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Kreis Euskirchen

Jagdrecht & Jagdbezirke

Jagdrecht

Die Jagd ist als dauerhafte, naturerhaltende Nutzung unter Beachtung der Landeskultur, des Natur- und Artenschutzes sowie des Tierschutzes zu betreiben.

Die Jagd gehört nach deutschem Recht zu den Eigentumsrechten. Jedem Grundeigentümer steht auf seinem Grund und Boden das ausschließliche Jagdrecht zu. Das Jagdrecht ist die ausschließliche Befugnis, auf einem bestimmten Gebiet wildlebende Tiere, die dem Jagdrecht unterliegen, zu hegen, auf sie die Jagd auszuüben und sie sich anzueignen. Mit dem Jagdrecht ist die Pflicht zur Hege verbunden (§ 1 BJagdG).

Die Berechtigung zur Ausübung der Jagd ist an eine bestimmte Grundbesitzfläche gebunden. Jagdberechtigt ist nur der Eigentümer oder Pächter von mindestens 75 Hektar (Eigenjagdbezirk) oder 150 Hektar (Gemeinschftlicher Jagdbezirk) zusammenhängender land-, forst- oder fischereiwirtschaftlich nutzbarer Fläche. Besitzer kleiner Flächen können sich zu einer Jagdgenossenschaft zusammenschließen (Gemeinde- bzw. Genossenschaftsjagd).

Weitere rechtliche Grundlagen zur Jagd finden Sie im Bundesjagdgesetz und im Landesjagdgesetz NW.

Jagdbezirke

Der Kreis Euskirchen umfasst 1.249 qkm Grundfläche. Hiervon sind ca. 1.050 qkm bejagbar. Diese Fläche ist aufgeteilt in 333 Jagdbezirke Eigenjagdbezirke und gemeinschftliche Jagdbezirke/Jagdgenossenschaften).

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