Newsletter „Zukunftsimpulse Kreis Euskirchen“ – 09/2026

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

Der September bringt den Übergang vom Sommer in den Herbst und lädt dazu ein, die Natur noch einmal ganz bewusst zu genießen. In Gärten und Landschaften reifen die letzten Früchte der Saison, die ersten herbstlichen Farben zeigen sich und viele kleine Ideen machen deutlich, wie Nachhaltigkeit im Alltag gelebt werden kann.

In dieser Ausgabe möchten wir auf den Tag der Nachhaltigkeit im Kreis Euskirchen am 26. September 2026 aufmerksam machen – ein Tag, der zum Informieren, Austauschen und Mitmachen rund um nachhaltige Themen einlädt. Nachhaltigkeit beginnt oft im Kleinen: durch bewussten Konsum, den Schutz unserer Umwelt und einen achtsamen Umgang mit den Ressourcen, die uns zur Verfügung stehen.

Passend zur Jahreszeit geht es auch um die Freude am eigenen Garten: Reife Brombeeren laden zum Pflücken ein und lassen sich mit wenigen Zutaten zu köstlicher Marmelade verarbeiten. Selbst geerntete Früchte, die Wiederverwendung vorhandener Gläser und der Genuss regionaler Schätze zeigen, wie einfach sich Nachhaltigkeit und Lebensfreude miteinander verbinden lassen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen und Entdecken unserer September-Themen!

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Tag der Nachhaltigkeit 2026

Bereits zum vierten Mal findet der Tag der Nachhaltigkeit im Rahmen des Knollenfestes statt – am Samstag, den 26.09.2026 ist es wieder soweit! Von 11 bis 18 Uhr erwartet Besucherinnen und Besucher auf dem Klosterplatz in Euskirchen ein vielfältiges Programm für unsere Zukunft im Kreis Euskirchen!

Zahlreiche Ausstellende aus der Region präsentieren ihre Ideen, Projekte und Initiativen. Mit dabei sind Info-Stände, Mitmachaktionen und eine besondere Überraschung für Groß und Klein. Ob jung oder alt – hier ist für alle etwas dabei!

Freuen Sie sich auf einen inspirierenden Tag voller Impulse, Austausch und konkreter Möglichkeiten, Nachhaltigkeit im Alltag zu leben.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Brombeeren im Garten pflücken und Marmelade kochen

Im Spätsommer hängen die Brombeersträucher in vielen Gärten voller reifer, saftiger Früchte. Das Pflücken macht Groß und Klein Freude und belohnt mit aromatischen Beeren, die sich vielseitig verwenden lassen. Ob frisch genascht, im Dessert oder als Marmelade – Brombeeren sind ein echter Genuss.

Besonders beliebt ist selbstgemachte Brombeermarmelade. Sie ist einfach zuzubereiten und bewahrt den fruchtigen Geschmack des Sommers für viele Monate. Ein selbst gekochtes Glas Marmelade schmeckt nicht nur zum Frühstück, sondern eignet sich auch hervorragend als kleines Geschenk aus der Küche.

Rezept für Brombeermarmelade

Zutaten:

  • 1 kg frische Brombeeren
  • 500 g Gelierzucker (2:1)
  • Saft einer halben Zitrone

Zubereitung:

  1. Die Brombeeren gründlich waschen und gut abtropfen lassen.
  2. Die Früchte nach Belieben pürieren oder ganz lassen.
  3. Brombeeren, Gelierzucker und Zitronensaft in einen großen Topf geben und gut verrühren.
  4. Unter ständigem Rühren zum Kochen bringen und anschließend etwa 3–4 Minuten sprudelnd kochen lassen.
  5. Eine Gelierprobe durchführen. Ist die Marmelade fest genug, sofort in saubere, heiß ausgespülte Gläser füllen.
  6. Die Gläser gut verschließen und für etwa fünf Minuten auf den Kopf stellen. Danach wieder umdrehen und vollständig auskühlen lassen.

Tipps: Tragen Sie beim Pflücken am besten ältere Kleidung. Brombeersaft kann hartnäckige Flecken hinterlassen. Alte Marmeladen-, Honig- oder Einmachgläser lassen sich wunderbar wiederverwenden. Reinigen Sie die Gläser gründlich und spülen Sie sie vor dem Befüllen mit heißem Wasser aus. So können Sie Ihre selbstgemachte Brombeermarmelade nachhaltig abfüllen und gleichzeitig vorhandene Gläser sinnvoll weiter nutzen.

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Mais und Nachhaltigkeit – vielseitig, regional und bewusst erleben

Mais gehört zu den bekanntesten und vielseitigsten Nutzpflanzen und begegnet uns im Alltag in vielen Formen: als frischer Maiskolben beim Grillen, als Zutat in verschiedenen Gerichten oder als Bestandteil zahlreicher Produkte. Doch Mais ist nicht nur ein Lebensmittel – er kann auch ein spannendes Beispiel dafür sein, wie Natur, Regionalität und Nachhaltigkeit miteinander verbunden werden können.

Regional angebauter Mais steht für kurze Wege und ermöglicht es, die Herkunft unserer Lebensmittel bewusster wahrzunehmen. Wer regionale Angebote nutzt, unterstützt die Erzeugung vor Ort und trägt dazu bei, den Wert heimischer Produkte zu schätzen.

Auch beim eigenen Umgang mit Mais können wir nachhaltig handeln: Lebensmittel bewusst einkaufen, Reste verwerten und Verpackungen vermeiden oder richtig entsorgen sind einfache Schritte, die jeder im Alltag umsetzen kann. So wird aus einem alltäglichen Lebensmittel ein Teil eines bewussteren Lebensstils.

Maislabyrinthe – Natur erleben und Nachhaltigkeit entdecken

Maisfelder sind nicht nur ein wichtiger Teil unserer Kulturlandschaft, sondern können auch zu besonderen Erlebnisorten werden. Im Spätsommer laden Maislabyrinthe dazu ein, die Natur spielerisch zu entdecken, gemeinsam Rätsel zu lösen und Zeit an der frischen Luft zu verbringen.

Auch im Kreis Euskirchen gibt es Maislabyrinthe, die Familien und Naturfreunde begeistern. Sie machen regionale Pflanzen erlebbar und zeigen, wo unsere Lebensmittel wachsen.

Ein Besuch im Maislabyrinth verbindet Freizeit, Natur und Nachhaltigkeit. Wer die Landschaft vor der eigenen Haustür entdeckt, entwickelt ein besseres Verständnis für unsere Umwelt und lernt, regionale Angebote wertzuschätzen.

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Zero-Waste-Sommer – Weniger Müll, mehr Nachhaltigkeit

Sommerzeit bedeutet Ausflüge, Grillabende, Urlaubsreisen und Picknicks im Freien. Leider entsteht dabei oft unnötig viel Verpackungsmüll. Mit einigen einfachen Veränderungen lässt sich der Sommer jedoch deutlich nachhaltiger gestalten.

Statt Einweggeschirr bieten sich langlebige Mehrwegprodukte an. Wiederverwendbare Trinkflaschen, Brotdosen und Stoffbeutel ersetzen Plastikverpackungen und sparen wertvolle Ressourcen. Auch beim Einkauf lohnt es sich, regionale und saisonale Lebensmittel zu bevorzugen, da sie häufig kürzere Transportwege haben und frischer sind.

Wer unterwegs ist, sollte einen kleinen Müllbeutel dabeihaben und seinen Abfall wieder mit nach Hause nehmen. Noch schöner ist es, wenn dabei auch liegen gelassener Müll eingesammelt wird – eine kleine Geste mit großer Wirkung für Natur und Tierwelt.

Zero Waste bedeutet nicht, von heute auf morgen vollkommen müllfrei zu leben. Vielmehr geht es darum, bewusste Entscheidungen zu treffen und Schritt für Schritt nachhaltigere Gewohnheiten zu entwickeln. Jeder vermiedene Einwegbecher, jede wiederverwendete Einkaufstasche und jede nachfüllbare Trinkflasche helfen dabei, Ressourcen zu schonen und unsere Umwelt sauber zu halten.

Denn Nachhaltigkeit beginnt oft mit kleinen Veränderungen – und gerade der Sommer bietet viele Gelegenheiten, diese ganz einfach in den Alltag zu integrieren. 

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SDG 12 – Nachhaltiger Konsum und nachhaltige Produktion

SDG 12 der Vereinten Nationen hat das Ziel, nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster zu fördern. Es geht darum, natürliche Ressourcen verantwortungsvoll zu nutzen, Abfälle zu reduzieren und die Umwelt zu schützen.

Unser heutiger Lebensstil verursacht einen hohen Verbrauch von Rohstoffen, Energie und Wasser. Gleichzeitig entstehen große Mengen an Müll und Lebensmittel werden verschwendet. SDG 12 setzt sich deshalb für eine effizientere Nutzung von Ressourcen, Recycling und eine stärkere Kreislaufwirtschaft ein.

Unternehmen können durch umweltfreundliche Produktionsverfahren, langlebige Produkte und nachhaltige Lieferketten einen wichtigen Beitrag leisten. Auch Verbraucherinnen und Verbraucher können helfen, indem sie bewusster einkaufen, weniger verschwenden, Produkte wiederverwenden und auf nachhaltige Alternativen achten.

Nachhaltiger Konsum und nachhaltige Produktion sind entscheidend, um Umwelt und Klima zu schützen und die Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen zu sichern

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Termine und Veranstaltungen

Sanierungstreff Kreis Euskirchen, online

Förderung energieeffiziente Gebäude-Neubau und Sanierung

Dienstag, 08. September 2026

Zeit: 18:30 Uhr 

Detaillierte Informationen und Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Weitere Termine zum Sanierungstreff 2026 finden Sie hier.

Online-Seminare 2026 der Gruppe Klimaanpassung der Verbraucherzentrale NRW

Spitze bei Hitze – Das hitzerobuste Haus

Dienstag, 15. September 2026

Zeit: 18:00 Uhr

Detaillierte Informationen finden Sie hier.

Sonnenstrom vom Dach

Donnerstag, 17. September 2026

Zeit: 18:00 Uhr

Detaillierte Informationen finden Sie hier.
 

Vorschau auf weitere Termine im Oktober 2026

Sanierungstreff Kreis Euskirchen, online

Regenerative Heizungssysteme 

Dienstag, 06. Oktober 2026

Zeit: 18:30 Uhr 

Detaillierte Informationen und Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Weitere Termine zum Sanierungstreff 2026 finden Sie hier.

Sinnvolle Nutzung von E- Mobilität ( neu!)

Dienstag, 27. Oktober 2026

Zeit: 18:30 Uhr 

Detaillierte Informationen und Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Weitere Termine zum Sanierungstreff 2026 finden Sie hier.

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