Restmüll
Bis zur Einführung der gelben Tonnen ab 1993 war die graue Restmüll-Tonne der Behälter für fast alles. Heute bleiben bei einer sorgfältigen Trennung nur vergleichsweise wenige Abfälle übrig, die als Restmüll entsorgt werden müssen.
Klassische Beispiele für Restmüll sind:
- Glühbirnen
- Schuhe
- Wachs- und Kerzenreste
- Porzellan
- Staubsaugerbeutel
- Strassenkehricht
- Tapeten
- Teppichreste
- Zigarettenkippen
- Kaugummis
- Hygieneartikel (Windeln, Tampons, Binden, Watte)
- Kunststoffteile, die keine Verpackungen sind
- Gummi
- nicht mehr tragbare Altkleider
- Fleisch- und Fischreste
- Fotos
- Leder
- nicht restentleerte Verpackungen
Diese Abfälle werden über die grauen Tonnen eingesammelt. Sie wurden bis zum 31.05.2005 auf der Deponie Mechernich-Strempt abgelagert. Seit dem 01.06.2005 ist die Deponie geschlossen; auf dem Gelände befindet sich jetzt das Abfallwirtschaftszentrum (AWZ). Restmüll wird dort in eine Umladestation gebracht. Von der Umladestation aus reisen die Abfälle in Großcontainern weiter zur MVA (Müllverbrennungsanlage) Bonn.
Bitte achten Sie darauf, keine Schadstoffe in den Restmüll gelangen zu lassen, da alle Abfälle aus den grauen Tonnen ohne weitere Sortierung in die Verbrennungsanlage gelangen. Schadstoffe sind z.B. enthalten in:
- Batterien
- Elektrogeräten
- Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren
- alten Thermometern
- Produkten, die mit einem orangen Gefahrstoffsymbol gekennzeichnet sind.






