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Kreis Euskirchen

Pflegeausbildung im Kreis Euskirchen

Pressemitteilung "Pflege – ein Job mit sicherer Zukunft!"

"Die Dreharbeiten haben richtig Spaß gemacht": Die angehende Pflegekraft und Hauptdarstellerin Maike Kläser (Mitte) mit ihrer Kollegin Arbenite Etemi (links) und ihrem Kollegen Jonathan Kommer (rechts). Im Hintergrund Geschäftsbereichsleiterin Birgit Wonneberger-Wrede und Sozialamtsleiter Uwe Klein.

Filmtipp der Kreisverwaltung: Sympathischer  Imagefilm macht Lust auf Ausbildung in der Pflege / Hauptdarstellerin Maike Kläser: "Man muss diesen Job mit Leidenschaft machen!"

Für den Oscar wird’s vermutlich noch nicht reichen, aber zumindest in der Region ist der kleine Film aktuell fast schon ein "Blockbuster": Allein über Facebook erreichte der gut zweieinhalbminütige Streifen in wenigen Tagen über 16.000 Zuschauer – und das trotz des doch eher nüchternen Titels "Pflegeausbildung im Kreis Euskirchen". Doch was Hauptdarstellerin Maike Kläser mit Kollege Jonathan Kommer und Kollegin Arbenite Etemi in diesem "Mini-Film" zeigen, ist aller Ehren wert. "Informativ und sympathisch", lautete die spontane Reaktion von Landrat Günter Rosenke bei der Preview.

Der Hintergrund für diesen Film, den die Kreisverwaltung auf Anregung der interfraktionellen AG "Pflegeplanung" in Auftrag gegeben hat, ist durchaus ernst und seit Langem bundesweit ein Thema: Pflegenotstand. Die alles entscheidende Frage: Wie kann man mehr junge Menschen motivieren, diesen herausfordernden, aber auch sehr abwechslungsreichen Job zu ergreifen. "Wir haben uns für diesen kleinen Imagefilm entschieden, weil wir hoffen, dass wir über diesen Weg junge Menschen erreichen und motivieren können", sagt Birgit Wonneberger-Wrede, die zuständige Greschäftsbereichsleiterin beim Kreis.

Die ersten Rückmeldungen über den Facebook- und Youtube-Account des Kreises geben ihr Recht – zumindest was die Reichweite betrifft. "Wir hoffen sehr, dass der kleine Einblick in den Alltag der Pflegeausbildung mehr Menschen ermuntert, sich näher mit diesem Beruf zu beschäftigen." Die generalistische Ausbildung sei der "Königsweg" in die vielfältige Welt der Pflegeberufe – von der Alten- über die Gesundheits-/Krankenpflege bis hin zur Pflege von Kindern und Jugendlichen. Darüber hinaus gebe es zahlreiche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten, bis hin zum Bachelor-Studium. "Die Übernahmechancen nach der Ausbildung sind sehr hoch, der Job ist zukunftssicher", so Birgit Wonneberger-Wrede.

Maike während des Videodrehs auf der Kinderstation.

"Man muss diesen Job mit Leidenschaft machen", betont die 20-jährige Maike Kläser, die sich aktuell im zweiten Ausbildungsjahr befindet. Im Film erkennt man sofort, dass sie diesen Spruch lebt. Mit ihrer lockeren, humorvollen Art – und immer ein Liedchen auf den Lippen - schafft sie es spielend, den Patienten – von ganz Jung bis ganz Alt – ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. "Ich wusste bereits im Alter von 14, dass ich einen Beruf ergreife, bei dem ich viel mit Menschen zu tun habe. Ich bin sicher, dass ich hier in der Pflege meinen Traumberuf gefunden habe."

Sie empfiehlt jedem, dessen Interesse in diese Richtung geht, ein Praktikum zu machen und in den Berufsalltag reinzuschnuppern. Und was die Bezahlung betrifft, könne sie sich auch nicht beklagen. "Ich kenne viele Berufe, bei denen man in der Ausbildung bei Weitem nicht das verdient, was wir bekommen." Und auf die Frage, wie sich die jungen Leute bei der Wahl – lieber mehr Geld oder mehr Kolleginnen und Kollegen? – entscheiden würden, antwortet Jonathan Kommer sehr direkt: "Am liebsten beides, aber am wichtigsten sind mehr Kollegen!"

Auch in der Kreisverwaltung hofft man, mit diesem kleinen Film junge Menschen neugierig für diesen Beruf gemacht zu haben. Als Dank für die Mithilfe bei den Dreharbeiten gab’s für die drei angehenden Pflegefachkräfte einen Kino-Gutschein. Außerdem gibt’s druckfrisch einen neuen Flyer mit allen Infos rund um die Pflegeausbildung. Übrigens: Wie viel Spaß das Trio bei den Dreharbeiten hatte, zeigen die Outtakes, die ebenfalls auf den Videokanälen des Kreises Euskirchen zu sehen sind.
(Wolfgang Andres / Pressestelle Kreis Euskirchen, Juli 2020)

Video "Pflegeausbildung im Kreis Euskirchen"

In Zusammenarbeit mit "YourStart" wurde Mitte 2020 ein Informationsvideo zum Thema "Pflegeausbildung im Kreis Euskirchen" gedreht.

Die Ausbildung in der Pflege ist vielseitig, modern, zukunftssicher, wird wertgeschätzt und angemessen bezahlt.

Maike, Arbenite und Jonathan - Auszubildende im Kreis-Krankenhaus Mechernich - führen durch das Video.

Um das YouTube-Video zu sehen, müssen Sie zunächst in den Datenschutz-Einstellungen YouTube freigeben.

Einstellungen öffnen

Der Kreis dankt den drei Auszubildenden für die Bereitschaft in diesem Video mitzuwirken und dem Kreis-Krankenhaus Mechernich als Location für den Videodreh.

Dass Humor und Lachen in der Pflege durchaus dazu gehören zeigen u.a. die  Outtakes des Videodrehs.

Flyer "Pflegeausbildung im Kreis Euskirchen"

Neben dem Video gibt es einen Flyer zum Thema "Pflegeausbildung im Kreis Euskirchen". Hier werden die Pflegeberufe kurz vorgestellt. Zudem sind die fünf Pflegeschulen mit den jeweiligen Ansprechpartner aufgeführt.

Pflegeberufe

Pflegefachmann/-frau oder Altenpfleger*in bzw. Gesundheits- und Kinderpfleger*in

Ausbildungsvoraussetzungen:
- Mittlerer Bildungsabschluss
- Hauptschulabschluss in Verbindung mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung z.B. Pflegeassistenzausbildung oder Pflegehelferausbildung
- gesundheitliche Eignung (ärztliches Attest)
- Sprachniveau B2

Ausbildungsdauer:
3 Jahre

Ausbildungsstruktur:
- theoretischer und praktischer Unterricht an Pflegeschulen und praktische Ausbildung bei einer Ausbildungseinrichtung (Träger der praktischen Ausbildung)
- zwei Jahre generalistische Ausbildung mit anschließender möglicher Vertiefung im letzten Drittel der Ausbildung

Ausbildungsgehalt:
Während der dreijährigen Ausbildung erhält man eine Ausbildungsvergütung nach Tarifvertrag (TVAöD Pflege). Die Vergütung liegt derzeit bei:
- 1. Ausbildungsjahr: 1.140,69 €
- 2. Ausbildungsjahr: 1.207,07 €
- 3. Ausbildungsjahr: 1.303,38 €

Während und nach der Ausbildung:
- vielfältige Seminare während und nach der Ausbildung (arbeitgeberabhängig)
- Weiter- und Fortbildungen (z.B. Praxisanleiter, Stationsleitung, Anästhesiepfleger und Wund- oder Schmerzmanager) nach der Ausbildung
- Schichtzulage, Zeitzulage sowie Wochenend- und Feiertagszuschläge (je nach Arbeitszeit)

Ausbildungsabschluss:
Pflegefachfrau/Pflegefachmann (generalistische Ausbildung) bzw.
Altenpfleger*in (Vertiefung im dritten Ausbildungsjahr) oder
Gesundheits- und Kinderpfleger*in (Vertiefung im dritten Ausbildungsjahr)
-> Der Abschluss wird in allen EU-Ländern anerkannt.
Hinweis: Nur Pflegefachfrauen/Pflegefachmänner dürfen Vorbehaltstätigkeiten ausführen.

Bewerbungsverfahren:
Die Pflegeausbildung findet beim Träger der praktischen Ausbildung in Kooperation mit der Pflegeschule statt. Träger der praktischen Ausbildung können ambulante Pflegedienste, stationäre Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser sein.


Altenpflegehelfer*in / Gesundheits- und Krankenpflegeassistenz

Ausbildungsvoraussetzungen:
- Hauptschulabschluss
- gesundheitliche Eignung (ärztliches Attest)
- Sprachniveau B2

Ausbildungsdauer:
1 Jahr

Ausbildungsstruktur:
- theoretischer und praktischer Unterricht an Pflegeschulen und praktische Ausbildung bei einer Ausbildungseinrichtung (Träger der praktischen Ausbildung)

Während und nach der Ausbildung:
- Schichtzulage, Zeitzulage sowie Wochenend- und Feiertagszuschläge (je nach Arbeitszeit)

Ausbildungsabschluss:
Altenpflegehelfer/in
-> Die Ausbildung dient als Einstieg in das Berufsfeld Pflege.

Bewerbungsverfahren:
Die Pflegeausbildung findet beim Träger der praktischen Ausbildung in Kooperation mit der Pflegeschule statt. Träger der praktischen Ausbildung können ambulante Pflegedienste, stationäre Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser sein.


Studium (Bachelor)

Studienvoraussetzungen:
- Allgemeine Hochschulreife
- Fachhochschulreife
- gesundheitliche Eignung (ärztliches Attest)
- Sprachniveau B2

Studiendauer:
mindestens 6 Semester

Studienstruktur:
- durchgängig generalistisch
- theoretischer und praktischer Unterricht an der Hochschule und praktische Ausbildung bei einer Ausbildungseinrichtung (Träger der praktischen Ausbildung)

Studienabschluss:
Das Studium schließt mit der Verleihung des akademischen Grades durch die Hochschule ab. Die staatliche Prüfung zur Erlangung der Berufszulassung ist dabei Bestandteil der hochschulischen Prüfung. Die Berufsbezeichnung "Pflegefachfrau" bzw. "Pflegefachmann" wird in Verbindung mit dem akademischen Grad geführt.


Praktikum

Du bist dir noch unsicher? Du möchtest mehr wissen und mal reinschnuppern?
Mach ein Praktikum! Mehr Informationen zu den verschiedenen Möglichkeiten der Berufsorientierung findest du im Bereich  "KAoA - Kein Abschluss ohne Anschluss" oder direkt bei den Pflegeeinrichtungen.

Pflegeschulen im Kreis Euskirchen

DRK-Schwesternschaft "Bonn" e.V.
Akademie für Pflege, Gesundheit und Soziales - Nebenstelle Euskirchen
Kreis-Krankenhaus Mechernich
Schule für Pflegeberufe
Marien-Hospital Euskirchen
Pflegefachschule Marien-Hospital Euskirchen GmbH
Pflegeschule VfA e.V.
Fachseminar Euskirchen
VDAB Bildungswerk gemeinnützige GmbH
Staatl. anerk. Pflegeschule - Standort Zülpich

Die Pflegeausbildung findet beim Träger der praktischen Ausbildung in Kooperation mit der Pflegeschule und weiteren Einsatzorten statt. Träger der praktischen Ausbildung können ambulante Pflegedienste, stationäre Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser sein. Wer eine Pflegeausbildung beginnen möchte, bewirbt sich für einen Ausbildungsplatz bei dem Träger der praktischen Ausbildung.

Der Ausbildungsbeginn ist von Einrichtung zu Einrichtung in den Bundesländern unterschiedlich. Viele Einrichtungen richten sich aber nach dem allgemeinen Schuljahresbeginn.

Eine Übersicht über die ambulanten und stationären Pflegeinstitutionen findest du hier:

Bewerbungsunterlagen

Folgende Unterlagen gehören zur Bewerbung:
- Bewerbungsschreiben
- Lebenslauf
- Beglaubigte Zeugniskopien (bei ausländischen Zeugnissen eine Übersetzung und eine Bescheinigung über die Anerkennung des Abschlusses in Deutschland)
- Arbeitszeugnisse, Praktikumsbescheinigungen
- eventuell Bestätigung der gesundheitlichen Eignung
- eventuell Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses

Bundeskampagne "Mach Karriere als Mensch!"

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat im Oktober 2019 die Kampagne  "Mach Karriere als Mensch!" gestartet. Die Informations- und Öffentlichkeitskampagne soll das Ziel der Ausbildungsoffensive Pflege unterstützen, bis 2023 die Zahl der Auszubildenden und der ausbildenden Einrichtungen in der Pflege im Bundesschnitt um zehn Prozent zu erhöhen.

Im Rahmen dieser Kampagne hat das Familienministerium die Mini-Serie  "Frühspätnachtdienst mit ..." produziert. In den insgesamt sechs abwechslungsreichen im Jahr 2020 erscheinenden Episoden sollen Pflegefachkräfte aus ganz Deutschland bei ihrer täglichen Arbeit mit der Kamera porträtiert werden.

Zudem wurde die Mini-Serie  "Ehrenpflegas" produziert. Die fiktive Mini-Serie Ehrenpflegas soll auf unterhaltsame Art insbesondere Jugendliche dazu ermuntern, sich mit dem Pflegeberuf auseinanderzusetzen. Der Serie handelt von drei jungen Menschen, die eine Ausbildung in der Pflege beginnen. Die Hauptrollen spielen Lena Klenke und Danilo Kamperidis, beide bekannt aus "How to Sell Drugs Online (Fast)" sowie die Hauptdarstellerin aus "Dark" und "Isi & Ossi" Lisa Vicari.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • W. Andres (Pressestelle Kreis Euskirchen)
  • Inge Garbes
  • Kreis Euskirchen
  • BMFSFJ
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