Aktuelle Ausstellung
RASSENWAHN. DIE NÜRNBERGER GESETZE 1935
Dokumentation zum Antisemitismus
Der Antisemitismus spielte in der rassistischen Ideologie des nationalsozialistischen Regimes eine Schlüsselrolle. Begriffe wie "Rassenschande", "Arisierung" oder "Endlösung" wurden in dieser Zeit geprägt. Das erste grundlegende juristische Handwerkszeug für die Verfolgung und spätere Vernichtung der Juden in Deutschland schuf Hitler 1935 mit den so genannten Nürnberger Gesetzen, denen noch etliche Durchführungsverordnungen folgten. Sie schränkten die Rechte aller jüdischen Mitbürger drastisch ein und zogen einen brutalen Schnitt durch die Gesellschaft. Die von den Museen der Stadt Nürnberg und dem Dokumentationszentrum des Reichparteitagsgeländes konzipierte Ausstellung beleuchtet sowohl den bereits vor 1933 existierenden Antisemitismus als auch die direkten Folgen der Gesetzgebung von 1935.
Termin: 26.10.2008 - 31.03.2009
Öffnungszeiten: täglich 10 - 17 Uhr
Ort: Forum Ost
Eintritt zur Ausstellung: frei
Begleitprogramm: Vorträge und Filme jeweils 4 €
Parkgebühr: 3 € pro PKW
Ein Begleitprogramm zur Ausstellung vertieft im Herbst/Winter 2008/2009 im Rahmen von Vorträgen, Filmen und Diskussionen verschiedene Aspekte des Themas.
Am 09.11.2008, 11.01.2009 und am 08.03.2009 (jeweils Sonntag von 11 - 13 Uhr) gibt es als offenes Angebot für alle Besucher Ausstellungsführungen mit Gesprächsrunde unter dem Titel 'Phänomen Rechtsextremismus - früher und heute'.
Preis: 5 €
Ein pädagogisches Angebot für Schulklassen der Jahrgangsstufen 8 - 13 kann gebucht werden und lässt sich gut mit einem geführten Geländerundgang kombinieren. Bitte wenden Sie sich an die Serviceagentur, Tel.: 02444/91579-0.
Weitere Informationen unter:





