Demografischer Wandel im Kreis Euskirchen
Mit einer Klausurtagung und der Bildung einer verwaltungsinternen Arbeitsgruppe Demografie startete der Demografie-Prozess im Kreis Euskirchen im Jahr 2007.
Am 3. April 2008 wurde das Thema "demografischer Wandel im Kreis Euskirchen" im Kreistag diskutiert. Im Rahmen der Kreistagssitzung hielt Herr Dr. Kösters einen Vortrag über die "Chancen und Auswirkungen des demografischen Wandels im Kreis Euskirchen". Sein Fazit für den Kreis Euskirchen:
Die Bevölkerung wird weniger, bunter und älter!
Die Bevölkerung wird weniger, bunter und älter!
Der Kreistag beschloss dass Thema des demografischen Wandels anzugehen und definierte dafür die folgenden Ziele:
- Einbindung und Kooperation mit den Kommunen und externen Partnern
- Entwicklung und Abstimmung eines politischen Leitbildes und Handlungs-konzeptes
- Erarbeitung einer Stärken-Schwächen-Analyse
Daraufhin wurden im Rahmen des konzeptionellen Teils des Prozesses Workshops mit Vertretern der Politik und der Verwaltung (im Sept. `08), mit den Bürgermeistern der 11 Kommunen (im Dez. `08), mit Vertretern gesell-schaftsrelevanter Institutionen (im Jan. `09) durchgeführt.
Der Prozess wurde von Dr. Winfried Kösters, einem durch die Bertelsmann-Stiftung lizensierten Demografie-Trainer, als Referent und Moderator gestaltet. In den Workshops 1 - 3 vermittelte Herr Dr. Kösters anschaulich und beeindruckend ktuelle Trends und absehbare Entwicklungen des demografischen Wandels für den Kreis Euskirchen.
Der Prozess wurde von Dr. Winfried Kösters, einem durch die Bertelsmann-Stiftung lizensierten Demografie-Trainer, als Referent und Moderator gestaltet. In den Workshops 1 - 3 vermittelte Herr Dr. Kösters anschaulich und beeindruckend ktuelle Trends und absehbare Entwicklungen des demografischen Wandels für den Kreis Euskirchen.
Im Rahmen des 4. Workshops, des Bündelungsworkshops am 9. Februar 2009 wurden die Ergebnisse gebündelt und die für den Kreis Euskirchen zentralen Handlungsfelder identifiziert, Leitziele für diese Handlungsfelder formuliert und über die Struktur des Umsetzungsprozesses entschieden.
Für Dr. Winfried Kösters ist der demografische Wandel kein gesellschaftliches Phänomen, das sich mit der Schrumpfung der Bevölkerung allein erklärt: "Viel bedeutsamer und für den Kreis Euskirchen nachhaltiger wirkt die Verschiebung der inneren Bevölkerungsstruktur. Der Kreis wird nachhaltig älter, der Anteil der Kinder und Jugendlichen wird irreversibel weniger und auch der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund wird steigen."
Auf diese Veränderungen müssen wir uns frühzeitig einstellen. Eine lange Zeit abzuwarten bleibt uns nicht mehr. Herr Dr. Kösters zitiert in diesem Zusammenhang gerne ein afrikanisches Sprichwort:
"Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, sei vor 20 Jahren gewesen. Die zweitbeste Zeit ist heute."
Wir nehmen die Herausforderungen des demografischen Wandels an. Wir stellen jetzt die Weichen und haben das Ziel koordiniert und zukunftsorientiert gestalterisch aktiv zu werden.
Landrat Günter Rosenke sieht in der Gestaltung der demografisch bedingten Veränderungen die zentrale Herausforderung der zukünftigen Kreispolitik. Sein Ziel ist es, alle Kräfte zu bündeln, um diesen Wandel chancenorientiert für den Kreis Euskirchen zu nutzen.
Landrat Günter Rosenke sieht in der Gestaltung der demografisch bedingten Veränderungen die zentrale Herausforderung der zukünftigen Kreispolitik. Sein Ziel ist es, alle Kräfte zu bündeln, um diesen Wandel chancenorientiert für den Kreis Euskirchen zu nutzen.







