitsgesetzes und der Bienenseuchen-Verordnung zum Sperrbezirk erklärt werden. Dies bedeutet unter anderem, dass sich alle Bienenhalter in diesem Bezirk bei der Abteilung Veterinärwesen der Kreisverwaltung Euskirchen melden sollen, damit weitere Maßnahmen gegen diese anzeigepflichtige Tierseuche eingeleitet werden können.

 Die "Amerikanische Faulbrut" ist eine durch sporenbildende Bakterien (Paenibacillus larvae) ausgelöste Infektion, die aufgrund der hohen Sterblichkeit von Larven und Bienen zu hohen wirtschaftlichen Verlusten bei den Imkern führt. Die infektiösen Sporen werden von den Bienen aufgenommen und anschließend über die Futtervorräte im Bienenstock verbreitet. Zu den potentiellen Infektionsquellen gehören verlassene Bienenstöcke und Futtervorräte. Außerdem sind zahlreiche Importhonige aus China, Südamerika oder Südeuropa oftmals stark mit Faulbrutsporen belastet.

 Die Abteilung Veterinärwesen bittet daher die Bevölkerung um die Meldung von verlassenen oder augenscheinlich herrenlosen Bienenständen, z.B. in Schrebergärten oder Kleingehölzen in Euskirchen bzw. den genannten Dörfern. Um die Übertragungsgefahr durch Faulbrutsporen in Importhonigen zu minimieren, sollten nur leere und gut ausgespülte Honiggläser ohne jegliche Honigreste in die üblicherweise nicht bienensicheren Glascontainer geworfen werfen.

Kontakt: Tel. 02251-15 254/ 15 - 253 oder veterinaeramt@kreis-euskirchen.de

Vogelgrippe ist in Europa angekommen - Geflügelhalter müssen strenge Vorschriften beachten

Die Medien haben in den letzten Tagen intensiv darüber berichtet: Der "Vogelgrippe-Virus H5 N8" wurde nicht nur in einem Mastputenbetrieb in Mecklenburg-Vorpommern sondern auch in England und Holland amtlich nachgewiesen. Dort sind mittlerweile drei Betriebe betroffen.

Bei der "Aviäre Influenza", der Vogelgrippe, handelt es sich um eine hoch ansteckende Virusinfektion bei Vögeln. Ihr Auftreten kann aufgrund der rechtlichen Bestimmungen und der Handelsbeschränkungen in der europäischen Union zu massiven wirtschaftlichen Verlusten in der Geflügelwirtschaft führen.
Deshalb hat der Gesetzgeber strenge Vorschriften erlassen. Die Geflügelpestverordnung verpflichtet alle Halter von Zier- oder Nutzgeflügel, und zwar unabhängig von der Bestandsgröße, ihre Tiere regelmäßig gegen ND ("Newcastle disease", atypische Geflügelpest) impfen zu lassen. Dies gilt nicht nur für gewerbliche Betriebe sondern auch für jede Hobbyhaltung.

Darüber hinaus müssen alle Halter ein Bestandsregister und ein Bestandsbuch führen. Hierfür gibt es entsprechende Vordrucke und Anmeldeformulare, die unter: www.kreis-euskirchen.de/Bürgerservice/Formulare/Veterinärwesen im Internet zu finden sind.
Geflügelhalter, bei denen innerhalb kurzer Zeit größere Verluste, d.h. mehr als 2 % des Bestandes, auftreten, sind darüber hinaus verpflichtet, dies unverzüglich beim zuständigen Veterinäramt zu melden.

Dr. Jochen Weins, Leiter der Abteilung "Veterinärwesen" beim Kreis Euskirchen, weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass jeder Halter von Zier- oder Nutzgeflügel, hierzu gehören Hühner, Rassehühner, Rebhühner, Perlhühner, Wachteln, Puten, Fasane, Enten, Gänse und Tauben, diese Geflügelhaltung, auch wenn es sich nur um einzelne Tiere handelt, bei der zuständigen Behörde anmelden muss. Alle Geflügelhalter, die dieser Verpflichtung bisher noch nicht nachgekommen sind, richten die Meldungen schriftlich an die:

Tierseuchenkasse NRW, Nevinghoff 6, 48147 Münster
und an den: Landrat Kreis Euskirchen, Abt. 39, Jülicher Ring 32, 53879 Euskirchen.

Die Tierseuchenkasse erteilt dem Halter eine Betriebsregistriernummer und erhebt für ihre Tätigkeit eine geringe Gebühr. Mit diesem Jahresbeitrag von z. Zt. 10 Euro pro Bestand bis zu 50 Hühnern, ist gleichzeitig eine Versicherung verbunden. Tierhalter, deren Tiere wegen eines Seuchengeschehens getötet werden müssen, erhalten eine Entschädigung für die getöteten Tiere.

Eine Meldung bei der Tierseuchenkasse ist im Übrigen auch für alle Halter von sonstigen landwirtschaftlichen Nutztieren wie Rinder, Schafe, Ziegen, Pferde, Ponys, Esel, Schweine, Gehegewild und Bienen zwingend vorgeschrieben.

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Registrierungspflicht nach AMG in der HIT-Datenbank

Bekanntermassen ist die Reduzierung des Antibiotikaverbrauchs in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung auf der politischen Agenda ganz weit oben angekommen. Als erste Maßnahme hat der Gesetzgeber mit der 16. Änderung des Arzneimittelgesetzes (AMG) hierzu die Einrichtung einer nationalen Antibiotikadatenbank beschlossen. Diese soll in der bewährten HIT-Datenbank integriert werden. Wie in der einschlägigen Fachliteratur und den Landwirtschaftsverbänden kommuniziert, bestand bereits bis zum 1. Juli 2014 für bestimmte Mast,- und Kombibetriebe die Verpflichtung, sich in der HIT-Datenbank mit Angabe der entsprechenden Nutzungsart zu registrieren. (Ein entsprechender Menüpunkt hierzu ist unmittelbar auf der Startseite der HIT-Datenbank zu finden). Alle Halter landwirtschaftlicher Nutztiere, die dieser Verpflichtung bislang noch nicht nachgekommen sind, werden aufgefordert, dies schnellstmöglich nachzuholen, damit dann innerhalb des nächsten Halbjahres die vorgeschriebenen Eingaben aller anfallenden Antibiotikaanwendungen vorgenommen werden können. Dazu wäre zunächst einmal zu überprüfen (auch als Kombibetrieb), ob man überhaupt unter die o. a. Meldungsverpflichtung im Sinne des § 58 des Arzneimittelgesetzes fällt. Hierbei sind nachfolgende Bestandsgrößen maßgeblich:

 > 20 Mastrinder

 > 250 Mastschweine

 > 1000 Mastputen

 > 10.000 Masthähnchen.

Für weitere Nachfragen stehen die Mitarbeiter der Abteilung Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung des Kreises Euskirchen unter 02251-15 254 und 15 250 jederzeit zur Verfügung.

Probensammlung im Kreisgebiet

Die vom Veterinäramt aufgestellten "Kühlbriefkästen" zur Sammlung von Proben (in Bad Münstereifel, ARAL-Tankstelle Kölner Straße; Blankenheim, Aral-Tankstelle Mülheimer Heide; Schleiden, Kreisbrandschutzzentrum Blankenheimer Str.; Kreisverwaltung Euskirchen, Tiefgarage neben Betriebstankstelle und  neu in Mechernich-Kommern, ARAL-Tankstelle Monzenbend 8) werden

montags, mittwochs und freitags

jeweils zwischen 5.30 Uhr und 6.30 Uhr geleert.

Über das Wildbret kann unter Berücksichtigung des Probeneinwurfzeitpunktes ab 18.00 Uhr des Folgetages der maßgeblichen Leerung verfügt werden.

Wildbrethygiene in NRW

 Alle Jäger, die Wild abgeben, ob in der Decke, aus der Decke an den Endverbraucher oder an den Einzelhandel, müssen sich nach dem EU-Recht richten. Was sich für die Jägerschaft ändert und was sie zu beachten hat...

Identifizierung von Equiden

Seit dem 1. Juli 2009 sind alle Pferde-, Pony- und Eselhalter verpflichtet, neugeborene Fohlen mit einem Mikrochip kennzeichnen und die Daten in einen Equidenpass eintragen zu lassen. Für ältere Einhufer (= Equiden) galt eine Übergangsfrist bis Ende 2009. Der Equidenpass kann durch die ausgebende Stelle (FN) allerdings erst nach einem Tierhalterabgleich mit der Pferdedatenbank (HIT) ausgestellt werden. Dazu müssen die Pferdehalter ihren Tierbestand bei der Tierseuchenkasse angemeldet haben. Diese in Pferdehalterkreisen nach wie vor wenig bekannte Anmeldepflicht gilt bereits seit vielen Jahren.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Hoftierarzt und im Internet auf den Homepages der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), des zuständigen Ministeriums (MUNLV) und der Tierseuchenkasse NRW.

Registrierung und Genehmigung von Aquakulturbetrieben

Die Fischseuchenverordnung vom 24. November 2008 sieht für alle Aquakulturbetriebe, die Fische züchten, halten, hältern oder schlachten Genehmigungs- bzw. Registrierungspflichten vor! Diese Verpflichtung entfällt, wenn Fische ausschließlich nicht gewerblich zu Zierzwecken in Aquarien gehalten werden oder bei wildlebenden Fischen.   

Der Genehmigungspflicht unterliegen die Betriebe, die lebende Fische oder Speisefische in größeren Mengen abgeben.

Registrierungspflichtig sind alle Aquakulturbetriebe, die Fische in kleinen Mengen ausschließlich für den menschlichen Verzehr an den Endverbraucher oder an örtliche Einzelhandelsunternehmen abgeben. Die Registrierungspflicht gilt auch für die Betreiber von Angelteichen.


Reisen mit Heimtieren

Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat eine neu überarbeitete Seite mit Tipps zum Reisen mit Heimtieren auf seine Internetplattform gestellt. (http://www.bmelv.de/reisen-mit-heimtieren)


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Freitags: 9.30 Uhr - 12.30 Uhr

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Kreis Euskirchen
Jülicher Ring 32
53879 Euskirchen

Postanschrift

Kreisverwaltung Euskirchen
53877 Euskirchen

Telefon & Fax

Telefon: 02251/15-254 und -253 (Veterinärwesen)
Telefon: 02251/15-249 und -128 (Lebensmittelüberwachung)
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