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Rubrikillustration Tourismus
Karte - Euskirchen

Seen & Talsperren

Freilinger See, Blankenheim-Freilingen


Der Freilinger See liegt in einem Tal umgeben von ausgedehnten Wäldern und Wiesen. Der natürliche Charme dieses kleinen Waldsees wird durch große, unverbaute Liegewiesen und Buschgruppen bewirkt. Außerdem wird der See durch frisches Quellwasser gespeist. In einer Schutzzone ziehen Haubentaucher ungestört ihre Brut auf.

Freizeitmöglichkeiten
  • Schwimmen/Baden auf eigene Gefahr
  • keine Badeaufsicht
  • große sonnige Liegewiese mit wenigen Schattenplätzen
  • Wassersport: Surfen, Rudern, Paddeln, Tauchen
  • Sport- und Strandangeln (Forellen, Karpfen, Zander, Hecht, Rotauge) - die erforderlichen Erlaubnisscheine sind im Kiosk am See (keine Angelkarten) oder im Verkehrsbüro Blankenheim erhältlich
  • Minigolf zwei Grillanlagen; Vermietung durch das Verkehrsbüro Blankenheim
  • Rundwanderwege mit Wanderparkplatz und Wandertafel
  • Waldlehrpfad
  • seenaher Campingplatz; Vermietung über Campinganlage Freilinger See, Tel.: 02697/282

Daten & Fakten:
Der Freilinger Stausee existiert seit 1976 und wird mit frischem Quellwasser gespeist. Er wurde als Stausee mit den Funktionen der Regenrückhaltung und Fremdenverkehrnutzung gebaut. Er umfasst eine Wasseroberfläche von 11 ha, bei einem Einzugsgebiet von ca. 5 km². Der Staudamm ist 25 m hoch, am Fuß 115 m und an der Krone 9,50 m breit und ca. 500 m lang. Die größte Tiefe des Sees liegt bei 10 m. Der Inhalt vom See beträgt 0,730 Millionen m³.

Weitere Informationen:
Verkehrsbüro Blankenheim
Rathausplatz 16, 53945 Blankenheim
Tel.: 02449/8333
e-mail: verkehrsbuero@blankenheim-ahr.de

Kronenburger See, Dahlem-Kronenburg


Der Kronenburger See bietet neben der ihn umgebenden Naturparklandschaft des Oberen Kylltals eine Vielzahl an Erholungs- und Freizeitmöglichkeiten.

Freizeitmöglichkeiten:

  • Strandbad mit Kinderplanschbecken, großer Liegewiese, Spielplatz, Sandstrand, Umkleide- und Duschkabinen
  • Freizeitanlage: Minigolf, Kinderspielplatz, Tennisplätzen und Boccia
  • Wassersport: Segeln, Surfen, Rudern, Paddeln
  • Angeln (Forelle, Karpfen, Schleie, Rotauge, Zander, Hecht und Aal). Die hierfür erforderlichen Erlaubnisscheine sind beim Talsperrenwärter und im Kiosk Seeterrasse erhältlich.
  • Tretboote können vor Ort gemietet werden.
  • Grillhütte mit großer Ausstattung direkt am See, sie kann ebenfalls gemietet werden.
  • Rundwanderweg um den See und in der nähreren Umgebung

Daten & Fakten:
Die Talsperre wurde 1973-1976 erbaut und dient seitdem als Rückhaltebecken für die jährlichen Hochwasser der Kyll, die hauptsächlich im Frühjahr die Flußaue gefährdeten. Das Hochwasserrückhaltebecken besteht aus einer Haupt- und einer Vorsperre, die Hauptsperre liegt etwa 200 m westlich von Kronenburghütte, die Vorsperre 300 m unterhalb der Einmündung der Taubkyll in die Kyll. Das Stauvolumen beträgt insgesamt 2,7 Mio m³, davon entfallen 2,1 Mio m³ auf die Hauptsperre und 0,6 Mio m³ auf die Vorsperre. Um mehr Speichervolumen zur Verfügung zu haben, wird im Winter der Normalwasserpegel 3,5 m niedriger gehalten als im Sommer, wenn der See den Erholungssuchenden als Wassersportrevier dient.

 Der Hauptdamm aus Steinen und Erde ist 320 m lang und max. 18 m über dem Talgrund hoch. Im Sommer bedeckt der See eine Fläche von 27 ha und faßt 2,7 Mio. m³. An seiner tiefsten Stelle ist er ca. 10 m tief.

Weitere Informationen:
Verkehrsverein Oberes Kylltal
54589 Stadtkyll, Burgberg 22
Tel.: 06597/2878
e-mail: touristinfo.obereskylltal@t-online.de

Oleftalsperre, Hellenthal

Freizeitmöglichkeiten:

Die Oleftalsperre liegt inmitten herrlicher Wälder. Um den See verläuft ein 13 km langer gut ausgebauter Rundweg für Radfahrer und Wanderer. Er bietet viele schöne Aus- und Einblicke. Desweiteren kann man leicht zum nahe gelegenen Wildfreigehege wandern.

Bade- oder Wassersport ist nicht erlaubt, da es sich um eine Trinkwassertalsperre handelt.

Daten & Fakten:
Die Oleftalsperre wurde zur weiteren Verbesserung des Hochwasserschutzes und der Abflußvergleichmäßigung sowie zum Auf- und Ausbau einer zentralen Trinkwasserversorgung im Olef-/Urftgebiet erbaut. Weiterhin dient sie zur optimierten Sicherstellung von Trink- und Brauchwasseransprüchen für den rasch wachsenden Aachener und Dürener Wirtschaftsraum im Zusammenwirken mit den dort bestehenden Talsperren. Schließlich dient sie der Ausnutzung der Wasserkraft.

Im Sommer 1965 wurde mit der Oleftalsperre die für Deutschland einzige Staumauer in Pfeilerzellenbauweise eingeweiht. 16 voneinander unabhängige Blöcke (Pfeiler) bilden die Talabsperrung von 182 m Länge in Kronenhöhe. Der größte Pfeiler ist 58,7 m hoch. Bis auf die beiden Enden sind alle Blöcke innen hohl. Zum Wasser hin nimmt ein runder Schild aus Beton die Druckkräfte auf, die dann durch Seitenplatten auf den anstehenden Fels übertragen werden. Da beim Gießen des Betons schon Risse auftraten, wurden vor Inbetriebnahme aufwendige Verstärkungsmaßnahmen erforderlich.
Eine 2. Verstärkung wurde von 1982 bis 1985 vorgenommen.

Die Höhe der Staumauer beträgt 55 m. Das Fassungsvermögen der reinen Trinkwassertalsperre beträgt knapp 20 Millionen m³, bei Vollstau beträgt die überstaute Fläche 105 ha. Das Stauziel liegt bei 465,5 m ü. NN. Jährlich werden bis zu 4,5 Mio m³ Wasser für die Trinkwasserversorgung des südwestlichen Teilgebietes des Kreises Euskirchen zur Verfügung gestellt.

Eine Besichtigung der Staumauer ist nach Voranmeldung möglich. Außerdem bietet das Wasserwerk Oleftal (Hellenthal, Oleftalstraße 31) Führungen durch die Trinkwasseraufbereitungsanlage (Anmeldung unter Tel.: 02482/950035 erforderlich).

Weitere Informationen:
Wasserverband Eifel-Rur
Postfach 10 25 64, 52325 Düren
Tel.: 02421/4941541
e-mail: Kontakt@wver.de

Steinbachtalsperre, Euskirchen-Kirchheim


Die Steinbachtalsperre liegt mitten im Wald oberhalb von Kirchheim.

Freizeitmöglichkeiten:

  • von der Talsperre abgetrenntes Waldfreibad mit Schwimmer-, Nichtschwimmer- und Planschbecken sowie einer 30 m lange Rutsche, abgetrennt von der Talsperre große sonnige Liegewiese mit Schattenplätzen
    Angeln im Talsperrenbereich
    Spielgelände für Kinder: Streetbasketball-Feld und Minigolf
  • Grillhütte; Vermietung durch Stadt Euskirchen, Tel.: 02251/140
  • 3 km langer naturkundlicher Rundwanderweg
  • Bade- und Wassersport im Bereich der Talsperre ist nicht erlaubt

Daten & Fakten:
Von 1934 bis 1936 wurde die Trinkwassertalsperre Steinbach erbaut, in den Jahren 1988-1990 grundlegend saniert. Das Einzugsgebiet vom Steinbach bis zur Talsperre beläuft sich auf 14,5 km².

Die Talsperre bedeckt 14,6 ha und misst an seiner tiefsten Stelle 17,4 m. Der Inhalt von über 1 Millionen m³ Wasser wird durch den Zufluß zweimal im Jahr ausgetauscht.

Die Schadensereignisse in den Jahren 1941/42 und 1943/44 am Damm vom Hochwasserturm wurden mit großem Aufwand beseitigt. Als dann 1981/82 zwei Einbrüche in der Fahrbahn auf der rechten Dammkrone auftraten, wurde auf eine Erosion im Lehmkern geschlossen und bis zu 4 m tiefe Einbrüche festgestellt. Da eine fortschreitende Erosion nicht ausgeschlossen werden konnte, erfolgte eine zweijährige Sanierung der Talsperre von August 1988 bis Juni 1990.

Weitere Informationen:
Wasserversorgungsverband
Tel.: 02551/8270

Urfttalsperre, Schleiden

Unberührte Natur und eine historische Staumauer umgibt die Urfttalsperre. Der Weg führt entweder über die K 7 von Gemünd-Malsbenden, vom Kermeter Parkplatz oder von Einruhr aus durch Waldgebiete zur Urfttalsperre. Außerdem sind Schiffahrten entlang des Obersees möglich.

Daten & Fakten: 
Durch eine Talsperre am Unterlauf des Rurflusses sollten um die Jahrhundertwende die Hochwassergefahr verringert, das unregelmäßige Wasserangebote ausgeglichen  der Wasserabfluß in niederschlagsarmen Zeiten verbessert werden. Der Bau der Talsperre erfolgte zwischen 1900 und 1905. Zum Zeitpunkt der Fertigstellung und Inbetriebnahme war die Urfttalsperre die größte Talsperre in Europa. Heute wird sie im Verbund mit der Oleftalsperre und der Rurtalsperre Schwammenauel betrieben.

1980 wurde die Standsicherheit und Gebrauchsfähigkeit der Mauer überprüft, es kam zu keinen Beanstandungen. Für eine dauerhafte Überwachung der Standsicherheit legte man ein Bauprogramm fest, das vor allem die Herstellung eines Kontrollgangsystems beinhaltete. Mit dem Bau wurde 1994 begonnen.

Das in Betracht kommende Niederschlagsgebiet beträgt 375 m² km. Die Schwergewichtsstaumauer ist 58 m hoch und am Fuß 50,5 m breit. Sie faßt 45,5 Mio m³ Stauraum. Sie ist zur Wasserseite gebogen und 226 m lang. Die Staumauer ist wasserseitig mit einem ca. 2.5 cm dicken Zementputz abgedichtet. Vertikale Dränagen, bestehend aus 60 mm im Durchmesser messenden Tonrohren, mit einem Abstand von 2,5 m sollen in die Mauer eindringendes Wasser ableiten.

Die Besichtigung der Staumauer ist nach Voranmeldung möglich.

Weitere Informationen erteilt:
Touristik Schleidener Tal e. V.
Tel.: 02444/2011
e-mail: touristik@schleiden.de

Zülpicher Wassersportsee


Der See liegt in der Zülpicher Börde, am Rande der Kölner Bucht, südwestlich von Zülpich.

Reguläre Badesaison:
Bis zu Beginn der Landesgartenschau 2014 ist der Badebetrieb ausgesetzt!
Segeln und Surfen bei den Vereinen ist jedoch weiterhin möglich.

Freizeitmöglichkeiten:

  • Strandbad mit Wasserwacht und großer Liegewiese
  • Seebühne in Planung
  • öffentliches Freibad mit Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken
  • geschützter Kinderbereich
  • Wassersport: Surfen, Segeln, Paddeln, Kanu, Tauchen gegen Gebühr; regelmäßige Regatten
  • Angeln - die notwendigen Erlaubnisscheine sind an der Strandbadkasse erhältlich, Inhaber eines Angelscheines erhalten Erlaubniskarten beim Angelsportverein Zülpich regelmäßige Veranstaltung von Windsurfing-Regatten durch den vor Ort ansässigen Windsurfing Verein
  • kurzer Wanderweg um den See
  • weitere Rundrad- und Rundwanderwege in der Umgebung
  • großer Wohnmobilhafen am See

Daten & Fakten:
Der See ist aus einem ehemaligen Braunkohlentagebau entstanden. Er umfaßt 85 ha und ist an seiner tiefsten Stelle 62 m tief.

Weitere Informationen:

www.wassersportsee.de

oder

Städt. Verkehrsamt Rathaus
Markt 21, 53909 Zülpich
Tel.: 02552/52279
e-mail: hgdick@stadt-zuelpich.de

Naturschutzsee Neffelsee, Zülpich-Geich

Der Zülpicher Neffelsee ist ein ca. 70 ha großer Naturschutzsee, der aus dem ehemaligen Braunkohletagebau entstand. Wassersportaktivitäten wie Schwimmen, Bootfahren, Surfen, Segeln und Tauchen sind hier verboten. Er bietet dafür aber dem Spaziergänger einen Rundweg zur Erholung und Naturbeobachtung inmitten einer beachtlich entwickelten Pflanzenwelt, in der inzwischen verschiedene Arten von Wasservögeln heimisch sind.

Weitere Informationen:
Städt. Verkehrsamt Rathaus
Markt 21, 53909 Zülpich
Tel.: 02252/52279
e-mail: hgdick@stadt-zuelpich.de



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Infoboxen

Badegewässer

Wasserqualtität

Die Wasserqualität der Badeseen wird während der Badesaison regelmäßig überprüft. Über die Prüfergebnisse informiert die Abteilung Gesundheit.

Mit dem Rad zu den Seen - Tourenvorschläge: