Haupttext | Hauptmenü | Untermenü | Infoboxen


Rubrikillustration Umwelt
Karte - Euskirchen

Verpackungsabfälle in der gelben Tonne / dem gelben Sack

Verpackungsabfälle sind Verpackungen aus z. B. Kunststoff, Aluminium, Weißblech, Holz oder Verbundmaterialien wie Getränkekartons

In die gelbe Tonne bzw. den gelben Sack gehören alle Verpackungen, außer Verpackungen aus Glas, außer Verpackungen aus Papier, Pappe und Karton.

Abfälle, wie z. B. Spielzeug, Schüsseln oder Gartenmöbel gehören in die Restmülltonne bzw. zum Sperrmüll.

Reine Papier- oder Pappverpackungen wie Mehltüten und saubere Pizzakartons gehören zum Altpapier. Ebenso sind Verpackungen aus Glas, z. B. Marmeladengläser, in die Altglascontainer zu werfen.

Übrigens:

  • Sie müssen die Verpackungen, wie Joghurtbecher nur "löffelrein" in die gelbe Tonne geben. Das spart kostbares Trinkwasser, denn die Verpackungen werden in den Sortieranlagen gereinigt.
  • Geben Sie die Verpackungen "sortenrein" in die gelbe Tonne. Das heißt: Trennen Sie den Aludeckel vom Joghurtbecher ab oder die Deckfolie von der Kunststoffwanne bei Wurst- oder Käseverpackungen.
  • Halbvolle oder noch gefüllte Verpackungen (z. B. wenn der Inhalt schlecht geworden ist) gehören in den Restmüll oder sollten vorher entleert werden.

Hintergrund

1992 wurden in Deutschland die "gelbe Tonne" und der "gelbe Sack" eingeführt. Ziel war es, Verpackungen getrennt zu sammeln. Da es bereits getrennte Systeme für Papier und Glas gab, wurden diese Stoffe ausgenommen. Somit blieben Verpackungen aus Kunststoff, Leichtmetall oder Verbundstoff (z. B. Getränkekarton: Papier, Kunststoff, Aluminium), die sogenannten Leichtstoffverpackungen (LVP) übrig. Das hatte zur Folge, dass die gelben Behälter oft als Tonne "für jeglichen Kunststoff" mißverstanden wurden. Nach wie vor dürfen jedoch nur Verpackungen auf diesem Weg entsorgt werden.

Die Entsorgung der LVP sollten nicht die Kommunen, sondern die Hersteller übernehmen. Um die Sammlung, Sortierung und Verwertung zu organisieren, wurde das Unternehmen "Der grüne Punkt" bzw. die "Duales System Deutschland GmbH" (DSD) gegründet. Das DSD kennzeichnete lizensierte Verpackungen mit dem "grünen Punkt".

Heute gibt es neben dem DSD weitere duale Systeme. Somit haben viele Verpackungen nicht mehr das Zeichen "der grüne Punkt" aufgedruckt. Bitte nehmen Sie dies nicht mehr allein als Orientierungshilfe. ALLE Verpackungen aus privaten Haushaltungen gehören in die gelbe Tonne / den gelben Sack, außer Papier- und Pappverpackungen (= blaue Tonne) und Glasverpackungen (= Glascontainer)!

Achtung:

  • Der "grüne Punkt" ist kein Umweltzeichen! Er sagt nichts darüber aus, wie umweltfreundlich ein Produkt oder eine Verpackung ist.
  • Versuchen Sie Verpackungen beim Einkauf zu vermeiden. Kaufen Sie beispielweise Obst ohne Umverpackung oder nehmen Sie für den Kauf von Brötchen oder Brot einen Stoffbeutel mit zum Bäcker.

 

Das gehört in die gelbe Tonne / den gelben Sack

Beispiele für Verpackungsabfälle sind:

  • Margarinebecher
  • Milch- und Getränkekartons
  • Konservendosen
  • Aluminiumschalen
  • Shampoo- oder Duschgelflaschen
  • Styroporverpackungen
  • Joghurtbecher
  • Schokoladen-"Papier"
  • Kronkorken
  • Kunststofffolien
  • Keksverpackung
  • Beutel von Gewürzmischungen
  • Steingutflaschen
  • Zahnpastatuben
  • Butterwickler
  • Einkaufstüten
  • Eisverpackungen
  • Putz- und Reinigungsmittelflaschen
  • Spraydosen



Infoboxen

Zurück zur Übersicht oder weiter zum nächsten Thema: