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Rubrikillustration Tourismus
Karte - Euskirchen

Historische Ortskernroute

Gemeinsam mit der Gemeinde Blankenheim hat der Kreis Euskirchen eine Radroute durch die historischen Ortskerne der Umgebung entwickelt. Diese Radtour verläuft durchgängig auf dem "Landesweiten Radwegenetz NRW". Mit dieser Route soll die Popularität des Landesnetzes gesteigert werden und der Radfahrer auf die Möglichkeiten, dieses Netz zur Routenfindung zu nutzen, hingewiesen werden.

Streckenprofil

Tourenlänge
ca. 100 km

Startpunkte
Mögliche Startpunkte sind die an der Strecke liegenden Bahnhöfe.

Anreise
Per Bahn
: Mit der Regionalbahn RB 24 oder dem Regionalexpress RE 20/22 bis Bahnhof Mechernich, Schmidtheim und Dahlem bzw. mit der RB 23 nach Bad Münstereifel. Von diesen Bahnhöfen findet man den direkten Einstieg in die Route. Die Fahrradmitnahme ist möglich. Fahrplaninfos: www.bahn.de .
Per Bus: Anreise mit der RVK möglich. In einigen Fällen Bedarfsverkehr - bitte prüfen Sie rechtzeitig, ob Sie die Fahrt ggf. vorher anmelden müssen. Die Fahrradmitnahme ist meist möglich. Fahrplaninfos: www.vrsinfo.de .
Per Fahrrad: Mit dem Fahrrad erreichen Sie auf der Wasserburgenroute bzw. auf dem Landesweiten Radwegenetz die oben genannten Einstiegspunkte.
Per Auto: Autobahn A 1, Abfahrt Wißkirchen, dann auf der B 266 Richtung Kommern / Mechernich oder
A 1, Abfahrt Blankenheim, dann auf der B 51 Richtung Blankenheim.

Streckencharakter
Egal ob trainiert oder untrainiert, für jeden Radfahrer ist etwas dabei.

Verpflegung
Zahlreiche Gaststätten und Hotels entlang der Strecke bieten dem Radler Einkehrmöglichkeiten.

Hinweis
Durch die zentrale Lage dieser Route auf dem Landesnetz bietet sie den Einstieg in fast alle übrigen Themenrouten des Kreises.

 

Kurzbeschreibung der historischen Stadtkerne, die diese Route auf den Wegen des Landesnetzes verbindet:

Kommern

Kommern ist der zweitgrößte Ort der Stadt Mechernich. Seit etwa 2000 Jahren siedeln im Tal des Bleibaches Kelten, Römer und Franken. Schon zu römischer Zeit bis 1880 wird hier Bergbau betrieben.
Die Neogothische katholische Pfarrkirche St. Severin besitzt ein Taufbecken aus dem 12. Jahrhundert.
Die Burg wurde um 1530 erbaut. Der ursprünglich viergeschossige Wohnturm wurde mit einem kurzen zweigeschossigen Flügel von 1753 verbunden. Der Hauptflügel und die Wirtschaftsgebäude wurden im 19. Jahrhundert angebaut und in den letzten Jahrzehnten teilweise umgestaltet.
Es gibt zahlreiche, für die Eifel typische, alte Fachwerkbauten. Besonders historisch mutet der Ortskern von Kommern an. Kommern gilt als eines der schönsten Fachwerkdörfer im Rheinland.

Olef

Olef liegt in der Eifel, am nördlichen Ortsausgang der Stadt Schleiden im Kreis Euskirchen. Bereits seit 1940 gehört Olef zu Schleiden. Heute leben im rund 3,5 Hektar großem historischen Kern des Ortes ungefähr 360 Menschen, insgesamt besitzt Olef etwa 1370 Einwohner. Inmitten des Deutsch-Belgischen Naturparks gelegen, gilt Olef als Naherholungsziel besonderer Art. Der Ursprung Olefs ist auf einen gewissen "Silmann von Olef" zurück zu führen, der im Jahre 1252 als Vasalle des Friedrich von Schleiden erwähnt wird. Die Siedlung Olef besaß wohl schon damals ein Kloster und eine Burg.

 

Reifferscheid

An der Grenze zwischen Eifel und Ardennen erhebt sich malerisch der Burgort Reifferscheid. Die Burgruine mit ihrem historischen Ortskern geht in der ältesten Bausubstanz auf das 11. Jahrhundert zurück. Der malerische Ortskern beinhaltet weiterhin eine Schlossruine mit Bergfried sowie die Pfarrkirche St. Matthias.

 

Kronenburg

Der historische Teil von Kronenburg liegt auf einer Berganhöhe und bildet mit seiner Bebauung einen halbringförmigen Wall um das nochmals höher gelegene Areal der Burgruine. Die erstmalige Erwähnung der Burg soll von 1278 stammen. Laut Harald Herzog, der in einem Buch die Burgen und Schlösser des Kreises Euskirchen anschaulich in Entwicklung und Niedergang beschreibt, beruhte die starke Machtposition des Kronenburger Ritters auf zwei stark befestigten Burgen, den Standorten Dollendorf - und eben Kronenburg.

 

Monschau

Das historische Stadtbild wird durch Paläste, Bürgerhäuser und Kirchen des 18 Jahrhunderts geprägt. Das Museum Rotes Haus (ehemaliger Tuchmacherpalast) bietet dem Besucher bürgerliche Wohnkultur des 18. Jahrhunderts.
Weitere Publikumsmagnete sind die Glashütte mit Museum, das Brauereimuseum, ein alter Handwerkermarkt, die historische Senfmühle aus dem Jahr 1882, das Schloss der ehemaligen Jülicher und Kurpfälzer Landesherren (heute Jugendherberge) sowie das ehemalige Kloster Reichenstein.

Blankenheim

Mittelalterlicher Ortskern mit Ahrquelle, Grafenburg (1115), Stadttoranlagen, spätgotischer Pfarrkirche und restaurierten Fachwerkhäusern. Inmitten dieses historischen Ortskerns befindet sich das Eifelmuseum Blankenheim (www.eifelmuseum-blankenheim.de), ein Regionalmuseum des Kreises Euskirchen für Naturkunde und Kulturgeschichte der Nordwesteifel. In der Ahrstraße wurde 1983 ein neues Museumsgebäude fertiggestellt. Das Gildehaus, ein dreigeschossiges Wohnhaus, dient als Ausstellungsgebäude.

Bad Münstereifel

Die Anfänge der Stadt Bad Münstereifel gehen auf das Jahr 830 n. Chr. zurück. Die weitgehend erhaltene Stadtbefestigung gehört zu den bedeutendsten ihrer Art im gesamten Rheinland. Zusammen mit den alten, jedoch wunderschön restaurierten Fachwerkhäusern und der Erft, die quer durch Bad Münstereifel fließt, ergibt sich ein einmaliger Eindruck. Die Erft ist sicher für den Charakter Münstereifels maßgebend. Von vielen kleinen Brücken überspannt, windet sie sich in einem teilweise gemauerten Flussbett durch die Stadt. Gleichzeitig befinden sich entlang des Erftufers die schönsten historischen Bauwerke.



Infoboxen

Landesradwegenetz

Rad-Wegweiser

www.radverkehrsnetz.nrw.de

Hier finden Sie Weiteres zum landesweiten Radwegenetz.