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Rubrikillustration Bürgerservice
Karte - Euskirchen

Aktuelles und Informationen aus dem Regionalen Bildungsnetzwerk

Azubis unterstützen aktiv "komm auf Tour"

Warum werde ich AltenpflegerIn, FachlageristIn oder ZerspanungsmechanikerIn? Informationen rund um ihre Berufsorientierung und Entscheidung für einen Ausbildungsplatz vermitteln Azubis im Parcours "komm auf Tour" im Cityforum in diesem Jahr an 780 Schülerinnen aus dem Kreis Euskirchen. Zudem werden die Schülerinnen und die Lehrkräfte von den KooperationspartnerInnen aus den Bereichen Berufsorientierung und Lebensplanung unterstützt.
Azubis an Terminal 1 Foto: © Bettina Ismar, RBB/KoBIZ Großbildansicht

Projektinformationen:

"Du kannst mehr, als du bislang weißt. Probier` aus, was dir Spaß macht, zuhause, in der Schule und im nächsten Praktikum." So lautet eine zentrale Botschaft des Projekts "komm auf Tour - meine Stärken, meine Zukunft", das heute in Euskirchen beginnt. Die Schirmherrschaft hat Landrat Günter Rosenke übernommen.

Nach der erfolgreichen Umsetzung der letzten Jahre findet "komm auf Tour" in diesem Jahr bereits zum neunten Mal statt. "komm auf Tour - meine Stärken, meine Zukunft" ist ein Kooperationsprojekt des Kreises Euskirchen, des Regionalen Bildungsbüros/KoBIZ.

Rund 780 Siebt- und Achtklässler von Gesamt-, Haupt- und Förderschulen aus dem Kreis Euskirchen entdecken in einem 500 Quadratmeter großen Erlebnisparcours ihre Stärken. Die Jugendlichen erleben einen temporeichen Lauf durch sechs Stationen: vom Reiseterminal über den Zeittunnel ins Labyrinth und von der sturmfreien Bude über die Bühne in die Auswertung. Je nach Wahl von Aufgabe und Lösungsweg vergeben die KooperationspartnerInnen und ModeratorInnen der einzelnen Stationen Stärkepunkte verschiedene Stärken an die Schülerinnen und Schüler. An so genannten "Stärkeschränken" mit spannenden Materialcollagen erfahren die Jugendlichen am Schluss, welche Tätigkeiten und Berufsfelder zu ihren Stärken passen.

Auf diese Weise werden alle Jugendlichen, aber vor allem auch die mit schlechteren Startchancen frühzeitig und handlungsorientiert dabei unterstützt, verschiedene Wahlmöglichkeiten für die geschlechtersensible Gestaltung ihrer beruflichen und ihrer persönlichen Zukunft zu erkennen. Berufsorientierung und Lebensplanung sind zwei Themen, die unbedingt zusammen gehören. Zur Entwicklung beruflicher Perpektiven gehören die Entwicklung eines gesunden Selbstbewusstseins und das Vertrauen in die eigenen Stärken. Diese zu kennen, hilft weiter: im Alltag, in Beziehungen und natürlich vor allem, wenn die Berufswahl ansteht.

Bei mehr als 350 dualen Ausbildungswegen sowie zahlreichen schulischen Ausbildungen und Studienmöglichkeiten ist es für Jugendliche nicht einfach, sich zu orientieren. Die Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit engagiert sich daher auf vielfältige Weise für eine frühzeitige berufliche Orientierung der Schülerinnen und Schüler. Unter dem Motto "Prävention statt Reparatur" unterstützen darüber hinaus Berufsberaterinnen und Berufsberater aus den landesweit 30 Agenturen für Arbeit "tatkräftig" das Projekt "komm auf Tour" - so auch die Agentur für Arbeit Brühl.

Über den Erlebnisparcours hinausgehend fördert "komm auf Tour" die Zusammenarbeit von Schulen, Eltern sowie außerschulischen Akteurinnen und Akteuren der Berufsorientierung und Lebensplanung. Die Erziehungsberechtigten und Bezugspersonen der teilnehmenden Jugendlichen erfahren bei einem Informationsabend im Erlebnisparcours, wie sie die jungen Menschen bei dem Prozess der Berufswahl und Lebensplanung bis zum Schulabgang konkret unterstützen können. Die Lehrkräfte erhalten Anregungen, wie sie die Themen in der Schule nachhaltig vertiefen und mit den Standardelementen von "Kein Abschluss ohne Anschluss" verknüpfen können.

Unterstützt wird das Projekt von mehr als dreißig KooperationspartnerInnen von A wie Agentur für Arbeit bis W wie Wellenbrecher e.V., ohne die eine erfolgreiche Durchführung nicht möglich wäre.

"Neue Vielfalt im Kreis Euskirchen - in Bildung, Verwaltung, Gesellschaft!"

Anmeldung Anmeldung | Foto: © S. Vanselow, Kreis Euskirchen Großbildansicht

5. Bildungskonferenz im Regionalen Bildungsnetzwerk Kreis Euskirchen: Seit 2015 richten sich die Aufgaben der drei Handlungsfelder Regionales Bildungsbüro, Kommunales Integrationszentrum und Kommunale Koordinierungsstelle KAoA im KoBIZ zunehmend auch auf die Unterstützung erfolgreicher Bildungsbiographien von Neuzugewanderten aus. Doch nicht nur im Bildungsbereich, sondern in unserer gesamten Gesellschaft sind Veränderungen erfolgt, die zu einer gelingenden Integration beitragen. Oft steht hier die Frage der Haltung gegenüber Veränderungen und das Thema "Interkulturelle Öffnung" im Fokus.

Am 9. Oktober 2017 trafen sich 72 Interessierte aus Bildung, Verwaltung und Gesellschaft, um mit externen Referenten sowie Mitarbeitenden des KoBIZ in den Austausch zum Thema "Neue Vielfalt" zu treten. Auch im Kreis Euskirchen suchen geflüchtete Kinder, Jugendliche und Erwachsene Schutz und eine Perspektive. Der Frage nach der Haltung diesen neuen MitbürgerInnen gegenüber wurde an diesem Nachmittag nachgegangen. Schlagworte wie Transparenz, dynamisches Kulturverständnis, Wertschätzung der Vielfalt, Erhöhung der Integrationskompetenz in einer modernen Verwaltung, Förderung der Muttersprache, Qualitätsentwicklung in schulischen Übergängen, interkulturelle Elternarbeit im Übergang Schule-Beruf, aber auch die Erkenntnis, dass Sport, Kunst und Kultur als Erfolgsfaktoren für gelingende Integration gelten, sind Erkenntnisse aus der Konferenz. Diese fließen in die künftige Projektentwicklung im KoBIZ ein. Die Vorträge finden Sie im Download-Bereich.

Trommelgruppe Kalimba unter der Leitung von Reiner Klein Trommelgruppe Kalimba unter der Leitung von Reiner Klein | Foto: © S. Vanselow, Kreis Euskirchen Großbildansicht

GoIng und GoJoB-Schüler-Wettbewerb erfolgreich

SchülerInnen aus dem Kreis Euskirchen haben sich erfolgreich am Wettbewerb des MINT-Vereins ANTalive e.V. beteiligt und ihre Ergebnisse am 10.07.2017 in Düren einer Jury präsentiert. Zwei Schüler drehten einen Imagefim über das KoBIZ, vier Schüler forschten am Fraunhofer Institut und erhielten den Sonderpreis "Recherche", ein Schüler beschäftigte sich mit alternativer Stromerzeugung bei F+S Solar. Aktiv waren insgesamt 11 SchülerInnen aus dem Frankengymnasium Zülpich und dem Clara-Fey-Gymnasium Schleiden - auch in Unternehmen in Düren und Aachen.

Das Wettbewerbsergebnis "Film ab - Schule meets KoBIZ" sehen Sie hier:

 

Große Resonanz auf Informationsveranstaltung "Duales Studium"

intensive Gespräche mit dual Studierenden | Foto: © C. Gladow, Kreis Euskirchen Großbildansicht

Mehr als 200 Schülerinnen und Schüler aus dem gesamten Kreis Euskirchen nahmen am 22.06.2017 die Gelegenheit wahr, sich in einer Veranstaltung im Schleidener Clara-Fey-Gymnasium über die Chancen zu informieren, die ihnen ein Duales Studium bietet.

Eingeladen hatten das Kommunale Bildungs- und Integrationszentrums KoBIZ/ Regionales Bildungsbüro des Kreises Euskirchen, die Stabsstelle für Struktur- und Wirtschaftsförderung, die Fachhochschule Aachen sowie die Agentur für Arbeit Brühl/ Euskirchen und das Clara-Fey-Gymnasium.

Für viele Unternehmen im Kreis Euskirchen wird es vor dem Hintergrund des demografischen Wandels zunehmend schwerer, hochqualifizierte Fachkräfte zu finden. Die beste Strategie, diesem Fachkräftemangel zu begegnen, ist es, selber auszubilden! Eine besondere Form der Ausbildung ist das Duale Studium: Praxisnahe Ausbildung im Unternehmen wird mit einem an den Erfordernissen der Wirtschaft ausgerichteten Bachelorstudium kombiniert. Im Anschluss an kurze Vorträge stellten acht Hochschulen (Fachhochschule Aachen, Technische Hochschule Köln, Europäische Fachhochschule Rhein/Erft, Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter, RWTH Aachen, Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement, Rheinische Fachhochschule Köln sowie Internationale Hochschule Bad Honnef/ Bonn), die Kreissparkasse Euskirchen, die VR-Bank Nordeifel, die Karriereberatung der Bundeswehr, die Finanzverwaltung NRW, der Landesbetrieb Straßen NRW, die Kreispolizeibehörde sowie Unternehmen aus dem Kreis Euskirchen an Informationsständen ihre dualen Studiengänge und Ausbildungen vor.

Die in Hellenthal ansässigen Firmen Schoeller Werk GmbH & Co. KG sowie HOLTEC GmbH & Co. KG haben bereits positive Erfahrungen mit dem Dualen Studium gesammelt. Zur Veranstaltung hatten sie ihre Studierenden mitgebracht, die den Schülerinnen und Schülern von ihren Erfahrungen berichteten und viele gute Tipps parat hatten.

Alle Vorträge sowie das Ausstellerverzeichnis finden Sie hier zum Herunterladen...

Fachtag Offene Ganztagsschule

Schulleitungen und OGS-Leitungen sowie kommunale Vertreter Schulleitungen und OGS-Leitungen sowie kommunale Vertreter | Foto: © B. ismar, RBB Großbildansicht

Die Regionalgruppe der Grundschulen Mechernich sowie einzelne Vertreterinnen aus den Grundschulen in Zülpich und Blankenheim informieren sich im Rahmen eines ersten Fachtages über die Handlungsempfehlungen OGS aus der Städteregion Aachen und planen die gemeinsame Entwicklung regionaler Handlungsempfehlungen. Diese Zusammenarbeit soll zusammen mit allen Trägern der OGS sowie VertreterInnen der kommunalen Schulträger erfolgen.

Unter externer Moderation und mittels Prozessbegleitung durch das Regionale Bildungsbüro werden die Handlungsempfehlungen OGS der Städteregion Aachen - die Genehmigung des Regionalen Bildungsbüros der Städteregion liegt vor - gesichtet und auf die regionalen Bedingungen angepasst.

Hate Speech - Hass im Netz…

Workshop Workshop | Foto: © Pressestelle Kreisverwaltung Düren Großbildansicht

lautete das Thema der Fachtagung in Düren am 07.02.2017. Ein respektvolles Miteinander ist auch im Internet unverzichtbar. Zu beobachten ist aber gegenwärtig, dass dort Hetze, Hass und Diskriminierung immer mehr Verbreitung finden - besonders in sozialen Netzwerken, Foren und Kommentarspalten. Dieses Phänomen bezeichnet den Begriff Hate Speech. Er beschreibt abwertende, menschenverachtende und volksverhetzende Sprachen und Inhalte, durch die die Grenzen der Meinungsfreiheit überschritten werden. Denn, so Artikel 1 des Grundgesetzes. "die Würde des Menschen ist unantastbar". Das gilt auch im Internet!

Die Veranstaltung umfasste neben einer allgemeinen Einführung in die Begriffe Hate Speech und Cybermobbing vier Workshops, in denen die Teilnehmer sich intensiver mit den Formen von Hate Speech und den Umgang damit auseinandersetzen konnten sowie Handlungsoptionen zu entwickeln, um online wie offline menschenfeindlichen Aussagen wirksam entgegenzutreten.

Workshop 1 lief unter der Überschrift: Ist das Social Web 2.0 "rechts"? Über Strategien Rechtsextremer im Netz und was dagegen getan werden kann. Wie sehen rechtsextreme Strategien im Netz aus? Woran erkenne ich die oft verschleierten Taktiken von rechtsextremen und auch rechtspopulistischen Akteuren? Was kann im pädagogischen Handlungsfeld bei Jugendlichen getan werden und wie kann Präventionsarbeit online aussehen?

Workshop 2 befasste sich mit der Abgrenzung Hate Speech zu Cybermobbing. Die Grenzen zwischen Hate Speech und Cybermobbing sind oftmals fließend. Der Workshop zeigte die wesentlichen Unterschiede sowie die straf- und zivilrechtlichen Aspekte auf. Für den pädagogischen Alltag wurden Methoden zur Sensibilisierung beider Phänomene aufgezeigt.

Workshop 3 hatte den Titel: Widersprechen! Aber wie? Rechtsextremismus, Antisemitismus, Homophobie oder Islamfeindlichkeit - Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit können einem überall begegnen. In der Öffentlichkeit, im beruflichen Alltag oder auch im privaten Umfeld. Wie aber damit umgehen? Oft fehlen entweder Handlungsrepertoire oder Kompetenz, kritische Situationen einzuschätzen und die Entscheidung zu treffen, etwas zu tun. Der Workshop diente der Ermutigung wertegestützter Gegenrede und einer besseren Vorbereitung der Teilnehmenden Auf verunsichernde Situation.

Workshop 4 befasste sich mit dem Umgang von Hasskommentaren im Netz. Auf Websites, in Blogs und sozialen Netzwerken wird Hate Speech zu einem größer werdenden Problem: Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Sexismus, Homophobie und andere Formen der Ausgrenzung sind im Internet weit verbreitet. Welche Möglichkeiten gibt es, auf online Hate Speech zu reagieren? Menschen sind von Hate Speech in sehr unterschiedlicher Art und Weise betroffen. Wer sich mit Hassreden im Netz auseinandersetzt, sollte deshalb nicht nur Medienkompetenz vermitteln und für eine faire Diskussionskultur eintreten, sondern auch inhaltlich über diskriminierende Strukturen im analogen Leben informiert sein. Grundsätzlich gilt: niemand sollte im öffentlichen Raum Gewalt fürchten müssen. Und natürlich gilt dies ebenso für den digitalen Lebensraum. Rassistischen und menschenverachtenden Stimmen entgegen zu treten ist deshalb eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

Weitere Informationen unter:

https://no-hate-speech.de/de/wissen/

www.juuuport.de (Jugendliche geben anderen Jugendlichen Rat

www.klicksafe.de (Erste Hilfe App für Cybermobbing)

www.jugendschutz.net

www.hass-im-netz.info

www.mimikama.at

www.hoaxmap.org

 

Aufbauworkshop Medienscouts

Aufbauworkshop Medienscout | Foto: © D. Linzenich, Medienberaterin Kreis Düren Großbildansicht

In Kooperation der Regionalen Bildungsbüros Kreis Euskirchen und Kreis Düren sowie der dortigen Medienberaterin erhielten 54 Lehrer/innen und Schüler/innen beider Kreise in einem eintägigen Aufbauworkshop Unterstützung bei der Konzeption und Planung der Akquise neuer Scouts-Generationen und der aktiven Implementierung des Medienscouts-Projekts an den Schulen.

Mit viel Spaß und Energie schulten die von der Landesanstalt für Medien NRW finanzierten Referenten Ralph-Dierk Ebeling und Tom Erzberger die im letzten Jahr ausgebildeten Medienscouts.

Am Ende des Tages im Kaufmännischen Berufskolleg Düren äußerten die Medienscouts folgende Wünsche für die Zukunft:

  • Große Auswahl an Infomaterial
  • Fortbildung AG-Gestaltung
  • Praxisanteil, weniger Theorie
    mehr neue Medien im Unterricht anstatt "alte" Medien (Arbeitsblätter)
  • Medienscoutsbanner
  • Finanzierung der Ausbildung neuer Medienscouts
  • Weitere Fortbildungen, weitere Treffen zum Austausch mit anderen Schulen, Online-Material für 7. und 8. Klasse
  • Jährliche Auffrischung
  • Projektideen und Online-Materialien, Ideen für die Nutzung des Handys im Unterricht
  • Vereinfachtes Schülermaterial Jg. 7 - 10
Medienscouts Medienscouts | Foto: © D. Linzenich, Medienberaterin Kreis Düren Großbildansicht

Arbeitskreis Ausbildung - Beruf - Chancengleichheit

Arbeitssitzung beim Internationalen Bund Arbeitssitzung beim Internationalen Bund | Foto: © S. Dübgen, ib Großbildansicht
Seit 2012 beteiligt sich das Regionale Bildungsbüro aktiv an den Sitzungen des Arbeitskreises Ausbildung - Beruf - Chancengleichheit, initiiert von der Beauftragten für Chancengleichheit der Agentur für Arbeit Brühl/Euskirchen. In diesen Sitzungen, die in der Regel zweimal pro Jahr stattfinden, tauschen sich folgende weiter Mitglieder über aktuelle Projekte, Angebote, Veranstaltungen aus: Berufsbildungszentrum, Dekra Akademie, Internationaler Bund, VHS und Wirtschaftsförderung Kreis Euskirchen, Frauenbildungshaus Zülpich, DHB, Regionalagentur Aachen, DGB Süd Aachen sowie Gleichstellungsbeauftragte Kreis und Kommunen. Im Downloadbereich finden Sie die Protokolle der letzten beiden Sitzungen. Zukünftig werden diese immer aktualisiert.

4. Bildungskonferenz: "Nicht über Netzwerk sprechen, sondern aktiv netzwerken!"

Akteure im Bildungsnetzwerk Akteure im Bildungsnetzwerk | Foto: © D. Berens Großbildansicht

Die Tätigkeiten in der neuen Organisationseinheit KoBIZ machen verstärkt eine gute Vernetzung aller (Bildungs-)Akteure im Kreis Euskirchen notwendig. Die Ergebnisse der Evaluation des Regionalen Bildungsnetzwerkes in 2014 haben zudem gezeigt, dass nicht alle Akteure im Kreis Euskirchen um die einzelnen Aufgabengebiete im KoBIZ/Regionalen Bildungsbüro wissen. Aus diesem Grund stand im Fokus der diesjährigen Bildungskonferenz das Thema "Erfolgreich Netzwerken im Kreis Euskirchen".

Ziele der Bildungskonferenz 2015 sollen die Verbesserung der Netzwerkarbeit, die Transparenzschaffung und die Vermeidung von Doppelstrukturen sein.

In seinem Inputvortrag zum Thema stellte Prof. Dr. Jörg Fischer von der Fachhochschule Erfurt Gelingensbedingungen für funktionierende Netzwerke dar: Netzwerken kann nur dann gelingen, wenn Verantwortlichkeiten klar geklärt sind, das Netzwerk professionell moderiert und strukturiert wird. Gemeinsame Ziele und Leitbilder, festgehalten z.B. in Kooperationsvereinbarungen und basierend auf Vertrauen fördern nach Prof. Dr. Fischer die Entwicklung vom Kommunikations- zum Koproduktionsnetzwerk.

Wenn Netzwerke als Teil professioneller und institutioneller Alltagskultur von allen Netzwerkpartnern gesehen und gelebt werden, werden Doppelstrukturen vermieden und Ressourcen bei allen Beteiligten bedarfs- und themenorientiert genutzt.

Wie gut funktionierende interne und externe Netzwerke im KoBIZ aktuell funktionieren, das präsentierten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des KoBIZ im Rahmen einer von Schülerinnen und Schülern geführten Themenreise.

Gelingensbedingungen im Hinblick auf Schnittstellenmanagement herzustellen wird gemeinsamer Auftrag der (Bildungs-) Akteure im Kreis Euskirchen sein.

Themenreise im Bildungsnetzwerk Themenreise im Bildungsnetzwerk | Foto: © D. Berens Großbildansicht

Hilfe für Berufsanfänger von Dr. Azubi

Um den Einstieg in die Berufswelt zu erleichtern, bietet die DGB-Jugend ab sofort den Online-Beratungsservice "Dr. Azubi" an. Auszubildende finden hier alles, was sie über ihre Rechte und Pflichten in der Ausbildung wissen müssen. Jugendliche können sich schnell und anonym online an Dr. Azubi wenden und erhalten sehr zeitnah Antworten auf ihre Fragen.