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Kreis Euskirchen

Corona-Virus - Aktuell


Corona-Update, Meldung vom 07.04.2020

Seit Beginn der Registrierung wurden im Kreis Euskirchen 228 COVID-19-Fälle erfasst.

In den hiesigen Krankenhäusern werden aktuell 13 Patienten behandelt.

Corona-Todesopfer: 4

Die Aufstellung zeigt die aktuelle Verteilung der Fallzahlen auf die Kommunen.

Kommunen aktuell ERKRANKT bereits GESUND aktuelle Verdachtsfälle
Bad Münstereifel 19 10 21
Blankenheim 5 4 13
Dahlem 4 4 3
Euskirchen 66 23 38
Hellenthal 3 0 13
Kall 5 1 7
Mechernich 13 6 26
Nettersheim 0 2 6
Schleiden 14 9 29
Weilerswist 6 13 21
Zülpich 9 12 22
Gesamt 144 84 199

Corona-Update, Meldung vom 06.04.2020

Seit Beginn der Registrierung wurden im Kreis Euskirchen 219 COVID-19-Fälle erfasst.

Corona-Todesopfer: 2 (plus ein weiterer Patient, der zwar COVID-positiv war, aber unabhängig davon an einem Schlaganfall verstorben ist).

In den hiesigen Krankenhäusern werden aktuell 14 Patienten behandelt.

Die Aufstellung zeigt die aktuelle Verteilung der Fallzahlen auf die Kommunen.

Kommunen aktuell ERKRANKT bereits GESUND aktuelle Verdachtsfälle
Bad Münstereifel 17 10 30
Blankenheim 4 4 14
Dahlem 4 4 3
Euskirchen 61 23 43
Hellenthal 2 0 14
Kall 5 1 9
Mechernich 14 5 30
Nettersheim 0 2 6
Schleiden 15 8 31
Weilerswist 6 13 23
Zülpich 10 11 26
Gesamt 138 81 229

Corona-Update, Meldung vom 04.04.2020

Seit Beginn der Registrierung wurden im Kreis Euskirchen 213 COVID-19-Fälle erfasst (Vortag: 209).

Corona-Todesopfer: 1 (plus ein weiterer Patient, der zwar COVID-positiv war, aber unabhängig davon an einem Schlaganfall verstorben ist).
Mittlerweile genesen: 65 (Vortag: 59)
Somit gibt es derzeit 146 Corona-Infizierte im Kreis EU (Vortag 142).
Davon werden 12 Patienten in den Krankenhäusern behandelt, drei auf den Intensivstationen.

Aktuell begründete Verdachtsfälle: 243 (Vortag: 244).


Corona-Update, Meldung vom 03.04.2020

Seit Beginn der Registrierung wurden im Kreis Euskirchen 209 COVID-19-Fälle erfasst (Vortag: 164).

Corona-Todesopfer: 1 (plus ein weiterer Patient, der zwar COVID-positiv war, aber unabhängig davon an einem Schlaganfall verstorben ist).
Mittlerweile genesen: 65 (Vortag: 59)
Somit gibt es derzeit 142 Corona-Infizierte im Kreis EU (Vortag 103).
Davon werden 12 Patienten in den Krankenhäusern behandelt, drei auf den Intensivstationen.

Aktuell begründete Verdachtsfälle: 244 (Vortag: 237).


Öffentlicher Aufruf an Pflegepersonal und ehrenamtliche Pflegehelfer, Meldung vom 03.04.2020

Allgemein wird in Deutschland von einer weiteren Verbreitung des Corona-Virus ausgegangen. Es zeichnet sich ab, dass die Zahl der Erkrankten deutlich steigen wird - auch im Kreis Euskirchen. Um das vorhandene Angebot der Altenpflege im Notfall zu unterstützen, richtet der Krisenstab der Kreisverwaltung Euskirchen schon jetzt einen Aufruf an alle Bürger*innen, die bereit sind, sich bei der Versorgung pflegebedürftiger Menschen zu engagieren.

Bitte melden Sie sich unter der E-Mail-Adresse
heimaufsichtkreis-euskirchende und hinterlassen dort Ihre Kontaktdaten (Name, Vorname, Telefonnummer, ggf. Art der pflegerischen Fachkenntnisse). Wir setzen uns dann mit Ihnen in Verbindung. Für Rückfragen stehen Ihnen unter den Rufnummern (02251) 15-901, -543, -553 oder -174 Ansprechpartner*innen zur Verfügung.

Gesucht werden:

  • Pflegefachkräfte
  • Pflegehilfskräfte mit einjähriger Ausbildung
  • angelernte Pflegehilfskräfte
  • Personen mit Pflegeerfahrung (z. B. Pflege von Angehörigen)
  • Personen, die bereit sind, an einer kurzen pflegerischen Schulung teilzunehmen
  • Personen, die nichtpflegerische Tätigkeiten zur Entlastung von Pflegepersonal übernehmen möchten (hauswirtschaftliche Tätigkeiten) 

Im Bedarfsfall ist beabsichtigt, dass Sie das Personal in den Pflegeeinrichtungen oder ambulanten Diensten verstärken, unterstützen und entlasten.

Jede Meldung wird unter Berücksichtigung der persönlichen Voraussetzungen auf geeignete Einsatzmöglichkeiten hin geprüft.


Schneller Zugang zu Leistungen der sozialen Grundsicherung, Meldung vom 03.04.2020

Jobcenter EU – aktiv gewährleistet hilfebedürftigen Personen, insbesondere Selbständigen, Freiberuflern und Arbeitnehmern, sofern ihnen Hilfebedürftigkeit droht, einen schnellen Zugang zu Leistungen nach dem SGB II

Kreis Euskirchen. Die schnell zunehmende Verbreitung des Coronavirus hat spürbare Auswirkungen auf Wirtschaft und Beschäftigung. Für einzelne Branchen führen die Maßnahmen zur Vermeidung von COVID-19 zum erheblichen bis vollständigen Ausfall des Geschäftsbetriebs. Dies kann alle Erwerbstätigen betreffen, ist aber insbesondere für Kleinunternehmer und sogenannte Solo-Selbständige in besonderem Ausmaß existenzbedrohend.

Auf Grundlage des Sozialschutzpaketes, das vom Gesetzgeber beschlossen wurde, ermöglicht das Jobcenter EU – aktiv ohne persönliche Vorsprache allen hilfebedürftigen Personen im Kreis Euskirchen, insbesondere aber Selbständigen, Freiberuflern und Arbeitnehmern, sofern ihnen Hilfebedürftigkeit droht, einen schnellen Zugang zu den Leistungen nach dem SGB II.

„Die Zahl der Anträge auf Grundsicherung hat sich im Jobcenter EU – aktiv in den letzten Wochen bereits verdoppelt“, erklärt Astrid Hahn. „Das Sozialschutzpaket, das vom Gesetzgeber beschlossen wurde, ermöglicht uns auch ohne persönliche Vorsprache allen hilfebedürftigen Personen im Kreis Euskirchen, insbesondere aber Selbständigen, Freiberuflern und Arbeitnehmern, sofern ihnen Hilfebedürftigkeit droht, einen schnellen Zugang zu den Leistungen nach dem SGB II zu ermöglichen“, ergänzt die Geschäftsführerin des Jobcenters EU – aktiv.

Wer zwischen dem 1. März 2020 und dem 30. Juni 2020 einen Antrag auf Leistungen der Grundsicherung stellt und erklärt, über kein erhebliches Vermögen zu verfügen, darf Erspartes in den ersten sechs Monaten behalten. Erst danach greifen wieder die bislang geltenden Regelungen für den Einsatz von Vermögen.

Wenn ein Anspruch auf Grundsicherung vorliegt, übernimmt das Jobcenter EU – aktiv auch die Kosten der Unterkunft inklusive Heizung und Nebenkosten. Diese Kosten werden bei Neuanträgen, die vom 1. März 2020 bis zum 30. Juni 2020 beginnen, für die Dauer von sechs Monaten in der tatsächlichen Höhe anerkannt.

Die Grundsicherungsleistungen werden in der Regel für zwölf Monate bewilligt. Für Kunden, die aktuell schon Leistungen beziehen und deren Bewilligung in der Zeit vom 31. März 2020 bis einschließlich 30. August 2020 enden, werden die Leistungen automatisch weiter bewilligt. Kunden brauchen in diesen Fällen keinen Weiterbewilligungsantrag stellen.

Für Selbständige, Freiberufler und alle Betroffenen wurde zusätzlich zu den bestehenden Rufnummern eine Sonder-Hotline 0800 / 4 5555 23 eingerichtet. Weitere Rufnummern, Zugangswege über E-Mail und  www.jobcenter.digital sowie aktuelle Informationen sind unter  www.jobcenter-eu-aktiv.de zu finden. Aktuelle Informationen, einen Überblick über die Neuregelungen in der Grundsicherung und abrufbare Anträge gibt es unter:  www.arbeitsagentur.de/corona-grundsicherung


Corona-Update, Meldung vom 02.04.2020

Seit Beginn der Registrierung wurden im Kreis Euskirchen 164 COVID-19-Fälle erfasst (Vortag: 145).

Corona-Todesopfer: 1 (plus ein weiterer Patient, der zwar COVID-positiv war, aber unabhängig davon an einem Schlaganfall verstorben ist).
Mittlerweile genesen: 59 (Vortag: 51)
Somit gibt es derzeit 103 Corona-Infizierte im Kreis EU (Vortag 92).
Davon werden 12 Patienten in den Krankenhäusern behandelt, drei auf den Intensivstationen.

Aktuell begründete Verdachtsfälle: 237 (Vortag: 208).


Corona-Update, Meldung vom 01.04.2020

Seit Beginn der Registrierung wurden im Kreis Euskirchen 145 COVID-19-Fälle erfasst.

Corona-Todesopfer: 1 (plus ein weiterer Patient, der zwar COVID-positiv war, aber unabhängig davon an einem Schlaganfall verstorben ist)
Mittlerweile genesen: 51
Somit gibt es derzeit 92 Corona-Infizierte im Kreis EU.
Davon werden 12 Patienten in den Krankenhäusern behandelt, drei auf den Intensivstationen.
Aktuell begründete Verdachtsfälle: 208


COVID 19 und BAföG-Abwicklung, Meldung vom 01.04.2020

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung weist darauf hin, dass durch die COVID 19 Pandemie keine Nachteile bei der BAföG-Förderung entstehen.
Aktuelle Informationen zur BAföG-Förderung im Hinblick auf die COVID 19 Pandemie finden Sie unter  https://www.bafög.de/keine-nachteile-beim-bafoeg-wegen-corona-756.php


Öffentlicher Aufruf an Medizin- und Pflegepersonal

Allgemein wird in Deutschland von einer weiteren Verbreitung des Corona-Virus ausgegangen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Zahl der Erkrankten deutlich steigen wird – auch im Kreis Euskirchen. Um das Gesundheitssystem und die Kräfte, die bereits im Einsatz sind, zu verstärken, richtet die Kreisverwaltung Euskirchen daher schon jetzt einen Aufruf an alle Bürgerinnen und Bürger, die über medizinische oder pflegerische Fachkenntnisse verfügen, aber derzeit nicht im Gesundheitssektor arbeiten.

Bitte melden Sie sich unter der E-Mail-Adresse  med-personalkreis-euskirchende und hinterlassen dort Ihre Kontaktdaten (Name, Vorname, Telefonnummer, ggf. Art der medizinischen / pflegerischen Fachkenntnisse). Wir setzen uns dann, sobald als möglich, mit Ihnen in Verbindung.

Besonders Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudenten, Pflegekräfte, Pharmazeutisch-technische Assistentinnen (PTA), Medizinisch-technische Assistentinnen (MTA) im Ruhestand, in Elternzeit, im Studium oder in Ausbildung sind gesucht. Sie können zum gegebenen Zeitpunkt das Personal in den Krankenhäusern oder Praxen verstärken, unterstützen und entlasten.

Landrat Günter Rosenke appelliert: „Um für die zu erwarteten Patientenzahlen ausreichend medizinisches Personal vorzuhalten, müssen wir alle verfügbaren freiwilligen Kapazitäten um aktive Mithilfe bitten.“ Udo Crespin, der Leiter des Führungsstabes beim Kreis, ergänzt: „Auch wenn wir aktuell noch im grünen Bereich sind, sollten wir uns rechtzeitig um Verstärkung bemühen, um für den Fall der Fälle gerüstet zu sein.“

Die Empfehlung, die personellen Kapazitäten des Gesundheitssektors zu steigern, indem Fachpersonal zum Beispiel aus dem Ruhestand rekrutiert wird, stammt vom Robert-Koch-Institut (RKI). Jede Anfrage und freiwillige Meldung wird auf geeignete Einsatzmöglichkeiten geprüft. Dabei wird auch darauf geachtet, dass ältere Unterstützungskräfte nicht einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt werden. In jedem einzelnen Fall geht dem Einsatz die Prüfung voraus, ob und wie die- oder derjenige eingesetzt werden kann.


Corona-Update, Meldung vom 31.03.2020

Seit Beginn der Registrierung wurden im Kreis EU 134 COVID-19-Fälle erfasst.

Corona-Todesopfer: 1 (plus ein weiterer Patient, der zwar COVID-positiv war, aber unabhängig davon an einem Schlaganfall verstorben ist)
Mittlerweile genesen: 48

Somit gibt es derzeit 84 Corona-Infizierte im Kreis EU.
Davon werden 12 Patienten in den Krankenhäusern behandelt, drei auf den Intensivstationen.

Aktuell begründete Verdachtsfälle: 188


Corona-Update, Meldung vom 30.03.2020

Gesamtzahl der COVID-19-Fälle im Kreis Euskirchen: 129 (Vortag: 124)
Davon genesen: 30, d.h. aktuell an COVID erkrankt: 97
Todesfälle: 2
Begründete Verdachtsfälle: 178
Patienten im Krankenhaus: 13, davon 3 auf Intensivstation


Elternbeiträge werden ab April erstattet, Meldung vom 30.03.2020

Nach dem Betretungsverbot für Kinder in Tagesbetreuung sollen Eltern finanziell entlastet werden / Regelung gilt auch für die Offenen Ganztagsschule (OGS)

„Wir hätten die Elternbeiträge gerne schon im März erstattet, aber das Land hat anders entschieden.“ Landrat Günter Rosenke macht keinen Hehl daraus, dass er sich eine andere Entscheidung gewünscht hätte, aber nach der Verfügung des Landes vom 29. März müsse man der Realität ins Auge sehen. „Ich bin froh, dass jetzt eine landesweite Regelung vorliegt, die die Eltern in unserem Bundesland deutlich entlastet – wenn auch erst im April.“ Er selbst habe im Gespräch mit Kommunalministerin Ina Scharrenbach auf eine schnelle und bürgerfreundliche Lösung gedrängt und auch auf die „Euskirchener Lösung“ verwiesen. Hier hatten sich vorab Kreisverwaltung und –politik darauf geeinigt, den Elternbeitrag bereits für März zu erlassen.

Hintergrund war die Entscheidung der Landesregierung, wonach aufgrund der Corona-Pandemie aktuell ein Betretungsverbot für Kinder in Tagesbetreuung herrscht. Nur Kinder von Eltern in sog. Schlüsselpositionen der kritischen Infrastruktur (Pflege, Medizin, Versorgung usw.) dürfen weiterhin betreut werden. Alle anderen Kinder müssen von ihren Eltern zuhause betreut werden. Über die Kreis-Hotline zur Kinderbetreuung waren in den letzten Tagen zahlreiche Anfragen eingegangen, ob denn – trotz quasi geschlossener Kita – weiterhin Elternbeiträge gezahlt werden müssen.

Entgegen der Initiative aus dem Kreis Euskirchen hat das Land nun entschieden, die Elternbeiträge erst ab April zu erstatten, und zwar auch für die Offene Ganztagsschule (OGS). Die Beiträge, die den Kommunen dann fehlen, sollen zu 50 Prozent vom Land erstattet werden. Der Vorschlag der Kreisverwaltung – Erstattung der Beiträge gemäß Landesvorgabe ab April – liegt dem Kreistag zur Entscheidung vor. Die Politiker tagen am kommenden Mittwoch.


Corona-Update, Meldung vom 29.03.2020

Leider müssen wir den ersten Todesfall im Zusammenhang mit dem Corona-Virus vermelden. Am heutigen Sonntag ist eine 79-jährige Frau mit multiplen Vorerkrankungen an COVID-19 verstorben.

Insgesamt haben wir 124 Corona-Fälle im Kreis Euskirchen, von denen erfreulicherweise 20 wieder vollkommen genesen sind. Somit aktuell 104 erkrankte Personen.

Stand Samstag hatten wir zudem 175 begründete Verdachtsfälle. 10 Menschen werden aktuell in den hiesigen Krankenhäusern behandelt.


Corona: NRW-Soforthilfe – Antragstellung ab sofort möglich, Meldung vom 27.03.2020

Um den Schaden für Solo-Selbstständige und Kleinunternehmen in Folge der Corona-Krise abzufedern, haben der Bund und das Land NRW ein Soforthilfeprogramm aufgelegt.

Elektronische Antragstellungen sind ab sofort bis zum 30. April 2020 über das Landesportal  www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020 möglich. ​

Anträge können von gewerblichen und gemeinnützigen Unternehmen, Solo-Selbstständigen und von Angehörigen der Freien Berufe, einschließlich Künstler*innen, mit bis zu 50 Beschäftigten (umgerechnet auf Vollzeitkräfte) gestellt werden.

Die Soforthilfe erfolgt im Rahmen eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschusses. Sie ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten und beträgt für drei Monate 9.000 Euro für   Antragsberechtigte mit bis zu 5 Beschäftigten, 15.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 10 Beschäftigten und 25.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 50 Beschäftigten. 

Die Unternehmen sollen bei der Sicherung ihrer wirtschaftlichen Existenz und Überbrückung von akuten Finanzierungsengpässe, u.a. für laufende Betriebskosten, wie Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten etc., unterstützt werden.
 
Voraussetzung für die Gewährung der Soforthilfe sind erhebliche Finanzierungsengpässe und wirtschaftliche Schwierigkeiten in Folge der Corona-Krise. Dies wird angenommen, wenn

  • mehr als die Hälfte der Aufträge aus der Zeit vor dem 1. März durch die Corona-Krise weggefallen sind

oder

  • sich für den Monat, in dem der Antrag gestellt wird, ein Umsatz- bzw. Honorarrückgang von mindestens 50 Prozent, verglichen mit dem durchschnittlichen monatlichen Umsatz (bezogen auf den aktuellen und die zwei vorangegangenen Monate) im Vorjahr, ergibt. Rechenbeispiel: Durchschnittlicher Umsatz Januar bis März 2019: 10.000 Euro, aktueller Umsatz März 2020: 5.000 Euro. Kann der Referenzmonat nicht herangezogen werden (bei Gründungen) gilt der Vergleich mit dem Vormonat.

 oder

  • der Umsatz durch eine behördliche Auflage im Zusammenhang mit der COVID-19 Pandemie massiv eingeschränkt wurde

oder

  • die vorhandenen Mittel nicht ausreichen, um die kurzfristigen Verbindlichkeiten des Unternehmens (bspw. Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten) zu zahlen (= Finanzierungsengpass). 

Die Wirtschaftsförderung des Kreises Euskirchen berät an ihrer Hotline alle Unternehmen und Freiberufler über die Soforthilfe und weitere Förderprogramme.

Die Hotline der Kreiswirtschaftsförderung ist unter der Telefonnummer 02251/ 15 – 680 und per E-Mail:  wirtschaftsfoerderung_coronakreis-euskirchende erreichbar.

E-Mail-Anfragen werden auch am Wochenende beantwortet. Telefonisch ist die Hotline montags bis donnerstags von 8.30 bis 16.00 Uhr und freitags von 8.30 bis 13.00 Uhr besetzt.

Aktuelle Informationen veröffentlicht die Kreiswirtschaftsförderung regelmäßig auf ihrer Homepage unter  www.wirtschaft-kreis-euskirchen.de.


Corona-Update, Meldung vom 26.03.2020

Das heutige Corona-Update unseres Kreis-Gesundheitsamtes verzeichnet einen deutlich Anstieg der Zahlen:

- Bestätigte Corona-Fälle: 92 (Vortag: 68)
- Davon derzeit akut an COVID-19 erkrankt: 85 (64)
- Begründete Verdachtsfälle: 371 (363)
- Krankenhaus: 6 Patienten (1)

Das Gesundheitsamt führt den sprunghaften Anstieg auf die Inbetriebnahme des Drive-In-Testcenters in Mechernich zurück. Seit Montag sind hier in kurzer Zeit zahlreiche Abstriche gemacht worden. Im Laufe des heutigen Tages hat das Labor unser Gesundheitsamt über die positiven Tests informiert.


Anträge auf Auszahlung der NRW-Soforthilfe 2020, Meldung vom 26.03.2020

wir möchten Sie darüber informieren, dass es ab Freitag, den 27. März 2020, möglich ist, Anträge auf Auszahlung der NRW-Soforthilfe 2020 zur Minderung der Folgen der Corona-Krise zu beantragen. Die Freischaltung des Antragsportals erfolgt im Laufe des Tages (Freitag)!

Zu den Förderbedingungen und Richtlinien gelangen Sie mittels des folgenden Links: www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020

Über die Soforthilfe des Landes NRW hinaus gibt es weitere Fördermöglichkeiten, die Sie, als von der Corona-Krise betroffenes Unternehmen bzw. Freiberufler*in, gegebenenfalls nutzen können. Diese Fördermöglichkeiten haben wir für Sie in einem Merkblatt zusammengefasst, das Sie im Anhang zu dieser E-Mail finden.

Sollten Sie im Rahmen der Beantragung der Soforthilfe oder anderer Fördermittel Beratungsbedarf haben, so stehen wir Ihnen gerne an unserer Hotline zur Verfügung, die Sie unter folgenden Kontaktdaten erreichen:

Hotline der Wirtschaftsförderung des Kreises Euskirchen: Telefon: 02251/ 15 – 680 und E-Mail: wirtschaftsfoerderung_coronakreis-euskirchende

E-Mail- Anfragen beantworten wir gerne auch am Wochenende. Telefonisch ist die Hotline montags bis donnerstags von 8.30 bis 16.00 Uhr und freitags von 8.30 bis 13.00 Uhr besetzt.

Aktuelle Informationen veröffentlichen wir regelmäßig auf unserer Homepage unter www.wirtschaft-kreis-euskirchen.de und auf unsrem Facebook Account Wirtschaftsstandort Kreis Euskirchen.

Bitte bestellen Sie unbedingt unseren kostenlosen Newsletter, unter http://wirtschaft-kreis-euskirchen.de/aktuelles/newsletter/ , damit wir Sie auch künftig jederzeit über unsere aktuellen Beratungs- und Serviceangebote informieren können.


Mund-Nasen-Maske schützt Mitmenschen, Meldung vom 26.03.2020

„Wir erteilen den Auftrag“, sagte Landrat Günter Rosenke nach kurzer Diskussion im Krisenstab. „Die Initiative der Nordeifelwerkstätten zur Herstellung von Mund-Nasen-Schutzmasken ist absolut zu begrüßen!“

Schutzausrüstung ist begehrt in Corona-Zeiten, und wenn der Markt nur spärlich oder mit Zeitverzögerung liefern kann, muss man kreativ werden. Daher hat das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung die Nordeifelwerkstätten (NEW) mit der Herstellung von textilen Mund-Nasen-Schutz-Masken beauftragt. In einem ersten Schritt nimmt der Kreis die komplette Produktion von fünf Werktagen ab. Über die konkrete Verwendung und Verteilung wird noch entschieden. Die NEW haben Anfang dieser Woche Prototypen der Maske hergestellt und diese Schritt für Schritt in enger Kooperation mit dem Gesundheitsamt optimiert.

„Die Masken stellen eine textile Barriere dar, und sie bestehen aus kochbarer Bio-Baumwolle“, erklärt Werner Crommen, Gesundheitsingenieur beim Kreis.  Das Material stamme aus ausgesonderten Einkaufstaschen des dm-Konzerns. Crommen freut sich, dass hier „ein echtes Upcycling“ erfolge. Weiterhin könnten die Beschäftigten der NEW einer sinnvollen und wichtigen Tätigkeit nachgehen.

Auch Christian Ramolla, der Leiter des Gesundheitsamtes, begrüßt das Projekt der NEW und weiterer Privatinitiativen. „Grundsätzlich ist festzuhalten, dass selber hergestellter – sprich genähter - Mund-Nasen-Schutz eine sinnvolle Sache ist.“ Dies bestätige unter anderem auch der Virologe Prof. Christian Drosten, der insbesondere die Bundesregierung in der Corona-Krise berät. Allerdings seien die effektiveren und wichtigeren Schutzmaßnahmen nach wie vor das Einhalten von Husten – und Niesregeln (in die Armbeuge, in unbenutzte Einmaltaschentücher), eine gute Händehygiene und insbesondere das Abstandhalten von 1,5 bis 2 Metern zu anderen Personen.

Ramolla weiter: „Wichtig ist, dass ein Mund-Nasen-Schutz grundsätzlich nicht den Träger vor einer möglichen Infektion schützt, sondern die Mitmenschen. Dabei werden im Falle von Niesen oder Husten entstehenden Tröpfen durch den Mund-Nasen-Schutz zurückgehalten. Diese Barrierefunktion leistet auch ein selbst hergestellter textiler Mundschutz.“

Ein positiver Effekt für den Träger ist, dass das Anfassen von Mund und Nase in der Regel intuitiv verhindert wird. Damit ist ein gewisser Schutz vor sogenannten Schmierinfektionen vorhanden.

„Für die optimale Wirkung eines wiederverwendbaren Mund-Nasen-Schutzes ist darauf zu achten, dass er enganliegend getragen wird und bei Durchfeuchtung gewechselt wird“, ergänzt Werner Crommen.  Als geeignetes Material für selbst hergestellten Mund-Nasen-Schutz empfiehlt er kochfestes Material, z. B. Baumwolle. Der benutzte textile Mund-Nasen-Schutz sei dann bei mindestens 90 Grad zu waschen und anschließend zu trocknen.

Hier ein Link der Stadt Essen mit einer Anleitung, wie man textilen Mund-Nasen-Schutz in Eigenregie herstellen kann:

 Nähanleitung Mund-Nasen-Schutz


Neue Angebote der Telefonberatung, Meldung vom 26.03.2020

Die Corona-Krise stellt alle Familienmitglieder vor große Herausforderungen. „Eltern müssen von zuhause arbeiten oder haben vielleicht Angst vor Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit“, sagt Erdmann Bierdel, der Leiter des Kreis-Jugendamtes. „Gleichzeitig steht die Kindertagesbetreuung in Kindertagesstätten und Tagespflege für die allermeisten Familien nicht mehr zur Verfügung und es wird von einer Unterstützung durch Großeltern massiv abgeraten.“ Auch für die älteren Kinder und Jugendlichen bedeute die Schulschließung nicht nur mehr Freizeit, sondern vielfach eine deutliche Einschränkung der sozialen Kontakte, zumal auch andere Möglichkeiten wie die Angebote der offenen Jugendarbeit oder Aktivitäten der Sportvereine nicht oder nur sehr eingeschränkt zur Verfügung stehen.

Aus diesem Grund hat die Abteilung Jugend und Familie nach der Hotline zur Kindertagesbetreuung (02251/15 155) zwei weitere Beratungsangebote eingerichtet, die ab dem kommenden Montag, 30. März, freigeschaltet werden (Mo. – Do. von 8:30 Uhr bis 15:30 Uhr und Fr. von 8:30 Uhr bis 12:30 Uhr):

Eltern, die in der jetzigen Situation Unterstützung suchen, können sich ratsuchend unter der Tel. 02251/15710 an die Fachkräfte der Familienberatungsstelle wenden.

Kinder und Jugendliche, die Ängste, Kummer und Sorgen haben, erreichen unter der Tel. 02251/15 866 eine Hotline der Fachkräfte der Schulsozialarbeit.

Für Meldungen des Kinderschutzes sind die Fachkräfte des Allgemeinen Sozialen Dienstes wie bisher von 8:30 – 16:30 (freitags bis 12:30 Uhr) unter der Nummer 02251/15 660 zu erreichen, außerhalb dieser Zeiten bei akuten Gefahrenlagen über die Polizei oder die Rettungsleitstelle des Kreises (Tel. 02251 / 96345-0).


Kita-Beiträge werden erlassen, Meldung vom 25.03.2020

Gute Nachricht für alle Kita-Eltern: Kreisverwaltung und Kreispolitik sind sich einig, den Elternbeitrag für März zu erlassen. Hintergrund ist die Entscheidung der Landesregierung, wonach aufgrund der Corona-Pandemie aktuell ein Betretungsverbot für Kinder in Tagesbetreuung herrscht. Nur Kinder von Eltern in sog. Schlüsselpositionen der kritischen Infrastruktur (Pflege, Medizin, Versorgung usw.) dürfen weiterhin betreut werden. Alle anderen Kinder müssen von ihren Eltern zuhause betreut werden.

Über die Kreis-Hotline zur Kinderbetreuung gingen in den letzten Tagen vermehrt Anfragen ein, ob denn – trotz quasi geschlossener Kita – weiterhin Elternbeiträge gezahlt werden müssen. Die Kreisverwaltung hat aufgrund der einzigartigen Lage nun in einer Dringlichkeitsentscheidung für Kreisausschuss, Kreistag und Jugendhilfeausschuss vorgeschlagen, den Elternbeitrag für den Zeitraum des Betretungsverbotes zu erlassen, zunächst für den März. Sollte das Betretungsverbot verlängert werden, werden weitere Elternbeitragsbefreiungen zu prüfen sein.

„Dies würde ohne rechtliche Verpflichtung geschehen. Es handelt sich um einen freiwilligen Verzicht auf Erträge aus Elternbeiträgen für Betreuung in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege in Höhe von ca. 335.000 € (1 Monat)“, heißt es in der Vorlage für die Politik. Eine unterschiedliche Behandlung von Eltern, die als Schlüsselpersonen gelten, und solchen, die ihre Kinder selber betreuen müssen, sollte es nach Auffassung der Fachabteilung nicht geben.

Auch für Landrat Günter Rosenke ist klar: „Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Von daher begrüße ich sehr, dass Verwaltung und Politik hier in kürzester Zeit Einigkeit erzielt haben und sich für die Erstattung der Beträge ausgesprochen haben.“ Wichtig sei es aber, dass die Eltern nicht von sich aus die Einzahlung stoppen. Dies würde zu erheblichem Mehraufwand führen.


Corona-Update, Meldung vom 25.03.2020

Im Kreis EU gibt es aktuell 64 bestätigte COVID-19-Fälle. Sehr erfreut sind wir über vier Patienten*innen die inzwischen wieder gesund sind!


Corona-Update, Meldung vom 23.03.2020

Weiter steigende Infektionszahlen im Kreis Euskirchen. Aktuell besteht bei 62 Personen ein positives Testergebnis, in der überwiegenden Zahl mit leichtem Verlauf.


Offener Brief von Landrat Rosenke, Meldung vom 23.03.2020

Angesichts der Corona-Krise und der seit gestern geltenden Kontaktsperre wendet sich Landrat Günter Rosenke in einem "Offenen Brief" an die Bürgerinnen und Bürger im Kreis Euskirchen.


Wichtig!!! Kreishaus geschlossen, Meldung vom 22.03.2020

Ab Montag, 23.03.2020 bleiben das Kreishaus Euskirchen und alle Nebenstellen, inkl. des Abfallwirtschaftszentrums für Privatanlieferer, zunächst bis auf weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen.

Die für den Montag bereits erteilten Termine behalten ihre Gültigkeit.

Persönliche Vorsprachen sind nur in Notfällen und nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Zur Vereinbarung eines solchen Termins sind in der Zeit von 8.30 Uhr bis 15.30 Uhr (freitags 12.30 Uhr) folgende Rufnummern erreichbar:

Ausländerwesen  02251 / 15 435, 15 437, 15 823, 15 295

Bauen und Wohnen  02251 / 15 513

Bußgeldstelle  02251 / 15 588

Führerscheinstelle  02251 / 15 855

Geoinformation, Vermessung u. Kataster  02251 / 15 381

Immissionsschutz, Abfallwirtschaft, Bodenschutz  02251 / 15 291

Jugend und Familie  02251 / 15 860

KFZ-Zulassungsstelle  02251 / 15 278

Personal, IT, Immobilienmanagement  02251 / 15 341

Schulen, Ausbildungsförderung  02251 / 15 292

Soziales inkl. Schwerbehindertenrecht u. Elterngeld  02251 / 15 521

Untere Naturschutzbehörde  02251 / 15 579

Untere Wasserbehörde  02251 / 15 357

Veterinärwesen  02251 / 15 254

Lebensmittelüberwachung  02251 / 15 249

Kindertagesbetreuung 02251 / 15 155 (Mo. – Do. von 8:30 Uhr bis 15:30 Uhr und Fr. von 8:30 Uhr bis 12:30 Uhr)

Zentrale für alle anderen Bereiche  02251 / 15 0

Nach wie vor sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreises für Sie telefonisch und elektronisch erreichbar. Die jeweiligen Kontaktdaten entnehmen Sie bitte der Internetseite des Kreises,  https://www.kreis-euskirchen.de/ oder einem Ihnen vorliegenden Schreiben.

Der Notfall-Zugang zum Kreishaus und den Nebenstellen erfolgt über die jeweiligen Haupteingänge. Es erfolgen Eingangskontrollen, die einen Zugang  nur mit bestätigtem Termin zulassen.

Der Kreis Euskirchen will mit diesen zusätzlichen kontaktreduzierenden Maßnahmen die Infektionsketten noch effektiver unterbrechen und alle Bürgerinnen und Bürger im Kreisgebiet sowie seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor einer Erkrankung schützen.

Bitte helfen Sie alle mit, die weitere Ausbreitung des Corona-Virus zu unterbinden! Bleiben Sie möglichst zu Hause und halten Sie die Hygieneregeln ein!

Vielen Dank für Ihr Verständnis. Bleiben Sie gesund!

Ihr Landrat Günter Rosenke


Corona-Update, Meldung vom 20.03.2020

Die Zahl der mit dem Corona-Virus Infizierten steigt erwartungsgemäß auch im Kreis Euskirchen weiter. Das Kreis-Gesundheitsamt meldet aktuell 51 bestätigte Fälle - in der überwiegenden Zahl mit leichtem Verlauf.


Straßenverkehrsamt bis auf weiteres samstags geschlossen , Meldung vom 19.03.2020

Bis auf weiteres bleibt das Straßenverkehrsamt im Kreishaus Euskirchen samstags geschlossen.

In der Woche sind Termine nur nach telefonischer Vereinbarung möglich (Zulassungsstelle: Tel. 02251 / 15-278; Führerscheinstelle: Tel. 02251 / 15-855). Es wird allerdings darum gebeten, die Besuche beim Straßenverkehrsamt auf das Nötigste zu beschränken. 


Corona-Update, Meldung vom 19.03.2020

Das Kreis-Gesundheitsamt verzeichnet weiter ansteigende Zahlen.
Aktuell haben wir 37 bestätigte "Corona-Fälle". In den allermeisten Fällen ist der Verlauf harmlos bis milde. Als Infektionsauslöser ist Heinsberg mittlerweile aus dem Rennen, fast alle Fälle hängen mit Ski-Urlaub oder Aufenthalten in Österreich bzw. Südtirol zusammen.


Alle Restaurants im Kreis Euskirchen sind ab sofort geschlossen, Meldung vom 19.03.2020

Mit sofortiger Wirkung sind alle Restaurants im Regierungsbezirk Köln - und damit auch im Kreis Euskirchen - grundsätzlich geschlossen. Dies haben alle Landräte, Oberbürgermeister und der Städteregionsrat in einer Telefonkonferenz mit Regierungspräsidentin Gisela Walsken vereinbart. Der Kreis Euskirchen hat heute auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes eine entsprechende Allgemeinverfügung erarbeitet und sie allen Kommunen im Kreis zur Verfügung gestellt. Damit geht der Regierungsbezirk Köln über die Erlasslage des Landes hinaus, wonach Restaurants von 6 bis 15 Uhr öffnen dürfen.

Landrat Günter Rosenke: „Es geht jetzt darum, Menschenansammlungen zu vermeiden. Wenn Kneipen, Cafés und Bars aus diesem Grund geschlossen werden, dann ist es doch nur logisch, dass auch Restaurants nicht weiter öffnen dürfen. Alles andere ist nicht zu vermitteln. Jetzt ist konsequentes Handeln gefragt!“

Im Regierungsbezirk Köln ist damit der Verzehr von Speisen und Getränken innerhalb von Restaurants, Speisegaststätten, Biergärten, Bäckereien, Eisdielen usw. untersagt. Von diesem Verbot ausgenommen sind Lieferserviceangebote, Drive-In-Restaurantschalter oder sonstiger Außerhausverkauf von Speisen und Getränken.


Corona-Update, Meldung vom 18.03.2020

Die Zahl der Corona-Infizierten ist am heutigen Tag auf 28 gestiegen.
In den allermeisten Fällen handelt es sich dabei um Urlaubsrückkehrer, die nur milde Symptome haben und jetzt zuhause unter Quarantäne stehen.
Das Gesundheitsamt ermittelt jetzt die Kontaktpersonen und Infektionsketten.


Drive-in-Zentrum geplant, Meldung vom 18.03.2020

Im Kreis Euskirchen wird es in Kürze ein „Drive-in-Verfahren“ zur Durchführung von Untersuchungen auf das Corona-Virus geben. Die Kassenärztliche Vereinigung arbeitet gerade mit Unterstützung des Deutschen Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen und der Kreisverwaltung daran, diese Einrichtung am leerstehenden Burger-King-Restaurant in Mechernich zu installieren.

Hintergrund ist, dass es aktuell eine steigende Zahl von begründeten Verdachtsfällen (z.B. Urlaubsrückkehrer) gibt, die sinnvollerweise getestet werden müssen. Der aktuell eingesetzte Fahrdienst des Roten Kreuzes, der Hausbesuche bei den Betroffenen durchführt, arbeitet am Limit und kann die hohe Nachfrage nur mit Zeitverzögerung abarbeiten. Daher soll das „Drive-in“ in Mechernich jetzt kurzfristig Abhilfe verschaffen.

Unabdingbare Voraussetzung für einen Abstrich im Drive-in-Zentrum ist eine Laborüberweisung des Hausarztes! Wer grippeähnliche Symptome aufweist, muss also wie bisher seinen Hausarzt anrufen, der dann nach den Kriterien des Robert-Koch-Instituts entscheidet, ob eine Untersuchung auf das Corona-Virus erforderlich ist. Wenn der Patient dann in der Lage ist, selbstständig zum Drive-in-Zentrum zu fahren, dann wird dort – nach Terminabsprache! – der Abstrich gemacht. Dies werden Mitarbeiter des Roten Kreuzes in entsprechender Schutzausrüstung tun. In den anderen Fällen wird nach wie vor der Fahrdienst des DRK eingesetzt werden.


Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen weitet das Informations- und Serviceangebot mit Informationen rund um das Corona-Virus nochmals aus, Meldung vom 18.03.2020

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen weitet das Informations- und Serviceangebot mit Informationen rund um das Corona-Virus nochmals aus. Das Corona-Bürgertelefon der Landesregierung beantwortet im ServiceCenter der Landesregierung ab sofort von 7.00 bis 20.00 Uhr Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern. Die Hotline ist zu erreichen unter der Telefonnummer 0211 9119 1001. Fragen können auch unter coronanrwde per Mail gestellt werden.
 
Alle wichtigen Informationen, Maßnahmen und Entscheidungen der Landesregierung zur Eindämmung des Corona-Virus sind zudem auf der zentralen Informationsplattform  land.nrw/corona im Internet zusammengestellt. Hier steht eine umfangreiche Liste von Fragen und Antworten zur Verfügung, darüber hinaus sind Erlasse, Dokumente und Informationen aus allen Ministerien abrufbar.
 
Ziel der Plattform ist es, eine verlässliche Informationsquelle mit möglichst allen relevanten Informationen anzubieten. Die Seite wird fortlaufend aktualisiert. Zentrale Informationen werden dabei auch in anderen Sprachen angeboten, derzeit Englisch, Türkisch, Arabisch und Russisch. Viele Informationen werden auch auf den Angeboten der Landesregierung in den Sozialen Netzwerken Facebook, Twitter und Instagram bereitgestellt.
 
Die Landesregierung bittet um Verständnis, dass am Bürgertelefon keine medizinische Beratung erfolgen kann. Insbesondere bei Fragen zu einer möglichen Infektion sind Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, ihre Ärztin oder ihren Arzt zu kontaktieren. Der Besuch in der Praxis oder im Krankenhaus sollte unbedingt vorher telefonisch angekündigt werden.


Das Jobcenter EU - aktiv ist weiterhin für seine Kunden da, Meldung vom 18.03.2020

Um in der aktuellen Lage die wichtigsten Dienstleistungen erbringen zu können, konzentriert sich das Jobcenter EU – aktiv in erster Linie auf die Bearbeitung und Bewilligung von Geldleistungen.

Kreis Euskirchen. Aufgrund der aktuellen Situation, die Ausbreitung des Corona-Virus zu begrenzen, ändert das Jobcenter EU – aktiv seine Erreichbarkeit. „Zum Schutz unserer Mitarbeiter und unserer Kunden haben wir die telefonische und digitale Erreichbarkeit ausgeweitet“, erläutert Astrid Hahn. „Damit die Leistungsgewährung für unsere Kundschaft und die Arbeitsfähigkeit unserer Mitarbeiter sichergestellt wird, reduzieren wir persönliche Kontakte“, so die Geschäftsführerin des Jobcenters EU – aktiv weiter.

Um die Erreichbarkeit zu gewährleisten werden ab Mittwoch, 18.03.2020, neue Service-Nummern eingerichtet.

Unter 02251 / 77 60 – 200 für den Geschäftsbereich Euskirchen und den Integration Point,

unter 02443 / 91 21 – 303 für den Geschäftsbereich Mechernich und

unter 02441 / 77 163 – 303 für den Geschäftsbereich Kall

werden in der Zeit von 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr (freitags bis 12.30 Uhr) Fragen und Anliegen entgegengenommen und im Haus an die zuständigen Sachbearbeiter weitergeleitet. Auch die Beratung für Neukunden wird über diesen Weg gesteuert. Neuanträge können fristwahrend formlos telefonisch, per eMail oder auf dem Postweg gestellt werden.

„Das Anrufaufkommen ist in den letzten Tagen auf das zehnfache des üblichen Niveaus gestiegen“, beschreibt Hahn die aktuelle Situation und bittet gleichzeitig, nur dringend notwendige Anrufe zu tätigen. „Termine müssen nicht telefonisch abgesagt werden und auch die Fristen für Leistungsfragen wurden vorerst ausgesetzt.“

Neben den eMail-Postfächern der jeweiligen Geschäftsbereiche können Kunden das Online-Angebot www.jobcenter.digital nutzen. Die erforderlichen Zugangsdaten sind auf Anfrage beim Jobcenter EU – aktiv erhätlich. Selbstverständlich können Anträge und Schreiben auch weiterhin über die Briefkästen der Geschäftsstellen oder über den Postweg eingereicht werden.

Antragsvordrucke stehen unter www.jobcenter-eu-aktiv.de zur Verfügung oder werden auf Anfrage zugeschickt.

„Unsere Kunden müssen sich keine Sorgen machen“, bekräftigt Hahn. „Wir werden alles Erdenkliche tun, dass unser Betrieb nicht zum Erliegen kommt“.

Aktuelle Erreichbarkeit Jobcenter EU – aktiv kompakt:

Geschäftsstelle Euskirchen

Telefon: 02251 / 77 60 – 200

Leistungsgewährung Buchstaben A, E-H, Q, S-T, V-Y

jobcenter-eu-aktiv.Team724jobcenter-gede

Leistungsgewährung Buchstaben B-D, I-P, R, U, Z

jobcenter-eu-aktiv.Team734jobcenter-gede

Arbeitsvermittlung unter 25-jährige

Alleinerziehende jobcenter-eu-aktiv.Team713jobcenter-gede

Arbeitsvermittlung über 25-jährige

jobcenter-eu-aktiv.Team714jobcenter-gede

Integration Point Euenheim

Telefon: 02251 / 77 60 – 200

jobcenter-eu-aktiv.Integration-Pointjobcenter-gede

Geschäftsstelle Mechernich

Telefon: 02443 / 91 21 – 303

Leistungsgewährung jobcenter-eu-aktiv.Team737jobcenter-gede

Selbständige gesamtes Kreisgebiet jobcenter-eu-aktiv.Team739jobcenter-gede

Arbeitsvermittlung jobcenter-eu-aktiv.Team717jobcenter-gede

Geschäftsstelle Kall

Telefon: 02441 / 77 163 – 303

Leistungsgewährung jobcenter-eu-aktiv.Team736jobcenter-gede

Arbeitsvermittlung jobcenter-eu-aktiv.Team716jobcenter-gede



Eingeschränkter Publikumsverkehr: Ab sofort Terminvergabe erforderlich! Meldung vom 16.03.2020

Um Menschenansammlungen zu vermeiden, werden alle Bereiche der Kreisverwaltung inklusive der Nebenstellen für die Kunden ab dem morgigen Dienstag, 17. März, nur eingeschränkt zugänglich sein. Der Einlass ins Kreishaus und die Wahrnehmung von Dienstleistungen ist dann grundsätzlich nur nach vorheriger telefonischer Terminabstimmung mit der Fachabteilung bzw. dem zuständigen Mitarbeiter möglich.

Dabei steht den Kunden ausschließlich der Zugang über das Hauptportal der Kreisverwaltung zur Verfügung. Alle Nebeneingänge werden geschlossen. Nach vorheriger Anmeldung werden die Kunden am Haupteingang von einem Mitarbeiter abgeholt. Der Wartebereich befindet sich unmittelbar vor dem Eingangsportal des Hauptgebäudes. Es wird dringend darauf hingewiesen, dass die hier Wartenden aus hygienischen Gründen entsprechenden Abstand voneinander halten.

Termine können ab Dienstag unter folgenden Telefonnummern vereinbart werden:                            

Zentrale: Tel. 02251 / 15-0

Ausländerbehörde: Tel. 02251 / 15 – 435, -437, -823 und -295.

Zulassungsstelle: Tel. 02251 / 15 – 278

Führerscheinstelle: Tel. 02251 / 15 – 855

Die Außenstelle des Straßenverkehrsamtes in Schleiden ist bis auf weiteres geschlossen. Wer unter den obigen Telefonnummern einen Termin vereinbart, muss diesen im Kreishaus in Euskirchen wahrnehmen. Die Zulassungsstelle des Straßenverkehrsamtes in Euskirchen ist weiterhin auch samstags geöffnet – allerdings ebenfalls nur nach vorheriger Terminvereinbarung. Es gelten dieselben Regeln wie an den anderen Tagen.

Trotz einer Terminvereinbarung kann es zu längeren Wartezeiten kommen. Wir bitten dafür um Verständnis. Diese Regelung ist unbedingt notwendig, um die weitere Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen.

Für das Abfallwirtschaftszentrum in Mechernich-Strempt gilt folgende Regelung: Ab Dienstag, 17. März, ist das AWZ generell für Privatanlieferer geschlossen.


Corona – Hilfestellungen für Unternehmen im Kreis Euskirchen, Meldung vom 16.03.2020

Hotline der Wirtschaftsförderung des Kreises Euskirchen:

Telefon: 02251/ 15 – 680

E-Mail: wirtschaftsfoerderung_coronakreis-euskirchende

Seit Ende vergangenen Jahres beschäftigt die neuartige Lungenerkrankung „COVID-19“ die gesamte Weltbevölkerung. Zunächst verbreitete sich das so genannte Coronavirus in China – nun melden Staaten rund um den Globus Infizierte. Die betroffenen Länder versuchen die Verbreitung zu verlangsamen, um den Gesundheitssystemen die Chance zu geben, sich vorzubereiten. Italien zum Beispiel hat sein ganzes Staatsgebiet unter Quarantäne gestellt. Dieser Schritt hat dort erhebliche Auswirkungen auf die Wirtschaft. Auch in Deutschland - und nicht zuletzt in NRW – ist der Virus inzwischen angekommen.

Unternehmen sind von den erforderlichen Schutzmaßnahmen, die unser Gesundheit dienen und unser Gesundheitssystem entlasten sollen, besonders betroffen. Im Folgenden wollen wir Ihnen Kontaktstellen benennen, die Sie dabei unterstützen, die Krisenzeit bestmöglich zu überstehen. Dabei spielen insbesondere die folgenden Themen eine Rolle:

  • Globales Krisenmanagement 
    Arbeitsschutz und Gesundheitshinweise / Pandemieplanung
  • Unterstützung für von Quarantäne betroffene Betriebe und Tätigkeitsverbote
  • Beantragung von Kurzarbeit und Kurzarbeitergeld
  • Entschädigung bei Verdienstausfall
  • Förderung, Finanzierungsmöglichkeiten und Bürgschaften, insbesondere im Hinblick auf Liquiditätsengpässe und wirtschaftliche Entlastung

Bescheinigung für die schriftliche Zusicherung der Arbeitgeber der Unabkömmlichkeit von Elternteilen, Meldung vom 16.03.2020

Anliegend stellen wir an dieser Stelle bereit:

- ein Muster für eine Bescheinigung für die schriftliche Zusicherung der Arbeitgeber der Unabkömmlichkeit von Elternteilen.

- Fragen und Antworten zum Betretungsverbot von Kindertagesbetreuungsangeboten und zur Betreuung von Kindern von Schlüsselpersonen

- vier Fachempfehlungen


Personal kritischer Infrastrukturen, Meldung vom 15.03.2020

Zur Bestimmung des Personals kritischer Infrastrukturen hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW eine Leitlinie herausgegeben. 


Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema Kinderbetreuung, Meldung vom 15.03.2020

Sind die Kinderbetreuungseinrichtungen ab Montag 16.03.2020 geschlossen?

Nein, die Einrichtungen sind regulär geöffnet, dürfen aber nur noch Kinder betreuen, deren Eltern die Betreuung nicht selber regeln können und in besonderen Berufsgruppen tätig sind. Für alle anderen Kinder besteht ein Betretungsverbot.

Wer gehört denn zu den Berufsgruppen, für die ein Betreuungsangebot aufrecht erhalten bleibt?

Die betreffenden sogenannten „Schlüsselpersonen“ sind Angehörige von Berufsgruppen, deren Tätigkeit der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie der medizinischen und pflegerischen Versorgung der Bevölkerung und der Aufrechterhaltung zentraler Funktionen des öffentlichen Lebens dient. Dazu zählen insbesondere:

Alle Einrichtungen, die der Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung und der Pflege sowie der Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz), der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung), der Lebensmittelversorgung und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung dienen.

Ich selber arbeite in der Krankenpflege, mein Mann ist Gärtner: können wir unser Kind in die KiTa / zur Tagespflegestelle bringen?

Nein, es müssen beide versorgenden Elternteile zu dem Personenkreis der „Schlüsselpersonen“ gehören.

Wie weisen wir denn nach, dass wir zu dem besonderen Personenkreis gehören?

Die Arbeitgeber werden eine Bescheinigung ausstellen müssen, wonach die Beschäftigung der betreffenden Eltern die Voraussetzungen erfüllen. Ein entsprechendes Muster wird aktuell vom Ministerium erarbeitet. Die Bescheinigung muss spätestens bis Mittwoch, dem 18.03.2020 in der Betreuungseinrichtung vorliegen

Was ist, wenn weder wir noch der Arbeitgeber sicher ist, ob wir dazu gehören?

In Zweifelsfällen wenden sich Eltern und Arbeitgeber an die telefonische Hotline (02251/15-155, (Mo. – Do. von 8:30 Uhr bis 15:30 Uhr und Fr. von 8:30 Uhr bis 12:30 Uhr)

Können wir die Kinder von Freunden und/oder Verwandten betreuen lassen?

Im Grundsatz können Eltern natürlich in voller Verantwortung die Betreuung so regeln, wie sie es für richtig erachten. Von der Betreuung durch besonders gefährdete Personen (z.B. chronisch kranke oder ältere Menschen) wird dringend abgeraten.

Wir gehören nicht zu den „Schlüsselpersonen“: Wer kommt für die Einkommensverluste auf, die uns durch die Betreuungslücke entstehen?

Die Frage ist sehr komplex und kann von unseren Mitarbeitenden nicht beantwortet werden.

Was ist mit den Elternbeiträgen: entfallen die für die Zeit?

Wir werden uns bemühen, diese Frage schnellstmöglich zu beantworten.


Weitere Corona-Fälle, Meldung vom 14.03.2020

Corona-Erkrankungen: Sechs neue Corona-Fälle meldet das Kreis-Gesundheitsamt am heutigen Samstag. Damit gibt es im Kreis Euskirchen mittlerweile zwölf bestätigte Corona-Infizierte. Zwei Patienten sind im Krankenhaus, ihr Gesundheitszustand ist stabil.

Die neuen Corona-Patienten  -  alle mittleren Alters, wohnhaft in Euskirchen, Mechernich und Weilerswist -  haben entweder keine oder nur milde Symptome und befinden sich in häuslicher Quarantäne. In den meisten Fällen haben sich die Patienten im Ski-Urlaub in Österreich angesteckt. Wie üblich werden aktuell Kontaktpersonen und Infektionsketten ermittelt.

Unter den Corona-Infizierten ist auch ein Mann aus Mechernich, der in Hellenthal eine Einrichtung im Gesundheitsbereich leitet. Unmittelbar nach Bekanntwerden des Untersuchungsergebnisses hat das Kreis-Gesundheitsamt alle rund 65 Patientinnen und Patienten ermittelt und kontaktiert, die in den vergangenen Tagen in der Einrichtung waren. Sie alle befinden sich mit sofortiger Wirkung in häuslicher Quarantäne.

Veranstaltungen: Nach dem Erlass der Landesregierung sind auch Veranstaltungen mit weniger als 1000 Teilnehmern grundsätzlich abzusagen. „Ausgenommen hiervon sind notwendige Veranstaltungen, insbesondere solche, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und –vorsorge zu dienen bestimmt sind“, heißt es im Erlass. Die damit vor wenigen Tagen von Kreis und Kommunen veröffentlichte Checkliste für Veranstaltungen mit einem Punkteschema ist damit obsolet.

Infektionsschutz: Das Kreis-Gesundheitsamt ist aktuell primär mit der Eindämmung der Corona-Pandemie beschäftigt. Andere Infektionsfälle können daher derzeit nicht bearbeitet werden. Wenn der Haus- bzw. Krankenhausarzt eine Infektionskrankheit bei einem Patienten diagnostiziert, dann können aktuell keine weiteren Maßnahmen durch das Kreis-Gesundheitsamt mehr erfolgen. Genauere Hinweise und Handlungsempfehlungen finden Patienten in diesen Fällen auf der Internetseite www.infektionsschutz.de


Aktuelles zu Veranstaltungen, Meldung vom 14.03.2020

Veranstaltungen: Das NRW-Gesundheitsministerium hat am 10. März eine Allgemeinverfügung zum Umgang mit Großveranstaltungen erlassen, nach dem Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern nicht mehr stattfinden dürfen. Für alle kleineren Veranstaltungen mit weniger als 1.000 Teilnehmern haben der Kreis Euskirchen und die Kommunen am 12. März ein gemeinsames Vorgehen abgestimmt und eine Checkliste erstellt. Neu ist mit Erlass des Landes NRW (MAGS) vom 13.03.2020, dass die Landesregierung anweist, alle „nicht notwendigen Veranstaltungen“ abzusagen – unabhängig von der Zahl der Teilnehmer. Ausgenommen hiervon sind notwendige Veranstaltungen, insbesondere solche, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und -vorsorge zu dienen bestimmt sind.


Land schließt Schulen und Kitas, Meldung vom 13.03.2020

Aufgrund der Corona-Pandemie hat die Landesregierung heute alle Schulen und Kitas in NRW vorerst vom 16. März bis zum 19. April geschlossen. Der Krisenstab des Kreises Euskirchen wurde nach der Bekanntgabe dieser Entscheidung unverzüglich zusammengerufen, um die Auswirkungen und Konsequenzen für den Kreis Euskirchen zu bewerten. Eine zentrale Entscheidung: Schon an diesem Wochenende stehen Experten der Kreisverwaltung an einer Hotline oder per E-Mail bereit, um Fragen zu beantworten.

- Kinderbetreuung in Kita und Tagespflege: Ab Montag dürfen nach Mitteilung des Landes Kinder im Alter bis zur Einschulung keine Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Heilpädagogischen Kindertageseinrichtungen oder „Kinderbetreuung in besonderen Fällen“ betreten. Die Eltern müssen die Betreuung ihrer Kinder selber übernehmen.
Für den Fall, dass Ärztinnen und Ärzte, Pflegepersonal und weiteres Personal, das notwendig ist, um intensivpflichtige Menschen zu behandeln, sowie Eltern, die in Bereichen der öffentlichen Ordnung oder anderer wichtiger Infrastruktur arbeiten, keine eigenen Betreuungsmöglichkeiten haben, wird das Jugendamt innerhalb der nächsten Woche versuchen, entsprechende Lösungen zu organisieren.

Hotline des Kreises Euskirchen zu Betreuungsfragen in Kitas:

(Samstag und Sonntag, 14. und 15. März, von 10 bis 14 Uhr, ab Montag von 9 bis 15 Uhr)

Tel.: 02251 / 15-155, E-Mail: kitaelternkreis-euskirchende

- Schulen: In den Schulen wird ab Montag der Unterricht eingestellt. Die Schulen werden aber am Montag und Dienstag für eine Betreuung von nicht betreuten Schülerinnen und Schülern sorgen. Auch danach werden die Schulen für ein Not-Betreuungsangebot für unverzichtbare Funktionsbereiche sorgen. In den weiterführenden Schulen wird für die aktuellen Abschlussjahrgänge sichergestellt, dass geplante nötige Prüfungen abgelegt werden können.


Zwei weitere Corona-Fälle, Meldung vom 13.03.2020

Am späten Donnerstagabend (12. März) und am Freitag (13. März) ist das Kreisgesundheitsamt über zwei weitere „Corona-Fälle“ informiert worden.

Das Virus wurde bei einem Mann mittleren Alters aus dem Stadtgebiet Euskirchen nachgewiesen. Der Mann hat sich vermutlich im Ski-Urlaub angesteckt, die Symptome sind milde. Er ist zu Hause in Quarantäne.

Ebenfalls im Ski-Urlaub hat sich ein Mann mittleren Alters aus Weilerswist mit dem Corona-Virus angesteckt. Auch er hat nur leichte Erkältungssymptome. Er ist zu Hause und in Quarantäne.

In beiden Fällen werden nun Infektionsketten und Kontaktpersonen ermittelt.


Vierter bestätigter Fall einer Coronavirus-Infektion im Kreis Euskirchen, Meldung vom 12.03.2020

Im Kreis Euskirchen gibt es seit dem heutigen Donnerstag, 12. März, einen vierten „Corona-Fall“. Bei einem Mann mittleren Alters mit Wohnsitz im Stadtgebiet Euskirchen wurde SARS-CoV-2 festgestellt.

Der Mann hat sich beim Auftreten der ersten Symptome freiwillig in häusliche Quarantäne begeben.  Die Infektionskette und die Kontaktpersonen werden derzeit ermittelt. Nähere Angaben liegen noch nicht vor.


Dritter bestätigter Fall einer Coronavirus-Infektion im Kreis Euskirchen, Meldung vom 11.03.2020

Im Kreis Euskirchen gibt es seit dem heutigen Mittwoch, 11. März, einen dritten „Corona-Fall“. Bei einer Frau mittleren Alters mit Wohnsitz in Euskirchen wurde SARS-CoV-2 festgestellt.

Die Frau hat stärkere Erkältungssymptome, befindet sich aber insgesamt in einem guten Gesundheitszustand. Sie hat sich bereits beim Auftreten der ersten Symptome freiwillig in häusliche Quarantäne begeben.

Sie arbeitet nicht im Kreis Euskirchen und hat sich auch höchstwahrscheinlich außerhalb des Kreises angesteckt. Die Infektionskette und die Kontaktpersonen werden derzeit ermittelt.


Zweiter bestätigter Fall einer Coronavirus-Infektion im Kreis Euskirchen, Meldung vom 09.03.2020

Im Kreis Euskirchen gibt es seit dem heutigen Montag, 9. März, einen zweiten „Corona-Fall“. Bei einem Mann mittleren Alters mit Wohnsitz in der Gemeinde Weilerswist wurde SARS-CoV-2 festgestellt.

Der Mann befindet sich in einem guten Gesundheitszustand, wird aber aus persönlichen Gründen in einem Krankenhaus außerhalb des Kreises Euskirchen behandelt.

Der Patient befand sich bereits seit Ende vergangener Woche in häuslicher Absonderung (Quarantäne). Die Kontaktpersonen werden derzeit durch das Team Infektionsschutz des Gesundheitsamtes in Kooperation mit den behandelnden Krankenhausärzten ermittelt.

Die Infektionskette ist bekannt. Der Mann arbeitet außerhalb des Kreises Euskirchen, wobei er keinen Kontakt zu besonders empfänglichen oder gefährdeten Personen hat.


Erster bestätigter Fall einer Coronavirus-Infektion im Kreis Euskirchen, Meldung vom 05.03.2020

Im Kreis Euskirchen gibt es seit dem 05.03.2020 den ersten bestätigten Fall einer Coronavirus-Infektion. Es handelt sich um eine männliche Person aus dem Stadtgebiet Bad Münstereifel, die sich bereits in häuslicher Quarantäne befindet.

Der Krisenstab des Kreises Euskirchen wurde einberufen, um das weitere Vorgehen zu beraten. „Unser oberstes Ziel ist nun, eine weitere Ausbreitung soweit möglich zu verhindern", sagte Manfred Poth, Allgemeiner Vertreter des Landrates. Seit Auftreten der Coronavirus-Infektion in der Region treffen sich mindestens einmal täglich die zuständigen Fachabteilungen und tauschen sich zum aktuellen Stand aus.

Christian Ramolla, Leiter des Kreisgesundheitsamtes, sagte, dass es der betroffenen Person gut ginge. Der Patient befindet sich in einem stabilen Gesundheitszustand, die Symptome der Erkrankung sind milde. Eine Krankenhausbehandlung ist derzeit nicht erforderlich, alle Kontaktpersonen mit Infektionsrisiko sind identifiziert und kontaktiert. Ebenso ist die Infektionsquelle identifiziert.


Coronavirus - Kreis Euskirchen ist vorbereitet, Meldung vom 03.03.2020

Im Kreis Euskirchen gibt es (Stand 03.03.2020, 13:00 Uhr) 13 begründete Verdachtsfälle des Coronavirus. Begründeter Verdachtsfall bedeutet, dass die betroffene Person zutreffende Krankheitssymptome aufzeigt (z.B. Husten, Schnupfen, Fieber) und entweder Kontaktperson eines bereits identifizierten Krankheitsfalles ist, oder vor kurzem sich in einem bestimmten Gebiet aufgehalten hat.

Diese sogenannten Risikogebiete liegen alle außerhalb von Deutschland, konkret sind dies laut Robert-Koch-Institut:

in China: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan)
im Iran: Provinz Ghom, Teheran
in Italien: Region Emilia-Romagna, Region Lombardei und die Stadt Vo in der Provinz Padua in der Region Venetien
in Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)

Die im Kreis Euskirchen diagnostizierten Verdachtsfälle wurden prophylaktisch unter häusliche Quarantäne gestellt. Dies gilt ebenfalls für Kontaktpersonen, bei denen eine Ansteckung nicht ausgeschlossen werden kann. Den Personen, bei denen ein begründeter Verdachtsfall vorliegt, wurde eine Speichelprobe entnommen, die nun in einem beauftragten Labor ausgewertet wird. Die Ergebnisse der Laboruntersuchung gilt es nun abzuwarten, bevor weitere Informationen erfolgen.

Grundsätzlich sind für die Untersuchung und Behandlung die Haus- und Fachärzte im Kreis Euskirchen zuständig. Personen, die Sorge haben, sich angesteckt zu haben, sollten ihren betreuenden Hausarzt anrufen oder während der Notdienst­zeiten 116117 wählen. Nur bei schwerwiegenden lebensbedrohlichen Zuständen sollte der Rettungsdienst verständigt werden.

Im Nachbarkreis Düren gab es am Dienstagnachmittag eine zweite bestätigte Infektion mit dem Coronavirus. Betroffen ist ein 23-Jähriger aus dem Stadtgebiet Nideggen, der sich in häuslicher Quarantäne befindet. Der junge Mann besucht das Berufskolleg Eifel in Kall, war aber am 19. Februar zum letzten Mal im Unterricht. Da er am 27. Februar Symptome entwickelte, könne er nach derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnissen nur maximal zwei Tage vorher selbst ansteckend gewesen sein, teilte das Gesundheitsamt Düren mit. Daher sei er während der Schulzeit vor Karneval mit Sicherheit noch nicht infektiös gewesen. Das Gesundheitsamt des Kreises Euskirchen wurde rechtzeitig in Kenntnis gesetzt und führte daraufhin ein rein informatives Gespräch mit dem Leiter der betroffenen Schule. Weitere Maßnahmen sind derzeit nicht erforderlich.  

Seit den ersten Berichten über die neue Erkrankung und deren Ausbreitung, hatte das Gesundheitsamt des Kreises Euskirchen die aktuellen Entwicklungen stets im Blick. Der Aufgabenschwerpunkt lag bis vor Karneval in der Bewertung der Situation für den Kreis Euskirchen und die Vorbereitung für weitere Maßnahmen. „Bereits seit Anfang des Jahres steht unser Gesundheitsamt in Sachen Coronavirus im fortlaufenden Kontakt zu übergeordneten Behörden und Krankenhäusern, Rettungsdiensten, Arztpraxen und sensiblen medizinischen Einrichtungen vor Ort“, so Manfred Poth, Allgemeiner Vertreter des Landrates. „Wir haben uns vorbereitet“. Täglich findet ein Austausch der Fachabteilungen mit der Verwaltungsleitung statt. Alle wichtigen Informationen laufen hier zusammen und die notwendigen Entscheidungen werden schnell getroffen.

Bis Karneval war das Kreisgesundheitsamt in der Normalbelegschaft noch in der Lage, den berechtigten Informationsbedürfnissen von Bürgerinnen und Bürgern persönlich, telefonisch oder per Mail nachzukommen. Seit Aschermittwoch ist dies nicht mehr möglich. Für BürgerInnen im Kreis Euskirchen wurde deshalb in Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz Kreisverband Euskirchen eine Hotline zum Coronavirus eingerichtet. Besonders geschulte Mitarbeiter geben ab sofort hier montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr Informationen darüber, wer besonders gefährdet ist, wie man sich schützen und einen Verdachtsfall erkennen kann. Die Hotline ist für alle Interessierten unter 02251-15800 erreichbar. Darüber hinaus wird verwiesen auf die Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung https://www.infektionsschutz.de und die Seite des Gesundheitsministeriums NRW https://www.mags.nrw/coronavirus

Zur aktuellen Situation im Kreis Euskirchen befindet sich das Kreisgesundheitsamt in ständigem Austausch mit den Nachbarkreisen. Nach Angaben von Leiter Christian Ramolla sind derzeit 20 MitarbeiterInnen mit dem Thema beschäftigt und arbeiten die vielfältigen Aufgabenstellungen ab. Alle beteiligten Akteure wie auch der Rettungsdienst und die Krankenhäuser stehen über den Bereitschaftsdienst des Gesundheitsamtes in Kontakt, so dass bei Bedarf die Mitarbeiterzahl verdoppelt werden kann.

Im Kreishaus in Euskirchen wird auf den Umgang mit dem Coronavirus reagiert. Plakate in der Eingangsbereichen der Kreisverwaltung sollen die Kunden sensibilisieren und daher gilt: „Wir sind nicht unhöflich, wir sind umsichtig. Wir verzichten auf das Händeschütteln und schenken Ihnen ein Lächeln“. Wundern Sie sich daher bitte nicht, wenn MitarbeiterInnen im Augenblick auf den obligatorischen Händedruck verzichten, denn ein Übertragungsweg von Keimen geschieht häufig zuerst über die Hände. Besonders nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten sollte darauf geachtet werden, gründlich die Hände zu waschen!  Es stehen auch Handspender mit Desinfektionsmitteln im gesamten Kreishaus zu Verfügung.

Grundsätzlich ist es in der Erkältungszeit sinnvoll die hygienischen Grundregeln zu beachten. Christian Ramolla rät: „Halten Sie beim Husten oder Niesen mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen und drehen Sie sich weg. Niesen oder husten Sie am besten in ein Einwegtaschentuch. Verwenden Sie dies nur einmal und entsorgen es anschließend in einem Mülleimer mit Deckel. Akut Erkrankte sollten von besonders gefährdeten Menschen wie Schwangeren, Säuglingen, alten oder immungeschwächten Menschen fern bleiben.“

Der Kreis Euskirchen informiert die BürgerInnen zeitnah über die aktuellen Entwicklungen im Kreisgebiet über seine Homepage und Social Media Kanäle.


Corona-Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger, Meldung vom 02.03.2020

Angesichts der zunehmenden Fälle in den Nachbarkreisen hat der Kreis Euskirchen in Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz Kreisverband Euskirchen eine Hotline zum Coronavirus eingerichtet. Besonders geschulte Mitarbeiter geben hier montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr Informationen darüber, wer besonders gefährdet ist, wie man sich schützen und einen Verdachtsfall erkennen kann. „Unsere Experten kennen den aktuellen Stand der medizinischen Forschung und können deshalb helfen, Unsicherheit oder gar Angst zu vermeiden“, erklärt Christian Ramolla, Leiter des Gesundheitsamtes im Kreis Euskirchen. Die Hotline stehe allen Interessierten offen unter 02251-15800.

Rotkreuz-Geschäftsführer Rolf Klöcker und DRK-Kreisbereitschaftsleiter Stephan Schmitz dankten den 15 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die sich spontan bereit erklärten, kurzfristig diese Unterstützungsleistung für den Kreis Euskirchen anzubieten. Sie wurden dafür persönlich von Christian Ramolla am vergangenen Wochenende umfassend geschult. Rolf Klöcker betont, dass es sich um eine reine Beratungshotline handelt und vom Roten Kreuz keine ordnungsbehördlichen Verfügungen, Veranstaltungsverbote o.ä. ausgesprochen werden.

"Covid-19", so heißt die neue durch das Corona-Virus ausgelöste Erkrankung, verläuft zum Großteil milde. Nur bei rund 4% der Betroffenen - zumeist ältere Personen oder Menschen mit schweren Vorerkrankungen - wird über Komplikationen berichtet. In Deutschland sind noch keine Todesfälle aufgetreten.

Unser Immunsystem kann viele Krankheitserreger abwehren, denen wir ausgesetzt sind. Eine Ansteckung lässt sich vorbeugen, wenn es gelingt, Krankheitserreger auf Abstand zu halten.

Grundsätzlich ist es in der Erkältungszeit sinnvoll die hygienischen Grundregeln zu beachten. Christian Ramolla rät: „Halten Sie beim Husten oder Niesen mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen und drehen Sie sich weg. Niesen oder husten Sie am besten in ein Einwegtaschentuch. Verwenden Sie dies nur einmal und entsorgen es anschließend in einem Mülleimer mit Deckel. Grundsätzlich gilt: Nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten gründlich die Hände waschen! Ist kein Taschentuch griffbereit, sollten Sie sich beim Husten und Niesen die Armbeuge vor Mund und Nase halten und ebenfalls sich dabei von anderen Personen abwenden.“

Die Hände sollten nicht nur gewaschen werden, wenn sie sichtbar schmutzig sind. Denn Krankheitserreger sind mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen. Daher sollten Sie sich im Alltag regelmäßig die Hände waschen.

Menschen mit ansteckenden Infektionskrankheiten sollten möglichst Abstand zu anderen halten, um eine direkte Übertragung von Krankheitserregern zu vermeiden. Akut Erkrankte sollten von besonders gefährdeten Menschen wie Schwangeren, Säuglingen, alten oder immungeschwächten Menschen fern bleiben.


Corona-Virus, Meldung vom 26.02.2020

Nach dem bestätigten Corona-Fall im Kreis Heinsberg hatte Landrat Günter Rosenke bereits am 26.02.2020 die beteiligten Fachabteilungen der Kreisverwaltung zu einem Abstimmungsgespräch zusammengerufen, um gegebenenfalls schnell reagieren zu können. Doch auch in den vergangenen Tagen und Wochen sind im Hintergrund viele Vorbereitungen getroffen worden.

Seit den ersten Berichten über diese neuartige Erkrankung informiert das Gesundheitsamt des Kreises Euskirchen die Kliniken über die Ausbreitung dieser neuen Infektion und stellt Informationen zur Diagnostik, Hygiene und dem generellen Umgang mit Verdachtspersonen zur Verfügung. Darüber hinaus wurden alle Praxen im Kreis kontaktiert und auf die aktuelle Meldepflicht sowie hilfreiche Dokumente aufmerksam gemacht.

Sowohl das Krankenhaus Euskirchen als auch das Krankenhaus Mechernich verfügen grundsätzlich über je eine gut ausgestattete Isolierstation und Fachärzte, die auf die Behandlung übertragbarer Erkrankungen spezialisiert sind. Der Rettungsdienst des Kreises Euskirchen hält ganzjährig Spezialfahrzeuge und Desinfektoren bereit. Alle Akteure stehen über den Bereitschaftsdienst des Gesundheitsamtes in Kontakt.

Bereits Anfang Februar hat im Kreishaus ein Abstimmungstreffen der Krankenhäuser, des Rettungsdienstes und des Gesundheitsamtes stattgefunden, bei dem die jeweiligen Vorbereitungen erörtert und miteinander harmonisiert wurden.

Mittlerweile hat das NRW-Gesundheitsministerium eine zentrale Hotline für die Bürgerinnen und Bürger unter der Nummer 0211 / 855 4774 geschaltet. Experten geben hier kompetent Auskunft zu allen relevanten Fragen rund um die neuartige Viruserkrankung.

Weitere Informationen finden sich hier:

 https://www.infektionsschutz.de

 https://www.mags.nrw/coronavirus

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