
Haushaltspläne
Der offizielle Beginn für den Kreishaushalt startet mit der Einleitung des sogenannten Benehmens: Dies bedeutet, dass die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der kreisangehörigen Städte und Gemeinden formell über die Entwicklungen informiert werden, die für die Kreisumlage des kommenden Jahres relevant sind. Am 20.11.2025 hat Landrat Markus Ramers den Entwurf zum Kreishaushalt 2026 damit offiziell auf den Weg gebracht.
Nach Abschluss des Benehmensverfahrens wurde der Entwurf des Kreishaushaltes am 28.01.2026 dem Kreistag zugeleitet und der Öffentlichkeit vorgestellt.
Die allgemeine Kreisumlage beläuft sich auf 29,99 %, die Jugendamtsumlage auf 27,21 %.
Daneben werden eine ÖPNV-Umlage sowie eine Förderschulumlage erhoben.
Der Haushalt 2026 beinhaltet unter Berücksichtigung eines globalen Minderaufwands (ca. 11,0 Mio. €) Aufwendungen von ca. 550,6 Mio. € und Erträge in einer Größenordnung von rd. 531,6 Mio. €. Die Lücke in Höhe von 21,0 Mio. € wird durch die Inanspruchnahme der Ausgleichsrücklage geschlossen.
Demnach ist für das Jahr 2026 eine Allgemeine Umlage von rd. 109,6 Mio. € und eine Jugendamtsumlage von ca. 99,5 Mio. € vorgesehen.